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Pfefferminzsorten: Eine Vielzahl von Düften und Aromen

Auch zwischen verschiedenen Pfefferminzen gibt es kleine, aber feine Unterschiede. Wir zeigen Ihnen die beliebtesten Sorten.

Pfefferminze im Garten anbauen

Pfefferminze gedeiht ausgezeichnet auf humosem und feuchtem Boden [Foto: Jeonghi GoCC BY 2.0]

Im Hobbygarten haben sich im Laufe der Zeit vor allem die ertragreichen, widerstandsfähigen Pfefferminzsorten aus dem Erwerbsanbau durchgesetzt, die selbst geernteten Pfefferminztee in bester Qualität versprechen. Dabei unterscheiden sich die einzelnen Sorten vor allem durch die Anpassung an die Umweltbedingungen verschiedener Anbaugebiete. Abwechslung bringen dagegen Neuzüchtungen mit außergewöhnlichen Aromen.

Wir haben interessante Sorten für Sie nachfolgend aufgelistet:

  • Agnes: trotz ihres hohen Mentholgehalts ist diese Sorte relativ mild im Aroma; robust gegenüber Mehltau.
  • Eichenauer Minze/ Bayerische Minze: eine Traditionssorte aus dem ehemaligen Pfefferminzanbaugebiet Eichenau im Osten von München mit kräftigem Mentholgeschmack und starkem Aroma; ausgezeichnet für Likör und die Trocknung für Tee geeignet.
  • Mitcham: diese alte englische Sorte ist sehr anfällig gegenüber Pfefferminzrost und sollte daher jährlich verpflanzt werden.
  • Multimentha/Thüringer Pfefferminze: diese Sorte wurde in der ehemaligen DDR für den Erwerbsanbau genutzt; besonders kältetolerant.
  • Orangen-Minze (Mentha x piperita var. Citrata): diese Sorte fällt durch ihre rötlichen Blätter und ihr fruchtiges Aroma auf, dass an Orangen erinnert; verträgt auch sonnige Standorte.
  • Proserpina: ertragreiche Sorte für den Erwerbsanbau; klassisches Pfefferminz-Aroma.
  • Schoko-Minze: diese Sorte fällt durch ihre dunkle Blattfärbung und die zum Teil fast schwarzen Stiele auf; mildes, leicht süßliches Aroma passt ausgezeichnet zu Desserts aller Art.
  • Zitronen-Minze: das erfrischende Aroma dieser Sorte erinnert an Zitronenschale.
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