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Rosmarin düngen: Profi-Tipps zu Zeitpunkt & Vorgehen

Der Rosmarin ist recht genügsam und braucht nicht viele Nährstoffe. Wir zeigen, wie man seinen Rosmarin auf schonende Art und Weise düngt.

Gesunder Rosmarin
Wir verraten Ihnen, wie Sie Rosmarin schonend düngen [Foto: Anna Chugunova/ Shutterstock.com]

Rosmarin (Rosmarinus officinalis) ist ein beliebtes Küchenkraut und sowohl als Topfpflanze als auch für den Anbau im Garten geeignet. Verwöhnen Sie Ihren Rosmarin mit möglichst viel Sonne und Wärme, ist Ihnen eine reiche Ernte gewiss. Neben ausreichend Licht und Wärme spielt natürlich auch die Nährstoffversorgung für einen guten Ertrag eine Rolle. Rosmarin zählt dabei zu den schwachzehrenden Pflanzen und benötigt nur geringe Nährstoffmengen.

Rosmarin düngen

Wenn der Rosmarin nur wenige Nährstoffe braucht, stellt sich natürlich die Frage, ob das mediterrane Gewürz überhaupt gedüngt werden muss. Wir verraten Ihnen daher im Folgenden, warum und wann Sie Ihren Rosmarin düngen sollten und welcher Dünger sich dafür am besten eignet.

Braucht Rosmarin Dünger?

Steht der Rosmarin an einem passenden Standort mit möglichst viel Sonne, Wärme und den richtigen Beetnachbarn – zum Beispiel Salbei (Salvia) –, wächst er quasi von alleine und benötigt wenig Pflege. Auch im Topf ist der Rosmarin anspruchslos und pflegeleicht. Benötigt das aromatische Gewächs dann überhaupt noch Dünger, um gut wachsen zu können?

Rosmarin mit lila Blüten
Damit Ihr Rosmarin prächtig gedeihen kann, benötigt auch er Dünger [Foto: nnattalli/ Shutterstock.com]

Die Antwort lautet ja, denn ganz ohne Dünger kommt das Kraut nicht aus. Rosmarin ist eine mehrjährige Pflanze und kann viele Jahre im Garten oder im Topf wachsen. So braucht er nach und nach alle Nährstoffe im Substrat oder in der Gartenerde auf – und Sie können mit der richtigen Düngung Abhilfe schaffen.

Wann düngt man Rosmarin am besten?

Wer keinen eigenen Garten hat oder in Gegenden mit einem zu kalten Winter lebt, baut seinen Rosmarin am besten im Topf an. Wer mit milden Wintern gesegnet ist, kann Rosmarin auch ganzjährig im Freiland anbauen. Bereits beim Pflanzen sollten Sie darauf achten, die Erde mit ausreichend Nährstoffen anzureichern. An einem Standort mit magerem Boden können Sie die Erde vor dem Pflanzen mit Kompost, verrottetem Mist oder einem Dünger mit organischer Langzeitwirkung wie unserem Plantura Bio-Universaldünger anreichern. So schaffen Sie von vornherein optimale Wachstumsbedingungen für das Kraut.

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Gerade gekaufte Kräuter im Topf aus dem Supermarkt oder Baumarkt freuen sich nach dem Umsetzen in den Garten oder dem Umpflanzen in einen größeren Topf über ausreichend Nährstoffe im Boden oder im Substrat. Beim Einpflanzen können Sie daher etwas Dünger in die Erde mit einarbeiten. Verwenden Sie hierfür am besten einen Dünger mit organischer Langzeitwirkung wie unseren Plantura Bio-Universaldünger. Dieser hat nicht nur eine positive und schonende Wirkung auf Ihren Rosmarin, sondern auch auf den Boden und die Tiere in Ihrem Garten. Das Granulat löst sich durch die Zugabe von Wasser beim Gießen auf und wird dann von fleißigen Mikroorganismen im Boden zersetzt. Diese machen die Nährstoffe dann pflanzenverfügbar und geben sie langsam und schonend an die Pflanze ab. So bieten Sie Ihrem Rosmarin ideale Startbedingungen im Frühjahr nach dem Pflanzen. Während der Wachstumsphase (Mai bis September) können Sie regelmäßig nachdüngen. Das ist aber nicht unbedingt notwendig. Anfang August erfolgt dann die letzte Düngergabe. In den Herbst- und Wintermonaten düngen Sie den Rosmarin gar nicht mehr.

Rosmarin mit Universaldünger gedüngt
Organische Langzeitdünger wie unser Plantura Bio-Universaldünger bieten eine optimale Nährstoffversorgung für Rosmarin

Wann wird Rosmarin am besten gedüngt?

