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Himbeersorten: Die 50 besten & aromatischsten Sorten (Übersicht)

Die leckeren, kleinen Himbeeren dürfen in keinem Hausgarten fehlen. Hier finden Sie einen Überblick über die besten Himbeersorten.

gelbe Himbeere

Im Hausgarten spielt der Geschmack die wichtigste Rolle bei den Himbeersorten [Foto: Nick Pecker/ Shutterstock.com]

Himbeeren (Rubus idaeus) aus dem eigenen Garten schmecken meist um einiges besser als die Exemplare aus dem Supermarkt. Das liegt oft nicht nur an der erhöhten Wertschätzung für Erzeugnisse aus dem eigenen Anbau und an der Frische, sondern auch an den Sorten. Während im Erwerbsobstbau oft ein besonderes Augenmerk auf der Haltbarkeit und Transportfestigkeit liegt, spielt im Hausgarten der Geschmack die wichtigste Rolle. Damit Sie die richtige Wahl für Ihre Himbeersorte treffen, haben wir hier unsere 50 Lieblingshimbeersorten für Sie zusammengetragen.

Himbeersorten: Die unterschiedlichen Himbeertypen

Man unterscheidet generell zwischen Sommer- und Herbsthimbeersorten. Beide Typen haben bezüglich des Anbaus und des Geschmacks jeweils einige Vor- und Nachteile, weshalb es sich im Hausgarten oft anbietet, sowohl einige Sommer- als auch einige Herbsthimbeersorten zu pflanzen. Auf diese Weise können Sie in der Himbeerzeit anfangen und bis in den Herbst hinein immer wieder Himbeeren aus dem eigenen Garten naschen. Bei den zunehmenden extremen Wetterereignissen haben Sie auf diese Weise auch eine Sicherheit, wenigstens einmal im Jahr ernten zu können.

Das zeichnet Sommerhimbeeren aus:

  • Sie sind im Sommer reif und tragen nur einmal pro Jahr Früchte an den Trieben, die im Jahr zuvor gewachsen sind.
  • Sommerhimbeeren sind häufig ertragreicher und geschmacklich intensiver.
  • Sie sind anfälliger für Krankheiten und Schädlinge.
  • Sommerhimbeeren brauchen häufiger ein Gerüst.

Das zeichnet Herbsthimbeeren aus:

  • Sie benötigen keinen Kältereiz, das heißt, sie können an den im selben Jahr gebildeten (einjährigen) Trieben Früchte entwickeln.
  • Herbsthimbeeren tragen ab August bis in den Herbst hinein Früchte.
  • Weil sie einmal im Jahr komplett abgeschnitten werden und später reifen, sind Herbsthimbeeren weniger anfällig für Krankheiten und Schädlinge und haben auch keine „wurmigen“ Früchte.
  • Bei Herbsthimbeeren werden nach der Ernte alle Triebe am Boden abgeschnitten. Viele Gartenanfänger empfinden diese Art des Schnitts als einfacher.
  • Herbsthimbeersorten können genauso geschnitten werden wie Sommerhimbeeren und dann ebenfalls schon im Sommer tragen. Andersherum ist das nicht möglich.
  • Bei spätreifen Sorten empfiehlt es sich, die Früchte in einem sehr verregneten Herbst vor Regen zu schützten.
  • Häufig dauert die Ernte der Herbsthimbeeren etwas länger.
Himbeere schneiden

Bei Herbsthimbeeren werden nach der Ernte alle Triebe am Boden abgeschnitten [Foto: rodimov/ Shutterstock.com]

Neben den Herbst- und Sommerhimbeeren gibt es auch sogenannte Twotimer-Himbeeren, also Kreuzungen aus Sommer- und Herbsthimbeersorten, die zweimal jährlich tragen. Diese Sorten haben insgesamt die gleiche Ertragserwartung wie Sorten, die nur einmal tragen. Der Unterschied liegt vielmehr darin, dass die Hälfte ihrer Früchte ab Juni und die andere Hälfte ab August reift.

Des Weiteren gibt es auch andersfarbige Himbeersorten, beispielsweise gelbe und schwarze. Im Folgenden werden wir Ihnen die beliebtesten und besten sowie auch neuartige und besonders krankheitsresistente Himbeersorten vorstellen.

