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Silberfischchen bekämpfen & erfolgreich vertreiben

Haben Sie Silberfischchen in Haus oder Wohnung und wollen sie loswerden? Wir erklären alles zur Bekämpfung des kleinen „Zuckergastes“.

Silberfischchen auf weißem Hintergrund
Das Silberfischchen lebt als Kulturfolger am liebsten in unseren Wohnungen und Häusern [Foto: JorgeOrtiz_1976/ Shutterstock.com]

Die flinken Silberfischchen (Lepisma saccharina) mit ihren metallisch glänzenden Körpern können helles Licht nicht ausstehen, verstecken sich in Ritzen und Spalten und fressen von Hautschuppen über Brotkrümel und Schimmelpilze so ziemlich alles, was in Ihrer Wohnung nicht zur Bausubstanz gehört. Wir erklären, was es bei der Bekämpfung zu beachten gilt – insbesondere die Ursachen einer Silberfischchen-Plage sollte jeder Betroffene genau unter die Lupe nehmen.

Silberfischchen bekämpfen

Silberfischchen sind zwar nicht schädlich und man bekommt die lichtscheuen Tierchen auch selten zu Gesicht. Wer die unerwünschten Untermieter dennoch loswerden will, sollte sich mit den Ursachen und anschließend mit chemischen Bekämpfungsmitteln oder Hausmiteln auseinandersetzten. Sie finden in diesem Artikel auch einen Hinweis auf das von uns entwickelte, biologische Mittel gegen Silberfischchen, unser Plantura Bio-Ameisenmittel.

Ursachen für Silberfischchen in Haus oder Wohnung

Silberfischchen (Lepisma saccharina) sind Kulturfolger, was an ihrer Vorliebe für feuchte und warme Lebensräume liegt. Nur unter diesen Bedingungen werden überhaupt Eier gelegt und gelingt die Entwicklung der silberglänzenden Mitbewohner. Die Anwesenheit von Silberfischchen im Wohnbereich kann als Warnsignal gewertet werden: Offenbar gibt es Stellen in ihrer Wohnung, die sehr warm und feucht sind. Da diese Bedingungen auch die Entstehung von Schimmelpilzen fördern, sollten Sie den Ursachen schnellstmöglich auf den Grund gehen. Tatsächlich kann man die kleinen Lästlinge in diesem Fall auch als Nützlinge bezeichnen: Sie verzehren mit Vorliebe den Schimmelrasen in versteckten Ritzen und Spalten und dämmen das Problem damit ein. Vergessen Sie bei der Bekämpfung von Silberfischchen daher auf keinen Fall, den Grund ihrer Anwesenheit zu beheben! In diesem Artikel zu Hausmitteln gegen Silberfischchen sind wir bereits ganz genau auf die Ursachen für einen Befall mit Silberfischchen eingegangen und was sie tun können, damit ihre Wohnung eben nicht die perfekten Nistbedingungen bietet.

Heizungsraum
Warme, feuchte Orte – wie Heizungsraum oder Bad – fördern Schimmel und Silberfischchen [Foto: Fabrizio Misson/ Shutterstock.com]
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Silberfischchen bekämpfen

Sind die Gründe für die Anwesenheit geklärt und Maßnahmen zur Behebung getroffen, wollen Sie verständlicherweise dennoch, dass die flinken, nachtaktiven Silberfischchen verschwinden. Da die prähistorischen Insekten eine lange Zeit mit sehr wenig Futter auskommen können und alles vertilgen, was wir so unachtsam in unserer Wohnung verteilen, kann es durchaus lange dauern, sie auszuhungern. Wir erklären, wie Sie ihre unerwünschten Mitbewohner chemisch, biologisch oder mit Hausmitteln loswerden.

Silberfischchen biologisch bekämpfen

Einige Produkte werden damit beworben, dass sie biologisch abbaubar sind. Dies gilt allerdings für die meisten Produkte und sollte keinesfalls mit einer biologischen Wirkung oder einem biologischen Ursprung des Mittels verwechselt werden. Der Stoff Cypermetrhin etwa ist zwar biologisch abbaubar, doch auch sehr giftig für Wasserorganismen und gesundheitsgefährdend für Menschen. Außerdem sind unreine oder gestreckte Kieselgur (Diatomeenerde) erhältlich, deren Stäube zu schmerzhaften Reizungen der Atemwege und Augen führen können. Diese Produkte sind zwar im biologischen Landbau zugelassen und bei richtiger Anwendung ungefährlich für andere Insekten, doch im Haus möchte niemand ein Mittel haben, das nicht hundertprozentig unschädlich für uns Menschen ist.

