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Rosmarin richtig pflegen: Schneiden, düngen und überwintern

Rosmarin gehört zu den beliebtesten mediterranen Küchenkräutern. Doch sind einige Pflegemaßnahmen für den erfolgreichen Anbau erforderlich.

blühender Rosmarin Blüte
Die filigrane Blüte des Rosmarins wertet ihr Kräuterbeet optisch auf [Foto: HelenaCC BY-SA 2.0]

Rosmarin gießen und düngen

Staunässe gilt es beim Anbau dieses würzigen Halbstrauches unbedingt zu vermeiden. Dennoch sollte der Rosmarin (Rosmarinus officinalis) in Sachen gießen auch nicht stiefmütterlich behandelt werden, wie man es zum Beispiel mit seinem südländischen Kollegen – dem Thymian (Thymus vulgaris) – machen kann. Bei einer zu langanhaltenden Durststrecke wirft Rosmarin nämlich die aromatischen Nadeln ab. Um die Pflanze beim kräftezehrenden Austrieb im Frühjahr zu unterstützen, bietet sich eine jährliche Düngung mit einem vornehmlich organischen Langzeitdünger wie unserem Plantura Bio-Universaldünger an. Weitere Ergänzungsdüngungen sind vor allem beim Anbau im Beet nicht zwingend erforderlich. Um das pflanzliche Gewebe für den Winter zu wappnen, sollte zumindest keine Düngung nach August mehr vorgenommen werden.

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Rosmarin richtig schneiden

Rosmarin ist ein Halbstrauch und droht ohne regelmäßige Schnittmaßnahmen schnell zu verholzen. Die verholzten Triebe sind kahl und der Pflanze fällt es auch äußerst schwer, hier neu auszutreiben und frische Triebe zu bilden. Deshalb sollte auch niemals bis in den verholzten Teil der Pflanze zurückgeschnitten werden. Schon die regelmäßige Ernte würziger Triebe hilft dabei, den Rosmarin etwas in Form zu halten und seine Verzweigung zu fördern. Dennoch sollte in jedem Fall Anfang Mai ein kräftiger Rückschnitt vorgenommen werden. Vor Mai ist es für einen Schnitt zu riskant, da noch drohende frostige Nächte die zarten Neuaustriebe erfrieren lassen könnten.

Rosmarin überwintern

Rosmarin ist nicht nur ein Liebhaber der Sonne, die meisten Sorten mögen es auch lieber warm und haben zum Teil ihre Probleme mit frostiger Winterkälte. Wächst der Rosmarin im Topf, sollte er deshalb von Balkon oder Terrasse auf die Fensterbank oder noch besser in den Wintergarten verfrachtet werden. Im Falle von ins Beet ausgepflanzten Exemplaren ist es ratsam, diese mit Reisern oder Vlies abzudecken. Eine für den Rosmarin lebensbedrohliche Kombination ist nämlich dauerhaft gefrorener Boden bei heiteren Sonnenwintertagen. Die Pflanze verdunstet dann Wasser, obwohl aufgrund des gefrorenen Bodens keines aus dem Boden nachgezogen werden kann. Es droht ein winterlicher Tod durch Vertrocknung. Das Abdecken der Pflanzen wirkt dem Frost entgegen. Außerdem werden die Triebspitzen vor Frostschäden geschützt. Grundsätzlich bietet sich für mediterrane Kräuter im Beet immer ein geschützter Platz an einer Mauer an, um die Pflanzen bestmöglich durch den Winter zu bringen.

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