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Rotkohlsorten: Übersicht zu früh-, mittel- & spätreifen Sorten

Rotkohlsorten unterscheiden sich in Gewicht und Erntezeit, die auch häufig die Lagerfähigkeit stark beeinflusst. Wir zeigen die besten neuen & alten Sorten.

Rotkohl im Garten anbauen

Rotkohlkopf kurz vor der Ernte [Foto: Quinn DombrowskiCC BY-SA 2.0]

Ein Anbauversuch mit der richtigen Sorte ist sehr zu empfehlen. Rotkohl ist recht leicht im Garten anzubauen und dem Blaukraut-Liebhaber stehen dabei zahlreiche Sorten zur Verfügung. Die wichtigste Wahl ist dabei, ob Sie eine früh-, mittel- oder spätreife Sorte anbauen möchten.

Die zahlreichen Rotkohlkohl Sorten unterscheiden sich hauptsächlich in ihrer Farbe, Aussaat- und Erntezeit. Wir von Plantura haben einen Überblick über die Bekanntesten für Sie zusammengestellt:

  • Amarant: frühreife Sorte mit einem sehr kurzen Strunk; sehr runde und relativ kleine Krautköpfe.
  • Autoro (F1): robuste Sorte, die mittelgroße, schwere und runde Köpfe ausbildet; kann lange im Freien verbleiben, da robust gegen Fäulnis und Platzen.
  • Cabeza Negra 2: mittelspäte Sorte mit großen Umblättern; die Krautköpfe sind groß, rund und fest; die Sorte ist auch unter dem Synonym „Schwarzkopf 2“ bekannt und zeichnet sich besonders durch die hohe Kältetoleranz und Lagerfähigkeit aus.
  • Granat: spätreife und sehr wüchsige Sorte, die trotz der Wüchsigkeit sehr gut lagerfähig ist (bis ca. Weihnachten); Blattwuchs gereift und gesund; Kopfgewicht von bis zu 2kg.
  • Integro (F1): mittelfrühe, schnellwüchsige und platzfeste Sorte mit rundlichen Köpfen; für eine mittelfrühe Sorte gut lagerbar; robust gegen Krankheiten.
  • Kalibos: Kreuzung aus Rotkohl und Spitzrotkohl; schnellwüchsige und frühreife Sorte mit gutem Geschmack und ansprechender Textur. Die Köpfe sind recht locker gepackt; das Kopfgewicht ist mit teilweise unter einem Kilo relativ gering. Die Sorte Kalibos ist besonders für den Frischverzehr bestens geeignet und besonders lecker.
  • Marner Frührot: Französische Sorte, die für ihre Robustheit und schöne Krautköpfe geschätzt wird. Die frühreife Sorte ist wüchsig und bringt Köpfe mit 2 bis 2,5kg hervor; mittlere bis gute Lagerfähigkeit.
  • Marner Lagerrot: Französische Sorte mit spätem Reifezeitpunkt; Marner Lagerrot behält auch bei einer Einlagerung von mehreren Wochen noch sehr gut die dunkelviolette Farbe. Die runden Köpfe sind mittelgroß bis groß, festgeschichtet und geschlossen.
  • Rodynda: Sorte mit mittlerer Reifezeit und Lagerfähigkeit; wüchsig und kurzstrunkig. Rodynda bildet ein starkes Wurzelwerk und robuste Umblätter aus; Krautkopf ist mittelgroß und leicht oval.
  • Roxy (F1): bewährte Standartsorte, die sich durch ihre sehr gute Lagerfähigkeit, intensive Färbung und guten Geschmack auszeichnet. Die Köpfe sind rund und je nach Pflanzung bis zu 2,5kg schwer. Roxy ist robust gegen Krankheiten.
  • Tinty (F1): auch wenn es nicht gewiss ist, ob Tinty eine Kreuzung zwischen Rot- und Spitzrotkohl ist, ähnelt die Form definitiv an letztere Kohlart. Tinty ist eine frühe und schnellwachsende Sorte, die sich besonders für den Frischverzehr eignet. Die Blätter sind recht locker gepackt; die Köpfe können nur relativ kurz eingelagert werden.
  • Topas: kälterobuste, wüchsige Frühsorte mit großen und schweren Köpfen; der Strunk ist mittelhoch, die Blatthaltung aufrecht. Die Sorte ist nicht lange lagerfähig.

Sind Sie auch ein Fan von selbst angebautem Rotkohl? Teilen Sie doch Ihre Erfahrungen mit uns!

Simon

Ich bin Student der Gartenbauwissenschaften und ein richtiges Dorfkind. Neben Kräutern- und Naschobst auf einem Balkon baue ich in meiner kleinen Parzelle am Ortsrand Gemüse an. Ich genieße die Zeit draußen in meinem Gemüsegarten, in dem ich ausschließlich biologische Dünge- und Pflanzenschutzmittel einsetze. Neben meiner Liebe zur Natur schreibe ich leidenschaftlich gerne und beschäftige mich auch mit Grundlagen der Psychologie und Ethik.

Lieblingsobst: Holunder und Himbeeren.
Lieblingsgemüse: Schwarzkohl, Artischocken und Spargel.

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