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Lorbeer: Ernten, lagern und verwenden

Die Blätter des Lorbeers sind äußerst aromatisch. Wir zeigen, was beim Ernten und Lagern zu beachten ist, um sie verwenden zu können.

Lorbeerblätter mit Pfeffer

Lorbeerblätter verleihen Ihren Gerichten eine tolle Würze [Foto: Mario SpannCC BY-SA 2.0]

Lorbeer richtig ernten

Die Ernte der begehrten Blätter des echten Lorbeers (Laurus nobilis) kann entweder im Frühjahr oder im Herbst erfolgen. Neben einzelnen Blättern kann auch die gesamte Spitze des Triebes entnommen werden. So werden alle Blätter der ersten 20 bis 30 cm eines Astes auf einmal geerntet und sich gegenüber der Entnahme einzelner Blätter einige Handgriffe gespart. Während des Hauptwachstums im Sommer sollten Sie jedoch die Finger vom Gewürzlorbeer lassen und keine Blätter enten. Verwechslungsgefahr besteht mit dem relativ ähnlich aussehenden Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus). Dieser ist jedoch aufgrund eines hohen Gehaltes an Blausäure äußerst giftig, aber auch leicht zu überführen – zerreibt man die Blätter in den Fingern, so riecht es intensiv und unverwechselbar bitter und gar nicht würzig, wie man es vom echten Lorbeer gewohnt ist.

Lorbeer lagern

Zum Kochen eignen sich frische Blätter ebenso wie getrocknete. Vorteil der Getrockneten ist eine längere Verwendbarkeit. Bis zu zwei Jahre kann das luftgetrocknete Laub ohne Aromaverlust verwendet werden. Wie man es von diversen Kräutern gewohnt ist, müssen die in Trieben geernteten Blätter einfach nur an einem einigermaßen trockenen Ort aufgehängt werden.

Folgende Produkte eignen sich ideal zur schonenden Ernte und Lagerung:
  • Ernteschere: Besonders schlanke, extra leichte und handliche Schere. PVC-ummantelte Kälteschutzgriffe und verankerter Feder für bequemes Arbeiten.
  • Kräuterschere: Kräuterschere mit 5 Klingen-Paaren zum Schneiden und Zerkleinern von frischen Garten- und Küchenkräutern.
  • Trockennetz: Ideal zum Trockenen von Kräutern mit hochwertigen Ergebnissen.

Lorbeer in der Küche verwenden

Der Klassiker sind die würzigen Blätter, die diverse deftige Gerichte mit ihrem Aroma verfeinern können. Man kennt sie zu etlichen Fleischgerichten wie Sauerbraten, Kalb oder Wild. Häufig werden die Blätter auch in Suppen und Eintöpfe hineingegeben. Wenn die Blätter ein paar Mal geknickt werden, können sie besser ihr Aroma entfalten. So müssen noch weniger der eh schon gering zu dosierenden Gewürzlorbeerblätter verwendet werden. Bevor das Gericht jedoch auf den Teller wandert, sollten Sie die Blätter wieder entnehmen. Für den Verzehr eignen sich die Blätter nämlich nicht. Das lässt ihre Konsistenz nicht zu und außerdem ist das Aroma viel zu intensiv und würde alle weiteren Geschmäcker und Aroma von den Geschmacksknospen vertreiben.

Hering eingelegt mit Lorbeer

Verleihen Sie Ihren Gerichten mit Lorbeerblättern das gewisse Etwas [Foto: homo_sapiensCC BY 2.0]

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