skip to Main Content

Amaryllis: Als Schnittblume in Glas oder Vase

Auch als Schnittblume zeigt die Amaryllis ihre Schönheit. Hier erfahren Sie, wie die Blütenpracht möglichst lange in der Vase hält.

rote Amaryllis im Topf

Die wunderschönen Blüten verbreiten Weihnachtsstimmung [Foto: Neil Cummings]CC BY-SA 2.0]

Die Amaryllis (Hippeastrum) – auch als Ritterstern bekannt – besticht durch ihre imposanten Blüten in sanftem Weiß, lieblichem Rosa oder intensivem Rot. Häufig ist das zwiebelausbildende Amaryllisgewächs (Amaryllidaceae) als Topfpflanze auf der Fensterbank vorzufinden. Bei richtiger Behandlung halten sich die Blüten im Topf länger und häufig bilden sich auch mehrere Blütentriebe pro Zwiebel aus. Allerdings kann die Amaryllis auch in einem winterlichen Blumenstrauß oder als Einzelkünstler in der Vase lange und schön überdauern. Wir zeigen Ihnen, wie eine Amaryllis als Schnittblume in Glas oder Vase zu behandeln ist.

Amaryllis als Schnittblume: Anschneiden und kleben

Bevor die Amaryllis ihren Platz in der Vase einnimmt, sollte sie noch einmal frisch angeschnitten werden. Es sollten Handschuhe getragen werden, da der Saft der Amaryllis giftig ist und Hautreizungen auslösen kann. Die Blütenstiele der Amaryllis sind in der Regel sehr lang. Sie können natürlich passend zugeschnitten werden – auch wenn das bedeutet, dass 20 cm abgenommen werden müssen. Wenigstens sollten jedoch drei Zentimeter vom Stiel abgeschnitten werden.

Der Stiel der Amaryllis neigt dazu, sich am unteren Ende aufzurollen. Das erschwert die Wasseraufnahme und lässt das Gewebe schneller aufweichen. Deshalb empfiehlt es sich, einen Tesafilmstreifen um das untere Stielende zu kleben. Beim Anschneiden der Amaryllis gilt folgendes zu beachten:

  • Amaryllis zuerst nachschneiden
  • Entweder passend auf Länge schneiden, wenigstens aber 3 cm abschneiden
  • Unteres Stielende mit Tesafilmstreifen umkleben, um Aufrollen des Stielendes zu vermeiden
Erhalten Sie unsere Garten-Post

Jetzt für unsere kostenlose Garten-Post anmelden und tolle Garten-Tipps sowie Inspirationen regelmäßig ins Email-Postfach bekommen.

Amaryllis als Schnittblume: Die Wasserversorgung

Es ist nicht erforderlich, die gesamte Vase mit Wasser zu füllen. Besser ist es, wenn öfter Wasser nachgegeben beziehungsweise das Wasser insgesamt ausgetauscht wird. Umso länger das Wasser in der Vase steht, desto eher wird es trübt und die Leitbahnen der Schnitt-Amaryllis können die Wasseraufnahme erschweren. Letztlich wird die Lebensdauer der Schnittblume deutlich verkürzt, wenn keine Zufuhr von Frischwasser erfolgt. Empfehlenswert ist es ebenfalls, dem Wasser etwas Nährpulver für Schnittblumen zuzusetzen. Bei der Wasserversorgung der Amaryllis gilt folgendes zu beachten:

  • Nicht zu viel Wasser in die Vase füllen – weniger ist mehr
  • Im Idealfall dem Vasenwasser Nährpulver für Schnittblumen zugeben
  • Wasser regelmäßig auswechseln – spätestens, wenn es beginnt trüb zu werden
weiße Amaryllis öffnet sich

Auch in schneeweiß ist die Blüte ein Blickfang [Foto: Michael FielitzCC BY-SA 2.0]

Amaryllis als Schnittblume: Einfluss der Temperatur

Die Amaryllis ist sowohl im Topf als auch in der Vase als Schnittblume äußerst kälteempfindlich. Temperaturen unter 15 °C können ihr bereits massiv schaden und die Blütezeit abrupt beenden. Deshalb ist darauf zu achten, dass sie während des Transportes insbesondere an frostigen Tagen gut verpackt ist. Im Haus ist sie beim gelegentlichen Stoßlüften aus dem kalten Luftzug zu nehmen. Ansonsten kann es schnell zu einem bösen Erwachen kommen oder die Blütezeit zumindest verkürzt werden.

Umso wärmer es im Raum ist, desto schneller ist die Blüte natürlich auch vorüber. Deshalb sollte die Amaryllis auch nicht unbedingt auf dem Kaminsims platziert werden. Wird die Vase in einem eher etwas kühleren, selten beheizten Raum (aber nicht kühler als 15 °C) gestellt, so kann die Blüte verlängert werden. Bezüglich des Einflusses der Temperatur gilt folgendes zu beachten:

  • Amaryllis beim Transport gut einpacken und vor Kälte schützen
  • Vase nicht im Luftzug platzieren (vor allem beim Lüften)
  • Temperaturen unter 15 °C vermeiden
  • Nicht in zu warmen Räumen oder auf dem Kamin/Ofen platzieren – übermäßige Wärme verkürzt die Blühdauer
  • Amaryllis in der Vase am besten in einem etwas kühleren, eher selten geheizten Raum platzieren
Erhalten Sie unsere Garten-Post

Jetzt für unsere kostenlose Garten-Post anmelden und tolle Garten-Tipps sowie Inspirationen regelmäßig ins Email-Postfach bekommen.

Back To Top