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Clematis düngen und pflegen: Experten-Tipps

Damit Clematis ihre volle Blütenpracht entfalten, kommt es auf die richtige Pflege und Düngung an. Wir haben wertvolle Tipps für Sie parat.

pink clematis montana rubens an Holzzaun

Die Clematis montana ist auch als Berg-Waldrebe bekannt [Foto: Carol Blaker/ Shutterstock.com]

Clematis gelten als perfekte Pflanze zur Begrünung des Zauns oder der Hausfassade – und präsentieren nebenbei noch ihre üppige und überaus schöne Blüte. Obwohl die beliebte Kletterpflanze als recht anspruchslos gilt, sollten Sie bei der Pflege des Hahnenfußgewächses (Ranunculaceae) einige Aspekte beherzigen. Wir zeigen, wie Sie vom Gießen bis zum Düngen alles wissen müssen.

Clematis richtig gießen

Das Gießen Ihrer Clematis nimmt nicht viel Zeit in Anspruch und ist generell recht unkompliziert. Achten Sie darauf, dass die Pflanze regelmäßig Wasser erhält, sodass es nicht zum kompletten Austrocknen der Wurzeln kommt. Dies gilt insbesondere bei der Kultivierung im Kübel, bei der das Wasser schlechter gehalten wird. Ebenso sollte ein übermäßiges Gießen vermieden werden, damit keine Staunässe auftritt und es nicht zu Fäule kommt.

Clematis hochbinden und eine Rankhilfe geben

Die meisten Clematisarten sind wahre Kletterkünstler und erreichen bisweilen Höhen von zehn Metern oder mehr. Es ist daher besonders wichtig, früh genug für eine geeignete Rankhilfe zu sorgen. Die Auswahl der optimalen Rankhilfe richtet sich stets nach der Wuchshöhe der jeweiligen Clematisart: Für niedrig wachsende Clematisarten wie Clematis alpina bietet sich ein Spalier an, an dem sich die Pflanze festhalten kann. Für höherwachsende Arten und Sorten kann zur Fixierung entweder ein Seil oder ein Ranknetz verwendet werden, das mehrere Meter nach oben reicht.

Violette Clematis Rankhilfe aus Holz

Die Auswahl der optimalen Rankhilfe richtet sich stets nach der Wuchshöhe der jeweiligen Clematisart [Foto: StevenRussellSmithPhotos/ Shutterstock.com]

Clematis düngen: Dünge-Tipps vom Profi

Obwohl Clematis gut mit ihren Nährstoffen im Boden haushalten, ist eine zusätzliche Versorgung häufig sinnvoll. Besonders beim starken Wachstum einzelner Arten und der Entwicklung der Blüte ist eine zusätzliche Düngung unverzichtbar.

Clematis womit düngen?

Die bewährteste Methode zur erfolgreichen Düngung bei der Clematis ist das Einarbeiten von Kompost. Als organischer Stoff sorgt er für eine langfristige Düngung mit gleichmäßiger Bereitstellung von Nährstoffen. Besonders zur Bildung der Blüte ist die Versorgung mit Phosphat wichtig, das in ausreichender Menge vom Kompost geliefert wird.

Wir von Plantura sind von folgenden Produkten überzeugt:
  • Floragard Kompost-Erde: Spezialerde aus unkrautfreiem Edelkompost und ausgesuchten Torfqualitäten. Sie versorgt Ihre Pflanzen lang anhaltend und gleichmäßig mit allen wichtigen Nährstoffe und der hohe Humusgehalt macht leichte und schwere Böden fruchtbar.
  • Cuxin Spezialdünger Clematis & Kletterpflanzen: Kaliumbetonter Spezialdünger mit langanhaltender und natürlicher Wirkung für prachtvolle Blüten und ein gesundes Wachstum. Auch für Passionsblume, Geißblatt, Efeu und Hopfen geeignet.
  • Cuxin BIO Rosendünger: Organischer BIO-Spezialdünger für Rosen, Blumen und Clematis mit 3 Monate Langzeitwirkung. Die optimale N-P-K-Verteilung sorgt für ein gutes Wachstum mit schneller und gesunder Blattbildung sowie für kräftige Pflanzenwurzeln und eine reiche Blütenbildung.

Clematis wie häufig und wie viel düngen?

Beim Einsetzen der Clematis wird zu Anfang reichlich Kompost mit ins Pflanzloch gegeben, um einen guten Start zu ermöglichen. Arbeiten Sie danach einmal jährlich, vorzugsweise im Frühjahr, ausreichend Kompost in den Boden ein, um die Pflanze das ganze Jahr zu versorgen.

Achten Sie bei der Pflege der Clematis unbedingt auf folgende Punkte:

  • Regelmäßig, aber nicht übermäßig gießen
  • Für kleine Arten: Spalier als Rankhilfe; für größere Arten: Seil oder Ranknetz
  • Düngung einmal jährlich mit Kompost

Leo

Ich bin Student der Geographie und außerdem Hobbybotaniker. Deshalb stecke ich viel Zeit in meinen eigenen Nutzgarten, in dem ich mit viel Erfolg verschiedene Gemüsesorten anbaue. Dabei ist mir ein nachhaltiger und ökologischer Anbau im Einklang mit dem Naturschutz sehr wichtig.
Lieblingsobst: Feigen
Lieblingsgemüse: Aubergine und verschiedene Kohlsorten

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