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Erdbeeren düngen und optimal mit Nährstoffen versorgen

Damit Erdbeeren möglichst ertragreich gedeihen, benötigen sie Nährstoffe. Doch welche Dünger sind geeignet und wann sollte überhaupt gedüngt werden?

Erdbeeren gießen

Die Erdbeere hat hohe Ansprüche an ihre Wasserversorgung [Foto: iStock.com/Wojtek Skora]

Der Nährstoffbedarf von Erdbeeren ist nicht sehr hoch und Gartenböden sind normalerweise reichlich mit Nährstoffen versorgt. Trotzdem kann man seine Erdbeerpflanzen ein wenig fördern. Kurz vor oder bei der Pflanzung hilft eine Kompostgabe beim erfolgreichen Anwachsen der Pflänzchen. Auch im Herbst, wenn die Erdbeerpflanzen die Blüten des nächsten Frühjahrs bilden, unterstützt eine angemessene Düngung die Pflanzen. Im Frühjahr sorgt Dünger für eine erfolgreiche Fruchtausbildung.

Allgemeiner Tipp zum Düngen: Pflanzen, die unter Trockenstress stehen, können keine Nährstoffe aufnehmen. Deshalb muss mit und nach der Düngung immer eine ausreichende Wasserversorgung sichergestellt sein. Organische Dünger, wie zum Beispiel Kompost, zersetzen sich nur langsam und werden nach und nach für die Pflanzen verfügbar. Über eine organische Düngung freuen sich Pflanzen also umso mehr, wenn sie einige Wochen nach der Düngung keine langen Trockenperioden überstehen müssen.

Die optimalen Erdbeerdünger – eine Auswahl

Erdbeeren haben keine großen Nährstoffansprüche. Für eine reichliche Blüten- und Fruchtbildung reichen daher klassische organische Dünger wie Kompost, kompostierter Mist oder Hornspäne vollkommen aus. Alle drei sorgen für eine lang anhaltende Stickstoffversorgung. Kompostierter Mist ist ideal bei der Pflanzung und im Herbst – für die Düngung im Frühjahr ist er weniger gut geeignet.

Generell darf man aber nicht vergessen: Erdbeeren haben nicht allzu hohe Nährstoffansprüche und reagieren bei übermäßiger Düngung eher mit einer unerwünscht starken Laubbildung als mit mehr Früchten. Auch aus diesem Grund sind organische Dünger mit ihren langsam verfügbaren Nährstoffen ideale Erdbeer-Dünger.

Folgende Produkte haben sich bei uns im Garten bewährt:

  • Cuxin organischer Spezialdünger Beeren: Ideale Nährstoffzusammensetzung mit Langzeitwirkung für Beerensträucher, Erdbeeren und Obstbäume. Die Kaliumbetonung sorgt für saftige und aromatische Beeren und Obst.
  • Naturen Bio Pferdedung: Anwendungsfertiger, geruchsarmer Stallmist in Pellets mit bis zu 6 Monaten Langzeitwirkung; ohne chemische Zusätze und verwendbar im ökologischen Landbau.
  • Naturen Bio Hornspäne: Hornspäne mit kombinierter Sofort- und Langzeitwirkung für alle Garten- und Balkonpflanzen. Gut pflanzenverträglich.

Erdbeeren vor dem Pflanzen düngen

Kurz vor der Pflanzung kann ein wenig Kompost in den Boden eingearbeitet werden. Andernfalls kann auch bei der Pflanzung etwas Kompost ins Pflanzloch gegeben werden. Wem kein Kompost zur Verfügung steht, der kann Komposterde entweder im Fachhandel erwerben oder sich für Hornmehl entscheiden.

Erdbeeren im Herbst düngen

Nach jeder Ernte empfiehlt sich eine Düngung mit Kompost (ca. 3-5 l/ m2) oder kompostiertem Mist. Noch im Herbst bilden die Pflanzen die Blüten für das nächste Jahr und brauchen dafür Energie.

Erdbeeren im Frühjahr düngen

Im anschließenden Frühjahr gibt’s dann noch vor der Blüte wieder ein wenig Kompost (3-5l/m2) oder Hornmehl (15 g /m2). So wird ungefähr drei bis vier Jahre fortgefahren. Dann ist es an der Zeit, das Erdbeerbeet einige Jahre mit anderen Kulturen zu bepflanzen. Nach der letzten Ernte können aber die Ausläufer für ein neues Erdbeerbeet gewonnen werden (wie das geht, erfahren Sie hier).

Wann und wie viel wird gedüngt?

  • das erste Mal sollte zur Pflanzung gedüngt werden: Kompost, Hornspäne oder kompostierten Mist in Boden einarbeiten oder ein wenig ins Pflanzloch geben
  • jeweils nach der Ernte: Kompost (ca. 3-5 l/ m2) oder kompostierten Mist
  • jeweils im Frühjahr: Kompost (3-5l/m2) oder Hornmehl (15 g /m2)

Theresa

Ich studiere Nutzpflanzenwissenschaften und habe schon immer gern gegärtnert, auch wenn mir die ersten Versuche als kleines Kind eher missglückten. Mit der Expertise aus meinem Studium gelingt mir jetzt fast alles – besonders spannend finde ich Themen wie Mischkultur, Hochbeete und Kompostierung.
Lieblingsobst: Kirschen, Zwetschgen und Birnen
Lieblingsgemüse: Brokkoli, Mangold und Erbsen

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