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Bogenhanf vermehren: Tipps zur Vermehrung durch Teilung & Stecklinge

Bogenhanf kann man recht einfach vermehren. Wir zeigen Ihnen, was Sie zur Vermehrung von Bogenhanf durch Stecklinge oder Teilung wissen sollten.

Bogenhanf Keimling
Mit den richtigen Tricks lässt sich der Bogenhanf ganz einfach vermehren [Foto: Saranvalyn Nopsuwan/ Shutterstock.com]

Der Bogenhanf (Sansevieria) ist nicht nur ein guter Luftreiniger und äußerst pflegeleicht, er lässt sich auch noch gut vermehren. Mit dem richtigen Wissen haben Sie im Nu eine kleine Massenproduktion aufgebaut.

Bogenhanf gehört eindeutig zu der Art von Gewächsen, die man endlos vermehren kann. Insbesondere von den beiden beliebten Arten Sansevieria trifasciata und Sansevieria cylindrica kann man eigentlich nie genug haben. Zwar wachsen die Pflanzen nicht gerade schnell, dafür bilden sie ganz von selbst unermüdlich neue Ausläufer mit jungen Tochterrosetten. Auch können Sie aus den Blättern ohne Probleme viele kleine Pflänzchen heranziehen.

Bogenhanf durch Stecklinge vermehren

Der Bogenhanf lässt sich gut durch Blattstecklinge vermehren. Schneiden Sie dafür ein Blatt knapp oberhalb des Bodens ab. Wählen Sie am besten ein noch kleines Blatt, so dass der Steckling nicht zu groß ist. Lange Blätter können Sie auch in mehrere Teile zerteilen, denn die einzelnen Stecklinge brauchen nur zehn bis fünfzehn Zentimeter lang zu sein. Lassen Sie die Schnittstellen etwas antrocknen. Nun können Sie die Blätter oder Blatteile jeweils zu etwa einem Drittel in vorbereitetes Substrat stecken.

Achten Sie bei Blattteilen unbedingt darauf, dass Sie sie richtig herum in die Erde stecken. Wurzeln wachsen ihnen nämlich nur, wenn sie in ihrer ursprünglichen Wachstumsrichtung weiterwachsen dürfen. Zur Entwicklung brauchen die Stecklinge viel Zeit und es kann sogar einige Monate dauern, ehe sich die kleinen Pflänzchen zeigen. Stellen Sie das Pflanzgefäß an einen warmen Ort und halten Sie es feucht, aber nicht nass.

Zusammenfassung Bogenhanf durch Blattstecklinge vermehren:

  • Kleines Blatt knapp über dem Boden abschneiden
  • In 10 – 15 cm lange Blattstücke zerteilen
  • Blattstecklinge in Wuchsrichtung zu einem Drittel in Substrat stecken
  • Pflanzgefäß an einen warmen Ort stellen und feucht halten
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Der Nachteil von Blattstecklingen besteht darin, dass die jungen Pflanzen von der Zuchtform ihrer Mutterpflanze abweichen können. Dies ist bei Sansevieria trifasciata ˈLaurentiiˈ der Fall. Es kann vorkommen, dass sich die Pflanzen auf diese Weise wieder zu ihrer Urform entwickeln und den gelben Blattrand dabei verlieren.

Bogenhanf Ableger
Über die Zeit bildet der Bogenhanf immer mehr junge Ableger, die ab und an vereinzelt werden können [Foto: SirenkoV/ Shutterstock.com]

Bogenhanf durch Teilung vermehren

Das Umtopfen ist der optimale Zeitpunkt, um den Bogenhanf schnell und einfach zu vermehren. Mit Ausläufern erhalten sich auch Zuchtformen, die über Stecklinge verloren gehen können. Wenn Sie Ihre Pflanze aus dem Topf nehmen, wird Ihnen auffallen, dass es sich in der Regel nicht mehr nur um eine einzige Pflanze handelt. Der Bogenhanf hat über die Zeit Ausläufer gebildet, deren Tochterrosetten Sie nun abtrennen können. Entwirren Sie die ineinander verschlungenen Wurzeln und trennen Sie die Pflanzen vorsichtig voneinander. Mit einem scharfen und sauberen Messer können Sie die jungen Pflänzchen nahe der Mutterpflanze abschneiden. Nun haben Sie eine oder mehrere Jungpflanzen, die Sie separat eintopfen können.

Wie Sie die jungen Bogenhanf-Pflänzchen richtig pflegen, erfahren Sie in diesem Artikel.

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