Rote Sommerhimbeersorten

Folgende Himbeersorten fallen zwar alle unter die Kategorie der Sommerhimbeeren, unterscheiden sich aber trotzdem leicht im Erntezeitpunkt. Deshalb werden sie zusätzlich noch als früh-, mittelfrüh- oder spätreifend beschrieben. Spätreifende Sorten sind jedoch immer noch früher reif als Herbsthimbeeren. Wichtig ist die Kategorisierung als Sommerhimbeere hauptsächlich in Bezug auf den Schnitt. Die folgenden Sorten sind nach Reife- beziehungsweise Erntezeitpunkt sortiert:

‚Willamette‘: Sehr frühe Sorte mit hoher Frostfestigkeit; große Früchte mit gutem Geschmack; starke Wüchsigkeit; wegen der leichten Lösbarkeit der Himbeeren vom Zapfen im Erwerbsanbau sehr beliebt

‚Elida‘: Frühe, robuste Sorte mit hohem Ertrag; mittelgroße, weiche bis mittelfeste, kräftig-rote Früchte; süße, wenig aromatische, aber saftige Himbeeren

‚Malling Promise‘: Frühe Sorte mit reicher, lang anhaltender Ernte; große, leckere Beeren; starkwüchsig; wenig anfällig für die Rutenkrankheit

‚Himboqueen‘: Mittelfrühe, sehr ertragreiche Sorte mit sehr großen, sehr gut schmeckenden, süßlichen Früchten; starke Wüchsigkeit; sehr empfindlich gegenüber Wurzelsterben und Virosen

‚Preußen Auslese‘: Alte Sorte mit hervorragendem Aroma; kräftiger, aufrechter Wuchs; anfällig für die Rutenkrankheit – daher nur an Standorten, an denen Rutenkrankheit noch nie für Probleme gesorgt hat

rote Himbeere

Sommerhimbeeren können entweder früh-, mittelfrüh- oder spätreifend sein [Foto: Ilya Sirota/ Shutterstock.com]

‚Gradina‘: Mittelfrühe Himbeere mit hohem Ertrag und gutem Geschmack; weiche Frucht; starkwüchsige, stark bestachelte Ruten; gut für ungünstige Standorte (trocken, frostgefährdet, windig) geeignet

‚Zefa 2‘: Spätfrostempfindliche Himbeere mit süßen, aromatischen Früchten; dunkelrote, mittelfeste Beeren

‚Tulamagic‘: Auch unter dem Namen ‚Fruatfri‘ bekannt; mittelfrühreifend mit teils weiterer, kleiner Ernte im Herbst; sehr große Früchte mit gutem Geschmack; sehr robustes Wurzelsystem und tolerant gegen Phytophthora

‚Malling Orion‘: Altbewährte, mittelfrühe Sommerhimbeere; mittelgroße, herzförmige, mittelfeste bis feste Früchte mit süßem, aromatischem Geschmack; sehr widerstandsfähig gegen Mehltau

‚Preußen‘: Altbewährte, wenig anfällige Himbeere mit kleinen, weichen bis mittelfesten, mäßig saftigen Früchten; süßsäuerlicher Geschmack; mittelhoher Ertrag

‚Proma‘: Mittelfrühe, robuste Sorte mit süßen, aromatischen Himbeeren; weiche, unregelmäßige Früchte; hoher Ertrag; frosthart und sehr wenig anfällig für Rutenkrankheiten

‚Rusilva‘: Leicht säuerliche Früchte mit sehr gutem Waldhimbeeren-Aroma; hoher Ertrag an hellroten, kleinen bis mittelgroßen, weichen bis mittelfesten Beeren; etwas anfällig für Grauschimmel; resistent gegenüber der Großen Himbeerblattlaus

‚Meeker‘: Sehr aromatische, mittelspäte Himbeere mit mittelmäßigem Ertrag; häufig angebaute Sorte mit hoher Anfälligkeit gegenüber Frost und Austrocknung – daher nur an geschützten Standorten zu empfehlen; mittelgroße, schöne Früchte mit guter Haltbarkeit; starkes Jungtriebwachstum; widerstandfähig gegen Krankheiten

