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Alpenveilchenarten: Vielfalt zwischen Beet- & Zimmerpflanze

Sowohl im Haus als auch im Beet macht das Alpenveilchen in der kalten Jahreszeit eine gute Figur. Doch wie unterscheiden sich die verschiedenen Arten?

Alpenveilchen Sorten Arten

Alpenveilchen gibt es in einer Vielzahl von Formen und Farben [Foto: LUMIKK555/ Shutterstock.com]

Die Vielfalt von Alpenveilchen (Cyclamen) hört bei rosablühenden Zimmerpflanzen auf Omas Küchenfensterbank noch lange nicht auf. Die Primelgewächse (Primulaceae) bieten je nach Art unterschiedliche Blütezeiten im Winter/Frühjahr oder Sommer/Herbst und sind auch für den Garten geeignet. Die inzwischen zahlreichen Züchtungen bieten Blüten in allen erdenklichen Farben, von Weiß über Lila und von Orange über Rot bis Mehrfarbig. Es lohnt sich wirklich, einen näheren Blick auf diese bezaubernd blühende botanische Gattung zu werfen.

Alpenveilchen: Arten und Vielfalt

Insgesamt gibt es rund 22 Alpenveilchenarten, die eine riesen Vielfalt an Blütenfarben und Blütezeiten bieten. Mit der richtigen Auswahl können Sie fast das ganze Jahr über die schmetterlingsähnlichen Blüten bewundern. Mit der Vielfalt gehen allerdings auch ganz individuelle Ansprüche einher. Hier eine kleine Auswahl an Alpenveilchen:

Efeublättriges Alpenveilchen (Cyclamen hederifolium)

  • Auch Herbst-Alpenveilchen, Neapolitanisches Alpenveilchen
  • Blütezeit: August bis Oktober
  • Verbreitungsgebiet: Nördlicher Mittelmeerraum
  • Winterhart, Blätter werden im Winter behalten

Zimmer-Alpenveilchen (Cyclamen persicum)

  • Auch Persisches Alpenveilchen
  • Blütezeit: März bis April, aber auch Herbst
  • Verbreitungsgebiet: Östlicher Mittelmeerraum
  • Nicht winterhart, Blätter ziehen sich im Winter ein

Europäisches Alpenveilchen (Cyclamen purpurascens)

  • Auch Sommer-Alpenveilchen, Wildes Alpenveilchen, Zyklame, Erdscheibe oder Erdbrot
  • Blütezeit: Juni bis September
  • Verbreitungsgebiet: Südalpen, Ostalpen bis zum Balkan
  • Winterhart, beinahe gleichzeitiges Absterben und Neubilden der Laubblätter

Vorfrühlings-Alpenveilchen (Cyclamen coum)

  • Blütezeit: Januar bis März
  • Verbreitungsgebiet: Westasien
  • Winterhart, Blätter erscheinen im Herbst

Geschweiftblättriges Alpenveilchen (Cyclamen repandum)

  • Blütezeit: März bis Mai
  • Verbreitungsgebiet: Süd-Europa, Mittelmeerraum
  • Nicht winterhart
Wir empfehlen zum Anbau von Zierpflanzen folgende Produkte:
  • Plantura Bio Blumendünger: Bio-zertifizierter und organischer Langzeitdünger. Mit extra Kalium-Anteil für eine Verringerung der Frostempfindlichkeit von Blumen im Beet. Versorgt blühende Zierpflanzen optimal mit Nährstoffen und ist frei von tierischen Produkten.
  • Floragard Blumenerde: Allround-Erde für Zimmer-, Balkon- und Kübelpflanzen. Aqua-Plus® sorgt für eine optimale Wasseraufnahme. Optimale Nährstoffversorgung für kräftige und vitale Pflanzen mit prachtvollen Blüten.
  • Floragard Kompost-Erde: Spezialerde aus unkrautfreiem Edelkompost und ausgesuchten Torfqualitäten. Sie versorgt Ihre Pflanzen lang anhaltend und gleichmäßig mit allen wichtigen Nährstoffe und der hohe Humusgehalt macht leichte und schwere Böden fruchtbar.

Alpenveilchen als Zimmerpflanze: Eigenschaften und Ansprüche

Zur Zimmerbegrünung eignen sich am besten die nicht-winterharten Arten wie das Zimmer-Alpenveilchen. Beim Gedeih der Alpenveilchen in den eigenen vier Wänden ist besonders auf die Temperatur zu achten, denn die Pflanzen mögen zu viel Wärme gar nicht leiden. Hier die Bedingungen unter denen Ihr Alpenveilchen sich bei Ihnen wohlfühlt und zur vollen Pracht erblüht:

  • Temperatur: 12 – 15 °C
  • Standort: Hell, keine direkte Sonne
  • Boden: Gut durchlässige Blumenerde
  • Topf mit Abflussloch
Alpenveilchen weiß in Töpfen

Achten Sie darauf, dass der Topf ein Abflussloch hat [Foto: StockOption/ Shutterstock.com]

Ein heller Platz in einer nicht zu sehr beheizten Küche oder einem schön kühlen Treppenhaus oder Nebenzimmer sind daher ideal. Achten Sie bei unbeheizten Räumen nur darauf, dass die Temperaturen nicht zu sehr schwanken. Ein gut durchlässiger Boden kombiniert mit dem richtigen Topf ist essentiell dafür, dass Ihr Alpenveilchen im Topf lange gesund bleibt. Die Pflanzen sind nämlich sehr empfindlich gegenüber Staunässe und müssen gekonnt gegossen werden. Mehr zum richtigen Gießen gibt es hier zum Nachlesen.

Alpenveilchen draußen im Garten: Eigenschaften und Ansprüche

Für die Pflanzung im Garten eignen sich alle winterharten Arten. Wenn Alpenveilchen im Garten ein schönes Plätzchen abbekommen haben, danken sie dies mit eigenständiger Vermehrung durch Horstbildung und Blüten, die jedes Jahr in den schönsten Farben erblühen. Für Alpenveilchen draußen im Garten gilt lediglich zu beachten:

  • Standort: Schatten bis Halbschatten
  • Boden: Humusreiche, feuchte Gartenerde
Alpenveilchen im Beet

Winterharte Alpenveilchen bevorzugen einen schattigen bis halbschattigen Platz mit humusreicher Erde [Foto: doolmsch/ Shutterstock.com]

Dadurch, dass Alpenveilchen schattige Lagen bevorzugen, eignen sie sich sehr gut zur Unterpflanzung von Hecken oder als Lückenfüller zwischen höheren Stauden. Eine Pflanzanleitung für die knolligen Blüher gibt es hier.

Alpenveilchen im Garten erfolgreich überwintern

Veilchen, die Ihren Garten im Kübel zieren, sollten im Winter an einen geschützten Ort umziehen. Im Beet sollten die Pflanzen zum Schutz mit einer Schicht Reisig abgedeckt werden. Dies schützt vor der Wintersonne und somit vor dem Vertrocknen.

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