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Majoran richtig pflegen: Gießen, düngen und vermehren

Majoran besticht durch seine passende Würze in vielen Gerichten in der Küche. Wir zeigen, was in der Pflege des Krautes zu beachten ist.

Biene auf Majoranblüte

Bienen besuchen gern die Majoranblüte [Foto: stanzeCC BY 2.0]

Majoran vermehren

Das Leben einer jeden Pflanze wird durch die erfolgreiche Vermehrung geebnet. Auch im Falle des Majorans können bereits in diesem pflanzlichen Lebensabschnitt entscheidende Fehler unterlaufen. So ist insbesondere zu beachten, dass der Majoran leider keine ausgeprägte Winterhärte aufweist. Da Majoran durch Aussaat vermehrt wird, sollte der Samen nicht vor Ende April ins Freiland, besser ab Mitte Mai (nach den Eisheiligen) ausgebracht werden. Alternativ können Jungpflanzen in einer Vorkultur im warmen Haus vorgezogen werden. Mit der Aussaat kann dann bereits ab Anfang März begonnen werden. Da der Majoran ein Lichtkeimer ist, dürfen die Samen nicht mit einer vor Austrocknung schützenden Substratschicht bedeckt werden, sondern nach der Aussaat lediglich angedrückt werden. Der Lichtmangel könnte die Keimung der Samen deutlich hinauszögern oder sogar ganz verhindern. Wird alles beachtet und beträgt die Temperatur während des Keimungsvorganges um die 18 °C, sollte keimfähiges Saatgut nach 15 bis 20 Tagen aufgehen.

Majoran richtig gießen

Dank seiner Herkunft aus trockenen Gebieten, stellt der Majoran keine komplizierten Gieß-Ansprüche. Er kommt auch mit etwas längeren Trockenperioden zurecht, doch wirkt sich das negativ auf die Wuchskraft aus. Eine konstante Wasserversorgung ist somit ratsam. Dennoch sollte nicht zu viel gegossen werden und somit eventuell lebensbedrohliche Staunässe im Wurzelraum des Majorans riskiert werden. Deshalb lieber etwas zu wenig als zu viel gießen, um das Leben der Gewürzpflanze nicht aufs Spiel zu setzen. Insbesondere die Jungpflanzen des Majorans während der Aufzucht im Haus sollten aber keinesfalls austrocknen.

Majoran im Topf

Majoran gehört zu den beliebtesten Küchenkräuter [Foto: Larry HoffmanCC BY 2.0]

Majoran richtig düngen

Noch weniger Ansprüche als beim Gießen stellt der Majoran bezüglich des Düngens. Wird das Gewürzkraut Mitte Mai ins Freiland ausgepflanzt, ist keine zusätzliche Düngung erforderlich. Die Nährstoffzufuhr durch die alljährliche Aufbereitung im Frühling mit organischen Substanzen wie Dung oder Kompost ist vollkommen ausreichend. Wird das Kraut jedoch im Topf kultiviert, so kann vor allem in der Zeit während des Hauptwachstums (ab Ende Mai) eine gelegentliche Düngung förderlich sein. Hierfür eignet sich ein handelsüblicher Vollnährstoffdünger. Verwendet man ein hochwertiges, gut aufgedüngtes Substrat, kann auch hier in der Regel die zusätzliche Düngung entfallen. In jedem Fall darf jedoch nicht zu viel gedüngt werden. Dadurch wird übermäßiges Wachstum verursacht und die Aromaintensität der Pflanze leidet spürbar darunter.

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