‚Tulameen‘: Mittelspäte Sorte ohne Dornen; sehr große, hellrote, relativ feste Früchte mit gutem, süßlichem Geschmack; anfällig gegenüber Botrytis (Grauschimmel) und Rutenkrankheit sowie leicht anfällig gegenüber Rutensterben und Frostschäden – daher nicht für regenreiche Standorte zu empfehlen

‚Glen Ample‘: Ebenfalls mittelspätreifende Himbeere ohne Stacheln an den Ruten; sehr große, feste, hellrote Früchte; sehr guter, säuerlicher Geschmack und hohe Erträge; robust gegenüber Grauschimmel; eher wenig Jungruten – daher gut für kleinere Gärten geeignet

Himbeere Sorte Tulameen

Die Sorte ‚Tulameen‘ trägt sehr große, hellrote, relativ feste Früchte mit gutem, süßlichem Geschmack [Foto: caifas/ Shutterstock.com]

‚Nootka‘: Mittlerer Ertrag; dafür große, sehr gut schmeckende, etwas weichere und recht dunkle Früchte; stark bestachelte, mittelstark wüchsige Ruten

‚Glen Coe‘: Stachellose Himbeere mit dunkelpurpurfarbenen, runden Früchten; guter, aromatischer Geschmack; hoher Ertrag; gute Winterhärte; wenig Neigung, Ausläufer zu bilden, aber stark wüchsige Ruten

‚Rubaca‘: Auch unter dem Namen ‚Niniane‘ bekannt; mittelspäte Sorte mit gutem, süßlich-aromatischem Geschmack und hohem Ertrag; mittelgroße, eher weiche, mittelsaftige Früchte; sehr robust und frosthart; widerstandsfähig gegen Wurzelkrankheiten

‚Himbostar‘: Mittel- bis spätreife, wenig krankheitsanfällige Sorte; bei ausreichend Niederschlag oder Bewässerung guter Ertrag; leuchtend rote, mittelgroße, süßliche, sehr aromatische, mittelsaftige Beeren; etwas anfällig für Grauschimmel

‚Schönemann‘: Spätreifend; sehr große, längliche, feste und dunkelrote Früchte; guter Geschmack; sehr hoher Ertrag; starke Wüchsigkeit – daher nur für große Gärten geeignet; Anfälligkeit gegenüber Wurzelsterben

Tipp: Möglicherweise fragen Sie sich jetzt, in welchem Zeitraum frühe, mittelspäte oder späte Sorten reifen. Ganz eindeutig lässt sich das nicht sagen, weil der Reifezeitpunkt sehr stark davon abhängt, wie das Frühjahr verläuft. In den letzten Jahren war es im Mai häufig schon sehr sommerlich, weshalb sich die Ernte dann eher nach vorne verschiebt. Pauschal kann man sagen, dass die frühesten Sommerhimbeeren bereits Ende Mai, Anfang Juni reifen und die späteren Sommersorten Ende Juni bis Mitte Juli. Die frühesten Herbstsorten wie beispielsweise ‚Autumn Bliss‘ beginnen Ende Juli bis Anfang August zu reifen. Die Früchte der späteren Herbsthimbeeren sind dann meist gegen Ende August reif.

Gelbe Sommerhimbeersorten

Gelbe Sommerhimbeeren tragen ihre Früchte genauso wie die roten Sommerhimbeeren an den zweijährigen Trieben. Sie werden deshalb auch wie ihr rotes Pendant geschnitten. Unterschiede bestehen in der Farbe und teilweise auch im Geschmack der Früchte.

‚Gelbe Antwerpen‘: Eine der ältesten bekannten Himbeersorten; frühreifend; kleine, dunkelgoldgelbe, weiche, aromatisch-saftige Beeren; wenig frostempfindlich; sehr wenig anfällig gegenüber Rutensterben

‚Varnes‘: Mittelfrühe Himbeere mit relativ großen orangegelben Früchten; süßer Geschmack mit gutem Aroma; mittelhoher Ertrag

‚Golden Queen‘: Mittelgroße, runde, sehr wohlschmeckende, gelb-orangene Früchte; ertragreich mit sehr lange Erntedauer; relativ robuste, gesunde Pflanze

‚Fallgold‘: Späte Sorte mit großen, aromatischen, sehr süßen Beeren; trägt bei guten Witterungsbedingungen ein zweites Mal im Herbst

Himbeere Sorte Fallgold

Die Sorte ‚Fallgold‘ trägt bei guten Witterungsbedingungen ein zweites Mal im Herbst [Foto: Wiert nieuman/ Shutterstock.com]

Rote Herbsthimbeersorten

Auch hier sind die Sorten wieder nach dem Reifezeitpunkt – von den frühesten Sorten ab Ende Juli beziehungsweise Anfang August bis hin zu den späten Sorten, die Ende August zu reifen beginnen – sortiert.

