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Currykraut: Wie für was verwenden?

Currykraut kann leicht im eigenen Garen angebaut werden. Doch für was kann man das mediterrane Gewürzkraut überhaupt verwenden?

gelbe Blüte Currykraut im Garten

Aus der Blüte lässt sich ein wohltuender, erkältungslindender Tee zubereiten [Foto: Keith WillamsonCC BY 2.0]

Currykraut in der Küche

Currykraut (Helichrysum italicum) hat seinen Namen nicht ohne Grund erhalten. So erinnern Geruch und Geschmack des Krautes, welches auch als Italienische Strohblume bekannt ist, an das Currypulver. Bestandteil der Gewürzmischung aus Kurkuma, Koriander, Kreuzkümmel und Pfeffer ist das namenverwandte Currykraut allerdings nicht. In der Küche wird es aber zu sehr ähnlichen Speisen verwendet. So eignet es sich besonders gut zum Würzen asiatischer Reis- und Nudelgerichte. Auch in dem traditionellen spanischen Gericht Paella könnte das Currykraut das Currypulver ersetzen. In der Zubereitung von Geflügel oder Lamm sorgen die würzigen Blätter der Italienischen Strohblume ebenso für ein angenehmes und passendes Aroma. Will man das Currykraut zum Würzen in der Küche verwenden, so sollte man in jedem Fall immer ganze Triebe mitkochen. Zerhackt man die aromatischen Blätter des Krautes, so bildet sich schnell ein unerwünschter bitterer Geschmack aus. Deshalb werden auch die ganzen Triebe eingefroren (siehe: „Currykraut richtig ernten und lagern“). Die Triebe dürfen aber nicht mitgegessen werden, denn dann kann es zu Magenbeschwerden kommen.

Currykraut als Heilmittel

Auch den Römern und im antiken Athen war bereits die Heilkraft des Currykrautes bekannt. Dank seiner antibakteriellen und entzündungshemmenden Wirkung ist es als Tee aufgegossen bei Erkältungen hilfreich. Hierzu werden die Blüten des Krautes mit heißem Wasser aufgegossen. Eine Salbe auf Basis der ätherischen Öle der Italienischen Strohblume kann bei diversen Hautproblemen helfen. Das Öl des Currykrautes kann in seiner reinen Form durch Destillation gewonnen werden und ist in der Naturheilkunde als Immortellenöl bekannt. Dieses kann bei Prellungen und Verstauchungen aufgetragen werden und somit den Genesungsprozess beschleunigen. Der Verzehr des reinen Immortellenöles kann allerdings zu Vergiftungserscheinungen führen. Currykraut an sich ist jedoch ungefährlich – auch für Vierbeiner wie Hund, Katze und Meerschweinchen. Allgemein gilt natürlich, dass die möglichen günstigen Wirkungen des Currykrautes, die hier genannt wurden, nicht den ärztlichen Rat ersetzen.

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