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Stachelbeersorten: Die 15 besten Sorten für Ihren Garten (Übersicht)

Die besten Sorten der Stachelbeere haben wir hier für Sie zusammengetragen, damit Sie in Ihrem Garten die leckersten Beeren ernten können.

Bunte Stachelbeeren im Garten

Die Auswahl an Stachelbeersorten ist unheimlich groß [Foto: DayNightArt/ Shutterstock.com]

Die Stachelbeere (Ribes uva-crispa) stammt ursprünglich von einer Wildform aus Mittel- und Osteuropa ab und wird bereits seit dem 15. Jahrhundert für die Fruchternte angebaut. Fast alle Sorten sind jedoch anfällig gegenüber dem Amerikanischen Stachelbeermehltau, welcher um 1900 nach Europa eingeschleppt wurde. Mittlerweile gibt es zwar resistente Stachelbeersorten auf dem Markt, diese bringen jedoch meist nur sehr kleine Früchte hervor. Die neuen Züchtungen unterscheiden sich aber nicht nur in ihrer Fruchtgröße. Auch die Fruchtfarbe, die Fruchtbehaarung, die(Ausprägung der Dornen) sowie der Blühbeginn und die Reifezeit können bedeutende Kriterien für die Sortenwahl darstellen.

Stachelbeersorten: Die 15 besten Sorten

Der Handel verlangt in erster Linie frühreifende Sträucher mit großen und möglichst rot gefärbten Beeren. Deshalb haben viele alte Stachelbeersorten heute nur noch einen Liebhaberwert. Allgemein unterscheidet man Sorten mit grünen (weißen), roten und gelben Beeren. Nachfolgend stellen wir Ihnen eine Auswahl der besten Stachelbeersorten für Ihren Hausgarten vor.

Grüne (weiße) Stachelbeersorten

‚Careless‘: Britische Sorte mit früher Reife; schwacher Wuchs, aber hohe Erträge möglich; sehr große, behaarte Früchte mit gutem Geschmack

‚Invicta‘: Eine englische Kreuzung aus verschiedenen Sorten; mit starkem und aufrechten Wuchs, daher gut für die Heckenerziehung geeignet; sehr frühe Reife (ab Mitte Juni); bringt mittelgroße, ovale Früchte mit stark durchscheinenden Adern hervor; hohe und sichere Erträge; kurze, weiche Dornen an den Trieben; geringe Mehltauanfälligkeit

Stachelbeersorte Invicta im Garten

‚Invicta‘ entwickelt sich immer mehr zur Hauptsorte [Foto: Graham Corney/ Shutterstock.com]

‚Grüne Hansa‘ (auch ‚Weiße Triumphbeere‘): Eine englische Kreuzung aus den 18. Jahrhundert; mittelfrühe Ernte ab Anfang Juli möglich; frostfeste Sorte mit regelmäßigen und hohen Erträgen; mittlere Anfälligkeit gegenüber Mehltau, sonst sehr robust und wüchsig; starke Bewehrung; große, leicht behaarte Früchte mit feinem Aroma; die Beeren bräunen allerdings bei der Verarbeitung stark nach

‚Reflamba‘: Eine deutsche Sorte mit später Blüte; starker Wuchs und hohe Erträge sind möglich; weißgrüne, mittelgroße Früchte mit wenig Aroma; überwiegend säuerlicher Geschmack; geringe Mehltauanfälligkeit, aber erschwerte Ernte, da große Dornen vorhanden sind

‚Grüne Kugel‘: Eine alte deutsche Sorte aus einem Sämling von ‚Hönings Früheste‘; ertragreiche Sorte mit mittlerer Reifezeit; bringt breitovale, große Früchte mit grünlich-weißer Färbung hervor; süßsäuerlich-aromatischer Geschmack; die Früchte neigen zum Platzen, bräunen bei der Verarbeitung jedoch kaum nach; sehr anfällig für Mehltau und Kälteschäden

Rote Stachelbeersorten

‚Rote Triumph‘ (auch ‚Winham’s Industry‘): Alte Sorte aus Großbritannien (um 1835 entstanden); vermutlich ein Zufallssämling; mittelfrühe Blüte und Reife; traditionelle Hauptsorte in ganz Europa; regelmäßige und sehr hohe Erträge; mehrere Pflückgänge notwendig, da folgeartig reifend; sehr starke Bewehrung; große, ovale Früchte mit dunkelroter Färbung; dicht flaumig behaart mit dicker Schale und sehr gutem Aroma; robuste Sorte, aber Befall mit Mehltau möglich

‚Pax‘: Eine britische Kreuzung aus verschiedenen Sorten; frühe Sorte mit starkem Wuchs; gute Pflückbarkeit aufgrund der geringen Bedornung der Triebe; große, mittelrote Früchte mit wenig Behaarung; anfällig für Sonnenbrand; widerstandsfähig gegenüber Mehltau und Blattfall

