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Efeutute vermehren: Vermehrung durch Ableger, Stecklinge & Co.

Wer seine Efeutute vermehren möchte, hat verschiedene Möglichkeiten. Wir erklären, wie die Vermehrung der Efeutute durch Ableger und Stecklinge gelingt.

Efeutute umtopfen weißer Holzboden Hände
In unserem Artikel erfahren Sie alles über die Vermehrung der Efeutute [Foto: kram9/ Shutterstock.com]

Efeututen (Epipremnum) sind pflegeleicht und ranken sich bei guter Pflege durchs ganze Zimmer. Wenn Sie gerne weitere Exemplare von dieser tollen Pflanze haben möchten oder kleine Efeututen verschenken wollen, dann ist es an der Zeit, Ihre Efeutute zu vermehren. Das geht zum Glück denkbar einfach. Wir geben Ihnen in diesem Artikel Anleitungen und Tipps für die Vermehrung der Efeutute durch Ableger und Stecklinge.

Möchten Sie die Efeututen-Pracht in Ihrer Wohnung oder im Büro ausweiten, brauchen Sie nicht unbedingt eine neue Pflanze zu kaufen. Efeututen lassen sich schließlich einfach selbst vermehren. In ihrer natürlichen Heimat, den Tropen, würde die Pflanze blühen und sich durch Samen vermehren. Im Zimmer blüht sie aber äußerst selten bis gar nicht, da sich tropische Bedingungen bei uns schwer nachahmen lassen. Auch bilden Efeututen nicht von alleine Ableger. Das heißt, Sie müssen selbst zu den Gartenhandschuhen greifen und Ihre Efeutute vermehren.

Bei der Efeutute gibt es die Möglichkeiten der Vermehrung durch Ableger oder durch Stecklinge. Bei beiden Methoden haben die Jungpflanzen dieselben Eigenschaften wie die Mutterpflanze.
Generell gilt es natürlich, nur Pflanzenteile von einer vitalen und gesunden Mutterpflanze zu entnehmen.

Tipp: Ziehen Sie gleich mehrere Jungpflanzen an und pflanzen Sie sie zusammen in einen Topf, denn die Efeutute verzweigt sich selten. Setzen Sie mehrere Jungpflanzen zusammen ein, geben diese einen schönes, dichtes Gesamtbild ab.

Efeutute durch Ableger vermehren

Die Efeutute lässt sich leicht und effektiv durch Ableger vermehren. Hierfür wird ein gesunder Trieb mit Luftwurzeln ausgewählt. Die Luftwurzeln senken Sie dann ab in das Substrat im Topf der Mutterpflanze. Nehmen Sie ein Stück Draht zu Hilfe, um den Ableger in der Erde zu befestigen. Halten Sie den Ableger nun ausreichend feucht, aber nicht zu nass. Sobald sich neue Blätter an dem Ableger bilden, war die Vermehrung erfolgreich. Nun können Sie die Jungpflanze von der Mutterpflanze trennen und in einen eigenen Topf umsetzen.

Efeutute Erde nah
Sobald die Ableger neue Blätter gebildet haben, können Sie sie umtopfen [Foto: Larcsky/ Shutterstock.com]

Zusammenfassung Efeutute durch Ableger vermehren:

  • Gesunden Trieb der Mutterpflanze auswählen
  • Luftwurzeln des Triebes in das Substrat absenken
  • Trieb mit Draht im Substrat fixieren
  • Ableger ausreichend feucht halten
  • Umtopfen, sobald sich neue Blätter gebildet haben

Tipp: Benutzen Sie beim Arbeiten mit der Efeutute unbedingt Handschuhe, weil alle Pflanzenteile giftig sind. Lassen Sie auch keine Ableger oder andere Stücke der Pflanze herumliegen, wo Kinder oder Tiere sie erreichen können. Mehr darüber können Sie in unserem Artikel “Giftige Efeutute: Gefährlich für Mensch und Tier?” erfahren.

Efeutute durch Stecklinge vermehren

Eine denkbar einfache Methode zur Vermehrung der Efeutute ist die Stecklingsvermehrung. Hierbei werden von der Mutterpflanze Stecklinge geschnitten und in einem passenden Substrat herangezogen. Der ideale Zeitpunkt hierfür ist im Frühjahr, da dann die Tage wieder länger und wärmer werden und die Stecklinge optimale Wachstumsbedingungen vorfinden. Sie können aber auch das ganze Jahr hindurch Stecklinge schneiden. Benutzen Sie hierfür ein scharfes Messer und suchen Sie einen Trieb aus, der im besten Fall schon Luftwurzeln gebildet hat. Nun können Sie den Trieb in Teilstücke von acht bis fünfzehn Zentimeter schneiden. Achten Sie darauf, dass jedes Teilstück mindestens drei Blattknoten besitzt. Die Stecklinge werden nun einzeln in Töpfe mit speziellem Substrat gesetzt. Verwenden Sie dafür entweder gekauftes Stecklingssubstrat oder mischen Sie Sand und Torf im Verhältnis 1:1 an. Wichtig ist, dass das Substrat sehr durchlässig und nährstoffarm ist.

Stecklinge setzen
Die Stecklinge werden in kleine Töpfe mit passendem Substrat gesetzt [Foto: S.Kat/ Shutterstock.com]

Tipp: Setzen Sie die Stecklinge direkt ins Substrat und nicht erst in ein Wasserglas. Im Wasser bilden die Pflänzchen nämlich zunächst spezielle Wasserwurzeln, die ihnen im Substrat aber gar nichts nutzen.

Über die Töpfchen stülpen Sie nun Plastiktüten. Das sorgt für ein passendes Mikroklima mit ausreichend Luftfeuchtigkeit für die Pflänzchen. Bringen Sie Ihre Stecklinge nun an einen hellen und warmen Ort. Temperaturen um 20 °C sind optimal für diese, um sich gut zu entwickeln. Nun müssen Sie die Stecklinge regelmäßig mit Wasser versorgen. Halten Sie sie feucht, aber nicht nass. Außerdem wichtig für gutes Wachstum ist eine hohe Luftfeuchte. Diese erreichen Sie durch die Plastiktüte, die wie ein Minigewächshaus wirkt, oder durch regelmäßiges, leichtes Besprühen der Pflänzchen.

Zusammenfassung Efeutute durch Stecklinge vermehren:

  • Stecklinge mit drei Blattknoten schneiden
  • Substrat mit 1:1 Teilen Torf und Sand anmischen
  • Alternativ Stecklingssubstrat – beispielsweise Plantura Bio-Kräuter- & Aussaaterde – benutzen
  • Stecklinge einzeln in das Substrat setzen
  • Über die Töpfchen eine Plastiktüte stülpen
  • Hell und warm (20 °C) aufstellen
  • Substrat immer feucht, aber nicht nass halten
  • Für ausreichend Luftfeuchtigkeit sorgen
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Sobald die Stecklinge gut durchwurzelt sind und neu austreiben, ist die Zeit gekommen, sie umzutopfen.

Haben Sie Ihre Pflanze erfolgreich vermehrt, sollten Sie auch wissen, wie die Efeutute richtig zu pflegen ist. Alles über das Gießen, Schneiden und Düngen der Zimmerpflanze erfahren Sie hier.

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