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Currykraut vermehren: Aussaat und Stecklinge

Das Currykraut ist vielseitig einsetzbar, jedoch noch sehr unbekannt. Wir zeigen, wie Sie das Gewürzkraut für den Anbau im eigenen Garten vermehren können.

nadelartige Blätter Currykraut

Die Blätter des Currykrauts erinnern an kleine Nadeln [Foto: Quinn DombrowskiCC BY-SA 2.0]

Currykraut über Samen vermehren

Das Currykraut ist ein noch eher unbekannter Exot unter den Gewürzkräutern. Deshalb ist es auch meist als fertige Pflanze im Fachhandel erhältlich. Es sind jedoch auch Samen des Currykrautes zu kaufen. Ab Mitte Februar können diese im Warmen vorgezogen werden. Dabei sollten die Samen des Lichtkeimers auf einem möglichst hellen Fensterbrett ausgesät werden. Die Samen dürfen nicht allzu dick mit einer Substratschicht bedeckt werden. Das schützt zwar den quellenden Samen vor Austrocknung während der Keimung, hindert den Lichtkeimer Currykraut aber an der uneingeschränkten und problemlosen Keimung. Deshalb gilt: abdeckende Substratschicht weglassen und Acht geben, dass die Samen nicht austrocknen. Bei durchschnittlichen 18 °C zeigen sich ungefähr nach 10 bis 14 Tagen die ersten Keimlinge. Die zarten Keimlinge des Currykrautes sollten bald vereinzelt werden und bis Mitte Mai im Haus herangezogen werden. Sobald nach den Eisheiligen kein Frost mehr droht, können sie entweder im Topf draußen einen Platz finden oder ins Beet ausgepflanzt werden.

Currykraut über Stecklinge vermehren

Besitzt man bereits eine Currypflanze, so kann man seinen Bestand über Stecklinge erweitern. Im Frühjahr oder Sommer können einfach Triebe abgeschnitten und bewurzelt werden. Dazu werden am besten nicht verholzte, junge Triebe ohne Blütenknospe verwendet. Triebe mit Blütenknospe sind hinsichtlich der Bewurzelung klar im Nachteil, da die Knospe viel zu viel Kraft zu Ungunsten der Wurzelbildung kostet. Die Triebe werden in geeignetes Substrat zu Stecklingsvermehrung gesteckt, gut angegossen und dann in einem Anzuchtkasten platziert. So entsteht mit der durchsichtigen Haube schnell eine Umgebung mit hoher Luftfeuchtigkeit. Das ist förderlich für die Wurzelbildung, da die Stecklinge nicht genügend Wasser aufnehmen können und durch die hohe Luftfeuchtigkeit eine zu hohe Verdunstung verhindert wird. Ungefähr vier Wochen dauert es, bis die Stecklinge des Currykrautes die ersten Wurzeln gebildet haben. Dann kann die Haube des Anzuchtkastens immer mal wieder abgenommen und die Stecklinge so langsam an eine normale Umgebung ohne hohe Luftfeuchtigkeit gewöhnt werden.

Folgende Produkte haben sich bei uns bewährt:
  • Floragard Bio Kräuter- & Aussaaterde: Hochwertige Spezialerde zur Anzucht von Pflanzen oder Kultivierung von Kräuter. Die feine und lockere Struktur sorgt für eine gute Wasseraufnahme, eine sichere Keimung und ein kräftiges Wachstum.
  • Anzuchttöpfe: Aus natürlichem Torf mit Spurennährstoffen für ein kontrolliertes Wachstum der Sämlinge.
  • Zimmergewächshaus: Mini-Gewächshaus mit wasserdichter Plastikwanne und durchsichtiger Abdeckhaube.
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