  • Grunddüngung im Frühjahr
  • Während der Wachstumsphase in kleinen Mengen nachdüngen
  • Düngergaben im Winter einstellen

Rosmarin im Beet düngen

Ab Ende Mai können Sie den wärmeliebenden Rosmarin ins Gartenbeet pflanzen. Geben Sie etwas Dünger in Granulatform, wie unseren Plantura Bio-Universaldünger, in das Pflanzloch und vergessen Sie nicht, daraufhin ausreichend anzugießen. Weil der Dünger mit organischer Langzeitwirkung seine Nährstoffe langsam und schonend an die Pflanze abgibt, brauchen Sie im ersten Jahr nach dem Pflanzen Ihren Rosmarin nicht noch einmal zu düngen. Im zweiten Jahr nach der Pflanzung freut sich die Pflanze dann über kleine Düngergaben in regelmäßigen Abständen. Die erste Düngergabe kann im Frühjahr erfolgen, die nächste dann zwei Monate später. Wichtig ist, nur in kleinen Mengen zu düngen, damit es nicht zu einer Überdüngung kommt. Anfang August sollte schließlich die letzte Düngergabe erfolgen.

Wann und wie düngt man Rosmarin im Beet am besten?

  • Beim Auspflanzen mit Bio-Dünger mit organischer Langzeitwirkung versorgen
  • Gut angießen, damit sich das Granulat lösen kann
  • Im ersten Jahr nach dem Pflanzen nicht mehr düngen
  • Ab dem zweiten Jahr etwa alle zwei Monate nachdüngen
  • Letzte Düngergabe im August

Rosmarin im Topf düngen

Wenn Sie nicht ohnehin bereits ein vorgedüngtes Substrat verwenden, können Sie beim Einsetzen Ihres Rosmarins in einen Topf einfach einen Langzeitdünger in Granulatform – beispielsweise unseren Plantura Bio-Universaldünger  – in das Substrat einarbeiten. Nach dem Einpflanzen gießen Sie die Pflanze gut an. Das hat gleich zwei positive Effekte: Die Pflanze erhält genügend Feuchtigkeit und das Granulat löst sich langsam auf. Das organische Material wird durch die fleißige Arbeit kleiner Mikroorganismen zersetzt und die darin enthaltenen Nährstoffe werden somit langsam, aber sicher verfügbar für die Pflanze gemacht.

Tipp: Wenn Sie Rosmarin im Topf im Supermarkt gekauft haben und diesen weiter als Topfpflanze verwenden möchten, ist es ratsam, ihn trotzdem umzutopfen. Im gekauften Topf steht die Pflanze meist zu eng und das Substrat verfügt über keine Nährstoffe mehr. Frisch umgetopft hat der Rosmarin einen optimalen Start, um sich bei Ihnen richtig wohlzufühlen.

Rosmarin im Topf eingepflanzt
Beim Einpflanzen hilft dem Rosmarin eine Düngergabe mit organischer Langzeitwirkung [Foto: KUMRUEN JITTIMA/ Shutterstock.com]

Im ersten Jahr nach der Pflanzung im Topf benötigt der Rosmarin nun keine erneute Düngung mehr, da die Langzeitwirkung des Düngers über lange Zeit noch vorhält. Im nächsten Jahr können Sie ab dem Frühjahr mit der erneuten Düngung beginnen. Geben Sie hierfür alle sechs bis acht Wochen einen Dünger mit organischer in sehr kleinen Mengen zum Rosmarin. Alternativ können Sie auch alle drei bis vier Wochen einen mineralischen Flüssigdünger verwenden. Auch für die Pflanze im Topf gilt: Keine Düngergaben mehr im Winter. Ab Ende August können Sie die Düngung einstellen und im nächsten Frühjahr, ab Mitte März, erneut damit beginnen.

Wann und wie düngt man Rosmarin im Topf am besten?

  • Beim Einpflanzen etwas Langzeitdünger einarbeiten
  • Substrat feucht halten, damit sich das Granulat lösen kann
  • Im ersten Jahr nach dem Einpflanzen nicht mehr düngen
  • In den folgenden Jahren alle 6 – 8 Wochen mit Dünger mit organischer Langzeitwirkung düngen
  • Alternativ alle 3 – 4 Wochen mit mineralischem Flüssigdünger nachdüngen
  • Im Winter nicht mehr düngen

Rosmarin: Womit und wie viel düngen?

Welcher Dünger der richtige ist, sollte wohl jede Hobbygärtnerin und jeder Hobbygärtner für sich selbst entscheiden. Schließlich gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, Ihren Rosmarin mit Nährstoffen zu versorgen. Als Entscheidungshilfe geben wir Ihnen nachfolgend eine Übersicht, welche Dünger für die Nährstoffversorgung von Rosmarin geeignet sind und wie Sie bei der Düngung am besten vorgehen.

Rosmarin vornehmlich organisch düngen

Zwar benötigt der Rosmarin ab und zu Düngergaben, zu viel Dünger schadet ihm aber mehr, als dass er hilft. Deswegen ist eine ausgewogene Düngung beim Rosmarin besonders wichtig. Dünger mit organischer Langzeitwirkung sind hierbei besonders vorteilhaft, da sich das Granulat gut dosieren lässt und so die Gefahr einer Überdüngung minimiert wird. Neben diesem großen Vorteil haben Dünger mit organischer Langzeitwirkung aber noch viele andere Vorzüge.

