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Karotte: Herkunft, Ursprung und Synonyme

Karotten werden seit Jahrtausenden angebaut. Wir informieren Sie über den Ursprung, die Herkunft und die Geschichte dieses gesunden und leckeren Gemüses.

Karotten Ernte eigener Garten lagern

Nach dem Waschen kommt die satte Farbe der Karotte zum Vorschein [Foto: Nick SaltmarshCC BY 2.0]

Die gesunde Wurzel mit den vielen Namen: Die Karotte wird unter anderem als Gelbe Rübe, Möhre, Wurzel, Mohrrübe, Gelbrübe, in der Schweiz als Rüebli und im Englischen als carrot bezeichnet. Die korrekte botanische Bezeichnung lautet Daucus carota subsp. sativus. Sie gehört zu der Familie der Doldenblütler und verfügt über einen außerordentlich hohen Carotingehalt. Die Benennung Karotte wird aus dem lateinischen Wort „carota“ abgeleitet.  Dies ist allerdings kein Bezug auf die appetitliche orangene Farbe durch das Beta-Carotin. „Carota“ bedeutet im Deutschen so viel wie „verbrannt“ und legt dadurch nahe, dass die schmackhaften Wurzeln zur Zeit der Antike eine purpurne Färbung hatten.

Mögliche Herkunftsorte

Der Ursprung wird in unterschiedlichen Regionen weltweit vermutet. Genau konnte die Ursprungsregion bisher jedoch nicht gefunden werden. Es wird aber davon ausgegangen, dass mögliche Herkunftsgebiete im Norden Afrikas, in Vorderasien und im südlichen Europa liegen könnten. Die Verbreitung der knackigen und farbenfrohen Wurzeln erfolgte dann aber wohl zügig, denn sie fühlt sich sowohl im gemäßigten als auch im subtropischen Klima sehr wohl. Es existieren aktuell jedoch noch zwei weitere Optionen über die Herkunft beziehungsweise die Kreuzung zur uns bekannten Möhre. Zum einen könnte die Karotte eine Mischung aus wilder Möhre und Riesenmöhre sein, die beide im Süden Europas vorzufinden sind. Eine andere Option ist, dass aus der in der Türkei beheimateten Schwarz-Möhre über viele Jahre die heutige orangene Karotte gezogen wurde. Hier sind sich die Experten allerdings bis heute nicht einig.

Beliebt von der Jungsteinzeit bis heute

Funde aus den unterschiedlichsten Gegenden haben bewiesen, dass die Möhre bereits zur Jungsteinzeit verzehrt wurde und das nicht zu knapp. Dies ist wahrscheinlich auch ein Grund für die vielen Namen, denn regional wurde das geschätzte Gemüse immer anders benannt. Egal ob schon bei den Griechen oder Römern: Auch hier war die Karotte ein häufig anzutreffendes Gemüse in allen Bevölkerungsschichten. Damals, so gehen Experten davon aus, war die Färbung eher weiß und cremig bis hin zu purpurrot. Die Züchtungsfertigkeiten der Holländer mit ihren grünen Daumen bescherten im Laufe des 16. Jahrhunderts wohl die bis heute bekannte und beliebte gelborange Färbung. Den Erfolg der Mohrrüben macht jedoch nicht nur ihre tolle Färbung aus: Sie ist sehr gesund, bekömmlich und überzeugt durch ihren süßlichen Geschmack auch Kinder. Auch auf der Rangliste des beliebtesten Gemüses der Deutschen steht die Karotte in Deutschland auf Platz Nummer 2, direkt vor der Zwiebel und hinter der Kartoffel.

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Simon

Ich bin Student der Gartenbauwissenschaften und ein richtiges Dorfkind. Neben Kräutern- und Naschobst auf einem Balkon baue ich in meiner kleinen Parzelle am Ortsrand Gemüse an. Ich genieße die Zeit draußen in meinem Gemüsegarten, in dem ich ausschließlich biologische Dünge- und Pflanzenschutzmittel einsetze. Neben meiner Liebe zur Natur schreibe ich leidenschaftlich gerne und beschäftige mich auch mit Grundlagen der Psychologie und Ethik.

Lieblingsobst: Holunder und Himbeeren.
Lieblingsgemüse: Schwarzkohl, Artischocken und Spargel.

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