‚Rolonda‘: Eine späte Sorte mit dunkelroten, mittelgroßen Früchten ohne Behaarung; angenehmer, säuerlicher Geschmack; ertragreich; geringe Bewehrung; platzfeste Früchte; widerstandsfähig gegenüber Mehltau

‚Xenia‘: Eine Züchtung aus der Schweiz mit mittelspätem Blühbeginn; ab Mitte Juni kann geerntet werden; schwach bewehrte Triebe; schwacher Wuchs, doch gute Erträge; braunrote, große Früchte mit gutem Geschmack; nicht ganz mehltaufest; empfindlich gegenüber Sonnenbrand

Große, rote Stachelbeeren im Garten

Große, rote Stachelbeeren sind vor allem im Handel gefragt [Foto: ArTDi101/ Shutterstock.com]

‚Achilles‘: Wurde bereits um 1800 in Großbritannien gezüchtet; mittelfrühe Sorte (reift Anfang Juli); stark aufrecht wachsend mit nach unten gekrümmten Fruchttrieben; für Heckenanbau geeignet, benötigt jedoch einen starken Schnitt; sehr ertragreich; große, glatte, violett-rote Früchte mit süßem Aroma; feste Schale; leicht pflückbar; sehr anfällig gegenüber Mehltau und Blattfallkrankheit

‚Rokula‘/‚Rocula‘: Eine Kreuzung unter anderem mit einer mehltauresistenten Sorte; mittlerer schleudernder Wuchs, der für den Anbau in Hecken geeignet ist; ausgeprägte Bedornung; frühe Ernte möglich; folgeartig reifend; runde, schwarzrote, mittelgroße Früchte; aufgrund der zarten Schale sehr platzempfindlich; sehr gutes Aroma; widerstandsfähig gegenüber Mehltau

‚Remarka‘: Eine deutsche Sorte; frühe Ernte möglich; purpurrote, runde, nicht behaarte Früchte mit säuerlichem Geschmack; widerstandsfähig gegenüber Mehltau, doch die Früchte platzen leicht

‚Maiherzog‘: Eine alte britische Züchtung; frühe Sorte mit starkem Wuchs; geringe Bewehrung; hohe Erträge möglich; leicht behaarte Früchte mit süß-säuerlichem Geschmack; purpurrote Farbe; leider eine hohe Empfindlichkeit gegenüber Sonnenbrand, außerdem sehr mehltauanfällig

Gelbe Stachelbeersorten

‚Gelbe Triumphbeere‘ (auch ‚Triumphant‘): Eine Sorte mit mittelfrüher Reife; ertragreich; bringt mittelgroße, ovale Früchte hervor; blassgelbe Färbung mit durchscheinenden Adern; süßer Geschmack, aber wenig aromatisch; starker Auslichtungsschnitt notwendig, sonst Neigung zur Kleinfrüchtigkeit; gut für die Verarbeitung geeignet

Gelbe Stachelbeeren im Garten

Einige Stachelbeersorten bringen auch gelbe Früchte hervor [Foto: aharad/ Shutterstock.com]

‚Hönings Früheste‘: Eine alte Sorte aus Deutschland; reift schon Anfang Juli; mittlerer Ertrag; starker Wuchs; mittelgroße, weiche, goldgelbe Früchte mit sehr gutem Geschmack; starke Bewehrung vorhanden; ist anfällig für Blattfallkrankheit und verlangt starken Auslichtungsschnitt; frostempfindlich

Falls Sie sich für die verschiedenen Verwertungsmethoden der Stachelbeere interessieren, haben wir hier den richtigen Artikel für Sie parat mit Tipps zum Einfrieren, Einkochen und Co.

Folgende Produkte haben sich bei uns im Garten bewährt:
  • Floragard Bio-Erde Beeren Obst: Bio Spezialerde aus natürlichen Rohstoffen und ohne Torf für die Anzucht von Beeren- und Säulenobst.
  • Floragard Kompost-Erde: Spezialerde aus unkrautfreiem Edelkompost und ausgesuchten Torfqualitäten. Sie versorgt Ihre Pflanzen lang anhaltend und gleichmäßig mit allen wichtigen Nährstoffe und der hohe Humusgehalt macht leichte und schwere Böden fruchtbar.
  • Plantura Bio Universaldünger: Bio-zertifizierter, tierfreier, organischer Langzeitdünger aus vornehmlich organischen Ausgangsstoffen. Ideal für die langfristige Nährstoffversorgung Ihrer Pflanzen. Begünstigt ein gesundes Bodenleben und ist schonend für Haus- und Gartentiere.
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