Junger Rosmarin im Topf
Wurde der Rosmarin mit organischem Langzeitdünger versorgt, dann benötigt er im ersten Jahr nach der Pflanzung im Topf keine erneute Düngung [Foto: Chokniti Khongchum/ Shutterstock.com]

Welche Vorteile haben Dünger mit organischer Lanzeitwirkung?

  • Langfristige Nährstoffversorgung Ihres Rosmarins durch langsame Zersetzung des Düngers über Mikroorganismen aus dem Boden
  • Förderung des Bodenlebens und nachhaltige Verbesserung der Bodenstruktur
  • Besonders schonend für Menschen, Tiere und die Umwelt durch den Verzicht auf chemisch-synthetische Produktionsverfahren

Unser Plantura Bio-Universaldünger mit organischer Langzeitwirkung erfüllt diese Kriterien voll und ganz. Er besteht zu einem überwiegenden Anteil aus organischen, pflanzlichen Ausgangsstoffen. Diese stammen zum Großteil aus Reststoffen der Lebens-, Genuss- und Futtermittelindustrie und sind somit besonders ressourcenschonend und nachhaltig. Die Zusammensetzung des Düngers ist außerdem ideal für Ihren Rosmarin geeignet: Der hohe Stickstoffgehalt wirkt sich positiv auf das Wachstum der Pflanze aus. Phosphor und Kalium sorgen wiederum für eine gute Wurzelbildung und Widerstandsfähigkeit des aromatischen Krautes. Damit Sie Ihren Rosmarin mit der richtigen Menge an Nährstoffen versorgen, haben wir nachfolgend für Sie eine genaue Düngeanleitung vorbereitet.

Wie düngt man Rosmarin am besten?

  1. Vor der Pflanzung: 15 – 35 g/m² (1 bis 3 Esslöffel) unseres Plantura Bio-Universaldüngers in die obersten Bodenschichten einarbeiten oder etwa 1 g/l (ein Viertel Teelöffel) bei einer Topfkultur in das Substrat mischen
  2. Boden nach dem Einsetzen gut angießen, damit sich das Granulat lösen kann
  3. Im nächsten Jahr sollten Sie nochmals 10 – 30 g/m² (1 bis 2 gehäufte Esslöffel) bzw. etwa 1 g/l bei einer Topfkultur düngen
  4. Diese Düngergabe wiederholen Sie im Gartenbeet nach 2 Monaten, im Topf nach 6 – 8 Wochen

Rosmarin mineralisch düngen

Mineralische Dünger bieten den Vorteil, dass die Nährstoffe in Reinform vorliegen und so direkt von der Pflanze aufgenommen werden können. Allerdings besteht aufgrund der hohen Konzentration der Nährstoffe in den mineralischen Düngern eine erhöhte Gefahr der Überdüngung. Gerade beim Schwachzehrer Rosmarin sind zu viele Nährstoffe schädigend für die Pflanze. Zu viel Dünger kann von der Pflanze überhaupt nicht aufgenommen werden – er wird dann ausgespült und sorgt so für eine Eutrophierung von Gewässern. Außerdem werden mineralische Dünger auf chemisch-synthetische Weise hergestellt – auf Kosten von Natur und Umwelt.

Rosmarin mit Wassertropfen am Blatt
Mineralische Flüssigdünger bergen die Gefahr, dass Nährstoffe leicht ausgewaschen werden [Foto: Atena/ Shutterstock.com]

Dünger mit organischer Langzeitwirkung sind hingegen natürlich und geben die Nährstoffe schonend und langsam an die Pflanze ab. Da die Nährstoffe erst von Mikroorganismen freigesetzt werden müssen, ist die Gefahr einer Auswaschung viel geringer. Das ist deutlich schonender für Pflanzen, Tiere und den Menschen.

Rosmarin mit Hausmitteln düngen: Kaffeesatz und Co.

Wer seinen Rosmarin auf natürliche Weise mit Hausmitteln düngen möchte, schont die Natur und seinen Geldbeutel. Allerdings sind nicht alle Hausmittel gut für den Rosmarin geeignet. Auf eine Düngung mit Kaffeesatz sollten Sie zum Beispiel besser verzichten, da das mediterrane Kraut alkalische Böden bevorzugt. Durch den Kaffeesatz wird aber der pH-Wert des Bodens abgesenkt und somit zu sauer für den Rosmarin. Besser geeignet sind kleine Gaben von Kompost oder gut verrottetem Mist.

Neben dem Düngen sind natürlich auch das richtige Gießen, Schneiden und Überwintern beim Rosmarin wichtig. In unserem Spezialartikel erfahren Sie alles über die richtige Pflege des Rosmarins.

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