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Bogenhanf pflegen: Experten-Tipps zum Düngen, Umtopfen & Co.

Damit man langfristig Freude an seinem grünen Mitbewohner hat, sollte er die richtige Pflege erfahren. Hier erfahren Sie, wie man Bogenhanf richtig pflegt.

Bogenhanf im Topf
Der Bogenhanf ist allgemein sehr pflegeleicht [Foto: Myimagine/ Shutterstock.com]

Der Bogenhanf (Sansevieria) ist pflegeleicht, was ihn zu einer wunderbaren Zimmerpflanze macht. Selbst wenn Sie häufig unterwegs und nur wenig zuhause sind, brauchen Sie sich bei ihm keine Gedanken zu machen. Bogenhanf hält es aus, wenig gepflegt zu werden. Damit Sie wissen, wie Sie dabei vorgehen, haben wir Ihnen hier das Wichtigste zusammengefasst.

Ein Zuviel, das mag der Bogenhanf überhaupt nicht. Als Minimalist ist er ein echter Trendsetter, denn bei ihm gilt der moderne Grundsatz: Weniger ist mehr. Dem Bogenhanf schaffen Sie unabhängig von der jeweiligen Art das beste Umfeld, indem Sie es unwirtlich gestalten: Wenig Wasser, wenig Dünger, viel Sonne. Gegen ein wenig Sommerfrische im Freien an einem sonnigen und trockenen Ort hat der Bogenhanf jedoch nichts einzuwenden.

Bogenhanf gießen

Das Thema Gießen ist beim Bogenhanf entspannt. Aus seiner Heimat in den Halbwüsten und Trockensavannen Afrikas und Asiens ist er längere Trockenzeiten gewöhnt. Das hat den Vorteil, dass er es Ihnen nicht gleich übelnimmt, wenn Sie ihn einmal vergessen. In der Regel können Sie die Pflanze etwa alle zwei Wochen gießen, aber bitte nicht zu großzügig. Lassen Sie die Erde ruhig gut abtrocknen vor dem nächsten Gießen. Im Winter, wenn der Pflanze etwas weniger Licht zur Verfügung steht, sollten Sie der Pflanze auch weniger Wasser geben. Zu dieser Jahreszeit können Sie also ganz ohne schlechtes Gewissen nur einmal im Monat gießen. Auch die Menge an Wasser darf ruhig reduziert werden.

Tipp: Wichtig beim Gießen ist, dass kein Wasser in den Rosetten der Pflanze steht, denn dies könnte zu Fäulnis führen.

Bogenhanf düngen

Ein Zuviel an Dünger schadet dem Bogenhanf eher, als dass es ihm nützt. Er bevorzugt es nährstoffarm. Wurde die Pflanze gerade in neues Substrat umgetopft, braucht sie erst im nächsten Jahr wieder Dünger. Bestens geeignet ist handelsüblicher Flüssigdünger für Kakteen, den Sie dem Gießwasser zugeben können. Es reicht allerdings, wenn Sie nur halb so viel anwenden wie auf der Verpackung angegeben. Generell sollten Sie nur während des Sommerhalbjahrs düngen, also im Zeitraum von Mitte März bis Ende August.

Bogenhanf umtopfen

Aufgrund des langsamen Wachstums muss der Bogenhanf nur alle paar Jahre umgetopft werden. Doch wollen seine kräftigen Wurzeln mehr Platz, dann können sie durchaus ihren Topf sprengen. In dem Fall ist das Signal eindeutig: Der Bogenhanf will umgetopft werden. Erledigen Sie dies am besten im zeitigen Frühjahr, bevor die Pflanze in die neue Saison startet. Achten Sie bei der Wahl des Topfes auf ein Abflussloch am Topfboden. Um die Drainage-Wirkung zu verbessern, können Sie ein paar Tonscherben unten in den Topf legen. Darauf geben Sie ein wenig des Substratgemischs, ehe Sie die Pflanze in den Topf setzen. Nun brauchen Sie nur noch den Topf mit Substrat aufzufüllen, die Erde leicht anzudrücken und die Pflanze ein wenig anzugießen.

Bogenhanf wird umgetopft
Wurde der Bogenhanf in neue Erde umgetopft, braucht er erst im nächsten Jahr wieder Dünger [Foto: Pixel-Shot/ Shutterstock.com]

Das Umtopfen ist übrigens auch eine hervorragende Gelegenheit, um Ableger zu gewinnen. Erfahren Sie hier mehr über das Vermehren von Bogenhanf.

Bogenhanf pflegen: Die richtige Erde

Bogenhanf lebt natürlicherweise auf sandigen und trockenen Böden, die wenige Nährstoffe enthalten. Als Substrat eignet sich deshalb einfache Kakteenerde. Oder Sie vermischen Sand und Gartenerde zu gleichen Teilen miteinander. Die Hauptsache ist, dass das Substrat nicht zu nährstoffreich und gut wasserdurchlässig ist. Bogenhanf bevorzugt einen pH-Wert im neutralen oder leicht sauren Bereich, also zwischen 6,0 und 7,0. Wenn Sie sich weiter für das Thema Bogenhanf interessieren, finden Sie hier alle wichtigen Informationen.

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