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Schwarzwurzel anbauen: Aussaat, Pflege und Erntezeit

Schwarzwurzel im eigenen Garten anbauen: Wir stellen geeignete Sorten vor und geben Tipps und Tricks von der Aussaat, über Pflege und Düngung, bis hin zur Ernte.

Schwarzwurzel auf dem Markt kaufen

Von Oktober bis April finden Sie Schwarzwurzel auf dem Markt [Foto: Jeremy KeithCC BY 2.0]

Der Name Schwarzwurzel (Scorzonera hispanica) ist abgeleitet, von der schwarzen Haut dieses schmackhaften Gemüses. Vermutet wird der Ursprung des winterharten Wurzelgewächses im mediterranen Raum Südeuropas und Teilen Nordafrikas. Über viel Jahre hinweg hat sich der gut schmeckende und auch als Winterspargel bezeichnete Tiefwurzler in Mitteleuropa verbreitet. Es besteht eine gewisse Ähnlichkeit zur Haferwurzel, allerdings hat diese eine viel schlechtere Qualität. Aus diesem Grund wird diese Art auch immer weniger kultiviert. Die größten Anbaugebiete der Schwarzwurzel liegen in Frankreich. Auch in Deutschland wird die wohlschmeckende Wurzel immer häufiger angebaut und hat so einige Bezeichnungen erhalten, zum Beispiel Gartenschwarzwurzel, Winterspargel, Spanische oder Echte Schwarzwurzel oder Skorzenerwurzel. Im Englischen wird sie als scorzonera oder black salsify bezeichnet. Mehr und mehr Supermärkte haben die frische Schwarzwurzel über die Winterzeit dauerhaft im Sortiment. Für den Anbau im deutschen Garten ist die Gartenschwarzwurzel sehr zu empfehlen. So haben Sie ein wunderbares Gemüse auch zur kalten Jahreszeit aus ihrem eigenen Garten ohne dabei großen Aufwand betreiben zu müssen.

Zur Auswahl stehen unterschiedliche Sorten; ein paar beliebte, hier kurz zusammengefasst:

  • Antonia: hoher Ertrag, keine Verzweigung der langen Wurzeln.
  • Duplex: hohe Lagerfähigkeit und hoher Ertrag, Sorte mit langen und unverzweigten Wurzeln; hervorragender Geschmack.
  • Einjährige Riesen: lange, tiefschwarze Wurzeln, keine Verzweigungen in den Wurzeln; leicht zu ernten; gutes Aroma.
  • Hoffmanns schwarzer Pfahl: super zu Lagern; bewährte Sorte mit längeren Wurzeln und gutem Aroma; leichtes Ernten; verzweigte Wurzeln.
  • Meres: neue Sorte; sehr ertragreich mit unverzweigten Wurzeln; robust gegen den Echten Mehltau.
  • Russische Riesen: traditionsreiche Sorte; kaum Verwurzlungen bei lockeren Böden.
  • Schwarzer Peter: bewährte Sorte mit gutem Aroma; kompakt mit hohen Erträgen.
  • Verbesserter nicht schießender Riese: bekannte Sorte mit längeren und glatten Wurzeln, unverzweigt; gutes Aroma.
  • Verbeterde Reuzen Nietschieters: lange Wurzeln, dick und kaum verzweigt; hoher Ertrag und gut zu Lagern.

Schwarzwurzel anbauen – so geht es Schritt für Schritt:

  1. Der Boden zum Anbau sollte etwas vorbereitet werden, zum Beispiel mit Hornspänen und Kompost.
  2. Die Aussaat kann in den letzten April Wochen geschehen oder im Herbst. Sollten Sie über ausreichend Platz verfügen, kann auch zum Ende des Jahres gesät werden. Hier gilt zu beachten, dass die Pflanzen bis zum kommenden Winter des Folgejahres im Beet bleiben!
  3. Der Abstand zwischen den einzelnen Pflanzen sollte ungefähr 15 cm betragen, in Reihe gepflanzt sind 25 bis 30 cm ausreichend.
  4. Die Schwarzwurzel hat keine großen Ansprüche, außer während trockener Sommertage sollten Sie auf eine ausreichende Wasserversorgung Acht geben.
  5. Die Ernte kann ab Oktoberende bis in den November hinein beginnen. Während milder Winterperioden ist es auch möglich, die Wurzeln bis in den Februar hinein zu ernten. Die Lagerfähigkeit ist nicht sehr gut, somit ist der beste Platz der Wurzel im Erdreich. So können Sie auch nach einem längeren Zeitraum nach Bedarf ernten.

Wichtiger Tipp: Sein Sie vorsichtig beim Ernten! Beschädigte Wurzeln verlieren rasch den wertvollen Saft und werden dadurch sehr schwabbelig.

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Sind Sie ein passionierter Schwarzwurzel-Hobby-Anbauer? Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit uns. Wir freuen uns!

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