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Tomaten richtig düngen, gießen und mulchen

Tomaten sind der Gartenliebling der Deutschen. Wie funktioniert das richtige Düngen, Gießen und Mulchen bei Tomaten? Wir stellen die wichtigsten Punkte vor.

Tomaten in einem Beet
Tomaten sind bei den Deutschen im Garten sehr beliebt [Foto: Fotokostic/ Shutterstock.com]

Die Tomate gehört zu den nach Nährstoffen hungrigen Pflanzen, in der Fachsprache auch als Starkzehrer bezeichnet. Vor der Pflanzung sollte der Boden gut vorbereitet sein. Während der Wachstumsphase darf man auch regelmäßig düngen.

Bodenvorbereitung vor dem Pflanzen von Tomaten

Grundvoraussetzung für ein gutes und gesundes Wachstum ist der Boden. Dieser ist die Ausgangsbasis für eine reiche Ernte. Baut man die Tomate in einem Beet (ggf. auch mit einem Folien- oder Tomatenhaus überdacht) an, muss man den Boden mit frischen Nährstoffen anreichern. Denn meistens ist der Boden von der Vorjahrskultur ausgelaugt. Hierfür bietet sich Kompost bestens an. Dieser wird in den Boden eingearbeitet, was nicht nur das Nährstoffangebot verbessert, sondern auch den Boden an sich auflockert. Zusätzlich können auch etwas Mist und Hornspäne aus biologischer Haltung eingearbeitet werden. Einige Tomatenliebhaber schwören auch auf Urgesteinsmehl, das der Tomate helfen soll, das volle Aroma überhaupt erst auszubilden. Zudem soll dies für den späteren Mineralstoffgehalt der Früchte förderlich sein. Freunde des biologischen und tierfreien Anbaus arbeiten auch gerne getrocknete und zerkleinerte Brennnesseln in das Pflanzloch ein. Während diese nach und nach zersetzt werden, wird Stickstoff für das Wachstum der Tomatenpflanze frei.

Will man Tomaten in Beeten anbauen, wo bereits im letzten Jahr Tomatenpflanzen standen, sollte man auf bodenbürtige Krankheiten aufpassen. Schädlinge wie Nematoden oder Pilzkrankheiten können im Boden überwintern und die Tomatenpflanzen schädigen. Gegen Pilzkrankheiten helfen meistens nur robuste und resistente Sorten oder eben ein anderer Standort. Gegen Nematoden, die an den Wurzeln der Tomaten saugen, hilft eine Mischkultur mit der Studentenblume (Tagetes patula). Diese Pflanzenart sondert Stoffe aus, die den miesen Saugern gar nicht gefällt.

Tomaten während der Wachstumsphase düngen

Wichtig bei der Tomatenkultur ist eine ausgewogene Düngung. Denn düngt man zu wenig, leidet der Ertrag. Übertreibt man es, werden die Pflanzen krankheitsanfälliger und bilden nach wenig schmeckende Früchte aus. Daher bietet sich für Tomaten ein organischer Langzeitdünger wie unser Plantura Bio-Tomatendünger an, der immer genau die richtige Menge Nährstoffe liefert.

Für aromatische Tomaten aus dem Garten, empfehlen wir folgende Produkte:
  • Floragard Bio-Erde Lecker: Torffreie Bio-Spezialerde, geeignet für Tomaten, Zucchini, Auberginen und anderes Fruchtgemüse. Reiche und gesunde Ernte dank der veganen Dünger Flora-Veggie-Power.
  • Floragard Bio-Erde Aromatisch: Bio-Spezialerde ohne Torf zur Anzucht und zum Umtopfen von Jungpflanzen und Kräutern wie Oregano, Basilikum, Thymian, Rosmarin, Minze & Co.
  • Plantura Bio-Tomatendünger: Ein hoher Kalium-Anteil sorgt für aromatisch duftende und schmackhafte Tomaten. Als organischer Dünger ist er für die langfristige Nährstoffversorgung von Tomaten und vielen anderen Gemüsearten hervorragend geeignet.

Tomaten richtig gießen und mulchen

Auch wenn es viele Hobbygärtner nicht glauben, aber eine auf Tomaten angepasste Gießmethode zahlt sich richtig aus. Noch nicht gänzlich verrotteter Kompost kann um die Pflanze angehäuft werden. Auch Brennnesseln, die meistens ohnehin als Unkraut gejätet werden, eignen sich bestens zum Mulchen. Auf Säure aussondernden Rindenmulch sollte man aber verzichten. Die Mulchschicht beeinflusst das Tomatenwachstum gleich auf zwei Wirkweisen. Einerseits verdunstet weniger Wasser, wodurch der Boden ausgeglichen feucht bleibt. Denn Stress durch Trockenheit führt zu einer geringeren Ernte. Zudem speichert der Mulch über den Tag auch Wärme und gibt dies über die Nacht ab. Ein zweifacher Gewinn also!

Um Krankheiten zu vermeiden, muss entsprechend gegossen werden. Generell mögen Tomaten, wie auch andere Pflanzen temperiertes (Regen-) Wasser lieber als kaltes und ggf. kalkhaltiges Leitungswasser. Um Pilzkrankheiten kein Einfallstor zu geben, sollte man die Tomatenpflanze nur direkt am Stamm wässern. Die Blätter dürfen nicht mit dem Gießwasser benetzt werden.

Bei einer Kultur im Folien- oder Glashaus muss auch ausreichend Luftzufuhr gesichert werden. Gibt es keine oder eine nicht ausreichende Zufuhr von Frischluft, kann die durch die Verdunstung bedingte hohe Luftfeuchtigkeit einen Pilzbefall stark begünstigen. Deshalb sollten auch Tomatenhäuser mit einer ausreichenden Höhe gekauft werden. Ist das Haus zu niedrig, steht der obere Teil der Pflanze in den oberen, wärmeren und feuchten Luftschichten. Da kommt es eigentlich zwangsläufig zu einem Befall mit der befürchteten Kraut- und Braunfäule an Ihren Tomaten, also lieber ein höheres Häuschen für die Pflanzen anschaffen. Tomaten- und Gewächshäuser fördern nämlich nicht nur eine reiche Ernte, sondern schützen die Pflanzen auch vor Regen.

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