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Wirsingsorten: frühreife und Lagersorten im Überblick

Wir zeigen die besten neuen & altbewährten Wirsingsorten. Hauptunterscheidungskriterium ist das Kopfgewicht, die Erntezeit und die Lagerfähigkeit.

Wirsing mit roten Adern im Garten anbauen

Wirsing mit rot-violettem Farbakzent [Foto: Debg203]

Die zahlreichen Wirsingkohlsorten unterscheiden sich hauptsächlich im Zeitpunkt der Aussaat, Farbe und Erntezeit. Genauer noch kann man Wirsing nach dem jeweiligen Reifezeitpunkt des Saatguts in früh-, mittel- und spätreife Sorten unterscheiden.

Hier haben wir von Plantura ein paar bekannte Sorten des Wirsings für Sie aufgelistet:

  • Alaska (F1): Späte Wirsingsorte mit feingekrausten und fest gepackten Krautköpfen; ideal zum Einlagern und Überwintern im Freiland.
  • Goldvital: Sorte mit mittlerer Reifezeit; feingekräuselte und frischgrüne Blätter von zarter Konsistenz und intensivem Geschmack. Synonym: Butterkohl.
  • Langendijská: Sehr späte Sorte mit hellgrüner Blattfarbe und mittelgroßen Köpfen; kann gut eingelagert werden.
  • Marner Grüfewi: Robuste Wirsingsorte mit dunkelgrünen Blättern und feingekrausten Krautköpfen; besonders gut lagerbar; übersteht auch in rauen Regionen den Winter im Freien.
  • Resulta: Mittelgroße Zuchtsorte mit spitz zulaufenden und frisch grünen Köpfen; sehr eng mit alten Bamberger Sorten verwandt, jedoch geschmacklich verbessert und bleibt auch beim Kochen schön grün.
  • Samantha (F1): Neuzüchtung von Wirsing und Spitzkohl; Wirsing Samantha ist besonders aufgrund des feinen und milden Geschmacks beliebt; die spitz geformten Köpfe können zwischen Ende August und Ende November geerntet werden.
  • Smaragd: Wüchsige und mittelkurz-strunkige Sorte mit tiefgrünem und stark gekraustem Blatt; gut lagerfähig, jedoch in hiesigen Breiten nicht für eine Überwinterung im Freien geeignet.
  • Vertus 2: Mittelspäte Sorte mit schweren Köpfen und einem hohen Ertrag; Vertus 2 wird besonders wegen seinem milden Geschmack sehr geschätzt.
  • Vertus: Späte Sorte mit dunkelgrünen und feingekrausten Blättern sowie festen Krautköpfen.
  • Vorbote 3: Sehr frühe Sorte mit hoher Kältetoleranz; vorgetriebene Pflanzen können früh ausgepflanzt werden. Trotz der festen Köpfe eignet sich diese Sorte nicht zur Einlagerung.
  • Winterfürst 2: Späte Sorte mit mittelgroßen und feingekrausten Krautköpfen; wächst recht langsam, weshalb früh gesät werden muss; Winterfürst ist gut lagerbar und eine der wenigen Sorten, die überwintert.
  • Wirosa (F1): Mittelspäte Sorte mit dunkelgrünen und starkgekrausten Blättern; gute Lagereigenschaften und deshalb auch im Erwerbsanbau beliebt.

Sind Sie auch ein passionierter Auberginen-Hobby-Anbauer? Teilen Sie doch Ihre Erfahrungen. Wir freuen uns!

Ein besonderer Dank an den Photographen: Debg203.

Steffi

Ich studiere momentan im schönen Weihenstephan Agrarwissenschaften. Neben dem Gärtnern (ich baue vor allem Gemüse und Kräuter an) schlägt mein Herz auch besonders für die Tierwelt. Egal, ob Hund, Meerschwein, Igel oder Biene – alle sollen sich in meinem Garten wohlfühlen.
Lieblingsobst: Wassermelonen und Himbeeren
Lieblingsgemüse: Kartoffeln

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