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Lorbeer: Richtig gießen und düngen

Um die würzigen Blätter vom Lorbeer ernten zu können, muss er umsorgt werden. Hier erfahren Sie, was es beim Gießen und Düngen zu beachten gilt.

Lorbeer in Blüte

Damit der Lorbeer wächst und blüht braucht er einen sonnigen und v.a. warmen Standort [Foto: M a n u e lCC BY 2.0]

Lorbeer richtig gießen

Bei Gießen des echten Lorbeers (Laurus nobilis), gilt es Mittelmaß zu finden. Der ursprünglich in Vorderasien beheimatete Strauch mag es weder zu nass noch zu trocken. Doch sein Wasserbedarf ist vor allem im Sommer sehr hoch. Mit einem windgeschützten Standort kann dieser zumindest schon ein wenig reduziert werden. In langanhaltenden, heißen Perioden kann dennoch mehrmaliges Gießen erforderlich sein. Es bieten sich jedoch Alternativen im Gießverhalten: Entweder man gießt täglich ein wenig – das Dauernasse missfällt jedoch den empfindlichen, feinen Wurzeln – oder es wird bis zu zweimal wöchentlich, dafür aber sehr kräftig gegossen. Außerdem sollten Sie ausschließlich mit Regenwasser gießen, da die Wurzeln auch salzempfindlich sind und Regenwasser in der Regel einen geringeren Salzgehalt als Grund- oder Quellwasser aufweist.

Lorbeer richtig düngen

So anspruchsvoll der Gewürzlorbeer in Sachen des Gießens erscheint, so anspruchslos ist er in Puncto düngen. Es ist schlicht und ergreifend nicht nötig, ihn zu düngen. Selbst wenn er aufgrund zu kalter Wintertemperaturen, wie sie in Deutschland fast überall vorherrschen, nicht im Freiland angebaut werden kann, müssen Sie sich um das Düngen des Lorbeers nicht sorgen. Tun Sie dem Strauch lediglich den Gefallen und topfen ihn circa alle zwei Jahre in ein größeres Gefäß mit frischem, aufgedüngtem Substrat. Die frische Erde genügt für die nächste Zeit, um die Pflanze mit Nährstoffen zu versorgen. Gelbe Blätter sind übrigens meistens kein Zeichen einer Mangelversorgung mit Nährstoffen, sondern eher auf ein unregelmäßiges und zu trockenes Gießverhalten zurückzuführen.

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