‚Autumn Bliss‘: Früheste Herbsthimbeere, die ab August über lange Zeit hinweg reift; auch ‚Blissy‘ genannt; robuste, in Mitteleuropa sehr beliebte Herbstsorte; kann geschmacklich nicht mit Sommerhimbeeren mithalten; sehr ertragreich; dunkelrote, große, mittelfeste Früchte

‚Polka‘: Frühe Sorte; mittelgroße, mittelfeste Früchte mit gutem Geschmack; Früchte dunkeln nach; sehr ertragreich; mittelstark wüchsig; etwas anfällig gegenüber Wurzelfäulen

‚Polana‘: Sehr ertragreiche, frühe Sorte mit langer Ernteperiode; mittelgroße, mittelfeste, saftige, süßsäuerliche Früchte; etwas empfindlich gegenüber Regen

‚Bohème‘: Frühe Sorte; mittelgroße, weiche Früchte; mittlerer, kurz andauernder Ertrag; säuerlicher, mittelmäßig aromatischer Geschmack; geringe Anfälligkeit für Rutenkrankheit; Früchte für Nässe empfindlich

‚HimboTop‘: Hellrote, große, geschmackvolle Beeren; wenige, sehr stark wüchsige Triebe; benötigt Gerüst; robust gegenüber Wurzelfäule; mittelfeste Früchte; mittlerer bis hoher Ertrag

Himbeere Sorte Autumn Bliss

‚Autumn Bliss‘ ist die früheste aller Herbsthimbeeren [Foto: john mobbs/ Shutterstock.com]

‚Holyoke‘: Mittelfrühe bis späte Sorte mit saftigen, süßlich-aromatischen Früchten; mittelhoher Ertrag; große, herzförmige, mittelrote, mittelfeste Früchte

‚Korbfüller‘: Genauso wie ‚Holyoke‘ ungefähr Mitte bis Ende August reifend; hoher Ertrag; kleine, dunkelrote, weiche und saftige Früchte; verglichen mit vielen anderen Herbsthimbeeren sehr guter, aromatischer Geschmack; anfällig für Grauschimmel

‚Aroma Queen‘: Große, hellrote, mittelfeste Früchte; sehr guter, süßer Geschmack mit leichtem Waldhimbeeraroma; hoher Ertrag und lange Erntezeit; stark wachsend, aber standfest – daher normalerweise kein Gerüst notwendig; etwas krankheitsanfälliger als andere Herbstsorten

‚Heritage‘: Mittelspäte Sorte mit mittlerer Wüchsigkeit; sehr süße, mittelgroße Früchte

‚Fallred Streib‘: Spätreifend; kleine, sehr gut schmeckende Früchte; widerstandsfähig gegen Wurzelfäule

‚AnnaMaria‘: Süße, sehr aromatische Himbeere; späte, lang andauernde Ernte; feste, große und später mittelgroße Frucht; gering anfällig für Rutenkrankheiten

Gelbe Herbsthimbeersorten

Die gelben Früchte dieser Sorten reifen genauso wie die Beeren der roten Herbsthimbeeren ab August. Geschnitten werden die gelben Herbsthimbeeren in der gleichen Weise wie auch alle Herbsthimbeersorten.

