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Currykraut richtig ernten und lagern

Currykraut schmeckt genauso wie die das berühmte Currypulver. Doch wie kann das frische Kraut nach der Ernte konserviert werden?

gelbe Blüte Currykraut mit Schmetterling

Die leuchtend gelbe Blüte lockt allerlei Gäste an [Foto: Denis BourezCC BY 2.0]

Currykraut richtig ernten

Wenn man das Currykraut (Helichrysum italicum) anbaut, hat man es vor allem auf die aromatischen Blätter abgesehen. Dank der ätherischen Öle erinnert der Geschmack und Geruch an die Gewürzmischung des Currypulvers, wenngleich das Currykraut selber gar nicht Bestandteil des Pulvers ist. Am einfachsten und besten ist es, wenn man ganze Triebe des Halbstrauches abschneidet. Das spart auch Zeit im Vergleich zur mühseligen Ernte einzelner Blätter. Werden die Triebe bis kurz über den verholzenden Teil des Halbstrauches abgeschnitten, so kann der Formschnitt mit der Ernte verbunden werden. Der Gehalt an ätherischen Ölen ist in den Blättern vor der Blüte am höchsten. Die Blüte kann jedoch hinausgezögert und die Erntezeit gleichzeitig verlängert werden, indem die Blütenknospen herausgeknipst werden.

Currykraut richtig lagern

Wie für jedes Gewürzkraut gilt es auch für das Currykraut, dass es am besten erntefrisch verwendet wird. Doch damit es auch im Winter in der Küche zur Verfügung steht, kann die Haltbarkeit verlängert werden. Beim Currykraut können hierfür verschiedene Methoden in Frage kommen, die wir für Sie unter die Lupe genommen haben:

  • Currykraut trocknen: Vom Trocknen des Currykrautes ist abzuraten, sofern man es noch in der Küche verwenden will. Durch den Trocknungsprozess gehen zu viele der ätherischen Öle und damit auch Geschmack verloren. Currykraut sollte nur getrocknet werden, wenn es mit den schönen goldgelben Blüten als Dekorationselement verwendet werden soll.
  • Currykraut einfrieren: Das Einfrieren ganzer Triebe eignet sich sehr gut, um die Verwendbarkeit des Gewürzes zu verlängern. Der Geschmack bleibt erhalten und die Konsistenz gleicht der von erntefrischem Currykraut. Die Blätter sollten jedoch nicht kleingehackt werden, da sich so ein bitterer Geschmack ausbildet.
  • Currykraut einlegen: Ebenso gut wie das Einfrieren eignet sich das Einlegen der Triebe des Currykrautes in Öl, um den charakteristischen Geschmack zu konservieren. Das Öl – es sollte ein gutes natives Olivenöl bevorzugt werden – nimmt die ätherischen Öle des Currykrautes auf und dessen Geschmacksnote an.

Gelingt also eine reichhaltige Ernte der Italienischen Strohblume im eigenen Garten, so bieten sich durchaus Möglichkeiten, um den Geschmack ganzjährig für die Küche zu konservieren.

 

 

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