Wir haben unser Plantura Bio-Ameisenmittel entwickelt, um eine staubarme und nicht gesundheitsschädliche Alternative anbieten zu können. Das enthaltene Mittel InsectoSec® entsteht aus versteinerten Kieselalgen – es handelt sich ebenfalls um Kieselgur. Allerdings ist unsere Kieselgur so rein, dass es bei der Anwendung nicht zu gesundheitlichen Beschwerden kommt. Das feine Pulver kann an die Laufwege oder Verstecke der Silberfischchen gestreut werden oder als Barriere – zum Beispiel rings um den Kühlschrank, wo sich Silberfischchen immer äußerst wohl fühlen. Die Wirkung ist eine rein physikalische: Die Kieselgur verstopft die Atemöffnungen von Insekten und entzieht ihnen außerdem viel Feuchtigkeit. Nach vier Tagen sind fast 100 % der Silberfischchen, die mit unserem Ameisenmittel in Kontakt gekommen sind, Geschichte. Und das, ohne dass Sie, Ihre Kinder oder Haustiere gefährdet wurden. Natürlich ist das Mittel InsectoSec® auch im biologischen Landbau zugelassen.

Plantura Bio-Ameisenmittel
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Zuverlässige Bekämpfung von Ameisen, geruchloses Puder aus Mineralien, Wirkstoff InsectoSec®
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inkl.MwSt.
Plantura Bio-Ameisenmittel
Unser Plantura Bio-Ameisenmittel kann auch wirksam gegen Silberfischchen eingesetzt werden

Silberfischchen mit chemischen Mitteln bekämpfen

Wer nach einem chemischen Mittel gegen Silberfischchen sucht, findet zwar eine Vielzahl von Produkten. Für die Wirksamkeit sind allerdings in der Regel immer dieselben Stoffe verantwortlich.

Permethrin ist in vielen Mitteln gegen Silberfischchen enthalten. Es wirkt gegen Insekten und Spinnentiere und das auf ganzer Linie: Das breite Wirkspektrum verschont natürlich auch Bienen und andere Nützlinge nicht. Doch auch der Mensch kann bei Hautkontakt Hautreizungen oder Juckreiz erleben. Werden die Dämpfe solcher Mittel eingeatmet oder oral aufgenommen, sind Kopfschmerzen, Reizungen der Atemwege und Atembeschwerden sowie Schwindel, Übelkeit, Hals- und Bauchschmerzen und Erbrechen mögliche Folgen.

Bioallethrin klingt nach einem biologischen Stoff, ist aber nur ein Markenname, unter dem mehrere Verbindungen der Stoffgruppe der Allethrine zusammengefasst werden. Die Bestandteile sind schwach giftig für Menschen und Vögel, doch hoch toxisch für Fische und andere Wasserlebewesen. Insekten und auch Bienen werden bei Kontakt paralysiert und sterben anschließend. Außerdem ist der Wirkstoff für Katzen sehr giftig: Diese können ein Enzym zum Abbau des Mittels kaum oder gar nicht produzieren.

Pyrethrum ist für alle Arten von Insekten – also auch für Bienen und Nützlinge – giftig. Für Fische und Wasserlebewesen ist es sogar sehr giftig. Säugetiere und Menschen schädigt es kaum. Dafür wird es unter Tageslicht rasch abgebaut und verliert seine Wirkung.

Fazit zu chemischen Mitteln gegen Silberfischchen:

Chemische Biozide sind immer mit Vorsicht zu genießen. Sie sind in der Lage, uns, unsere Kinder und Haustiere zu schädigen, wenn sie falsch angewendet werden. Wenn Sie also nicht sicher sein können, dass ihre Kinder oder Tiere in den Ecken des Hauses herumschnüffeln und versehentlich mit den Stoffen in Kontakt kommen, sollten Sie auf keinen Fall zu diesen Giftstoffen greifen. Vor allem, weil es wirksame biologische Alternativen wie unser Plantura Bio-Ameisenmittel gibt. Daher gibt es keinen guten Grund, im Haushalt auf schädliche Chemie zurückzugreifen.

Silberfischchen mit Hausmitteln bekämpfen

Silberfischchen – auch Zuckergast genannt – lassen sich mit verschiedenen Lockmitteln austricksen: Eine Falle aus Kartoffeln und Papier, etwas Honig oder ein Klebestreifen mit Zucker bestreut: Schon haben Sie die Fischchen in der Falle und können sie entsorgen. Außerdem können Sie die Plagegeister aus bestimmten Bereichen ihrer Wohnung ausschließen, indem Sie natürliche Repellents wie Lavendel oder Essig verwenden – zwei Gerüche, die Silberfischchen gar nicht mögen. Alles zur Verwendung wirksamer Hausmittel gegen Silberfischchen und zu den Ursachen eines Befalls finden Sie in diesem Artikel.

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