‚Golden Bliss‘: Anfang bis Mitte August reifend; stark bestachelte Ruten, mittlerer bis hoher Ertrag; mittelgroße bis große, mittelfeste, saftige, hellgelbe Früchte; süßsäuerlicher Geschmack

‚Golden Everest‘: Mittelfrühe Sorte mit auffallend gelben, großen Beeren; süß und sehr aromatisch schmeckend; gute Frosthärte und widerstandsfähig

‚Autumn Amber‘: Mittelspäte Sorte; robuste, stachellose Pflanze mit großen, mittelfesten, apricotfarbenen Früchten; süßsäuerlicher, aromatischer Geschmack

Himbeere Sorte Golden Everest

Zu den mittelfrühen Sorten gehört ‚Golden Everest‘ [Foto: Manfred Ruckszio/ Shutterstock.com]

‚Alpengold‘: Feste, gelb-apricotfarbene, große Früchte mit gutem Aroma; stachellose Ruten

‚Goldmarie‘: Altbewährte Sorte mit orange gefärbten, großen Früchten; ausgewogener süßsäuerlicher Geschmack

‚Herbstgold‘: Sehr aromatische Himbeere, die, wenn sie wie Sommerhimbeeren geschnitten wird, bei günstigen Witterungsverhältnissen im Juli an den zweijährigen Ruten trägt und im September an den einjährigen; relativ kleine Früchte

Schwarze Himbeersorten

‚Bristol‘: Späte Sommersorte; sehr wüchsig – sie braucht daher ein Gerüst und Platz; frosthart; große, süße Früchte, die zu Beginn rot, aber erst schwarz richtig reif sind

‚Black Jewel‘: Spättragende, robuste Sommerhimbeere mit hohem Ertrag und langer Ernteperiode; Pflanze erinnert stark an Brombeere und ist sehr wüchsig – sie braucht daher etwas Platz um sich herum; mittelgroße, schwarze Früchte mit süßlichem Geschmack

‚Deep Purple‘: Ertragreiche Sorte mit saftigen, süßen Beeren; tief dunkelrote bis schwarze Früchte

‚Royalty‘: Mittelfrüh bis späte, ertragreiche Sommerhimbeere mit dunkelpurpurfarbenen, weichen und saftigen Früchten; säuerlicher Geschmack mit wenig Aroma; stark bestachelte Ruten; wenig frostempfindlich; relativ gesund, jedoch etwas anfällig für Grauschimmel

schwarze Himbeere

Schwarze Himbeersorten erinnern auf den ersten Blick an Brombeeren [Foto: Vikafoto33/ Shutterstock.com]

Twotimer-Himbeersorten

Wie bereits erwähnt, tragen die sogenannten Twotimer-Sorten zweimal im Jahr Himbeeren, einmal zur Zeit der Sommerhimbeeren an den zweijährigen Ruten und in den allermeisten Fällen ein weiteres Mal im Herbst an den einjährigen Ruten. Was wie ein Sechser im Lotto klingt, hat jedoch einen Haken: Die Nährstoffe und Ressourcen jeder Pflanze sind begrenzt. Deshalb ist die Menge der Ernte, die an den Sommer- und Herbsthimbeeren während einiger Wochen reift, im Grunde einfach auf zwei Zeiträume aufgeteilt.

‚Sugana‘: Bekannteste Twotimer-Himbeersorte mit sehr sicherer Sommerernte; sehr große, hellrote Früchte mit gutem Geschmack; wenig anfällig gegenüber Phytophthora

‚Isabel‘: Mittelfrühe bis späte (Mitte bis Ende August) reifende Herbstsorte, bei der eine weitere Sommerernte möglich ist; mittelhohe Ernte; große, herzförmige, mittelrote, mittelfeste Früchte; süß, aromatisch und mäßig saftig; anfällig für Rutenkrankheiten und Grauschimmel

‚Resa: Frühe Sommersorte, die im Herbst ein weiteres Mal trägt; mittelgroße bis große, mittelfeste, sehr süße, saftige und mittelaromatische Früchte; sehr anfällig für Rutenkrankheiten; winterfrostempfindlich bei hoher Herbsternte

Falls Sie sich noch für andere Beerensorten interessieren, empfehlen wir Ihnen unseren Artikel hier.

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Theresa

Ich studiere Nutzpflanzenwissenschaften und habe schon immer gern gegärtnert, auch wenn mir die ersten Versuche als kleines Kind eher missglückten. Mit der Expertise aus meinem Studium gelingt mir jetzt fast alles – besonders spannend finde ich Themen wie Mischkultur, Hochbeete und Kompostierung.
Lieblingsobst: Kirschen, Zwetschgen und Birnen
Lieblingsgemüse: Brokkoli, Mangold und Erbsen

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