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Eiben düngen: Pflege-Tipps zum Düngen von Taxus baccata

Eiben-Hecken sind immergrün und langlebig, wenn sie genügend Nährstoffe erhalten. Wann, wie und womit man seine Eibe am besten düngt, erfahren Sie bei uns.

Eibe Zweige in der Sonne

Mit ein wenig Dünger wachsen Eiben auch auf nährstoffarmem Boden [Foto: Bildagentur Zoonar GmbH/ Shutterstock.com]

Eiben (Taxus) sind beliebt als ganzjährig grüne, nadeltragende Heckenpflanzen. Aber auch als Solitärgehölz machen sich die gemächlich wachsenden Bäume im Garten großartig, vor allem weil die Eibe bei uns heimisch ist. Somit ist sie wunderbar an unsere Bodenbedingungen angepasst. Sie kommt an einem Standort mit nährstoffreichem, kalkhaltigem Boden mit schwach saurem bis schwach alkalischem Boden-pH mit den ihr angebotenen Nährstoffen aus, die ihre Wurzel tief aus der Erde holt. Eine Düngung ist somit meist nicht unbedingt nötig, wird allerdings besonders an Standorten mit kargen, sandigen Böden dankend angenommen. Wie notwendig eine Düngung bei einer Eibe ist, kommt demnach vor allem auf die Bodenbeschaffenheit an. Eine Düngung in angepasstem Umfang kann Ihre Eibe jedoch nur stärken.

Eiben düngen

Doch womit werden Eiben am besten gedüngt und gibt es den perfekten Zeitpunkt für die Düngung einer Eibe? Damit die tiefwurzelnden Hecken ganzjährig ihr saftig grünes Nadelkleid zeigen, ist hin und wieder eine kleine, aber feine Düngergabe unumgänglich.

Wann wird die Eiben-Hecke gedüngt?

Wer seiner Hecke ein kleines Einzugsgeschenk machen will, mischt bei der Pflanzung auf einem eher nährstoffarmen Grund reifen Kompost sowie etwas Gesteinsmehl mit in den Boden. Auf diese Art wird die Hecke auf organische Weise mit Stickstoff und wichtigen Mineralstoffen versorgt, die das Anwurzeln beschleunigen. Alternativ kann auch ein anderer Langzeitdünger wie unser Plantura Bio-Universaldünger untergemischt werden.

Eibe schneiden Heckenschere

Mit dem idealen Dünger ist Ihr Heckengrün gesichert und mitunter sogar schnittverträglicher [Foto: WNstock/ Shutterstock.com]

Tipp vom Profi: Da Eiben gegenüber Staunässe empfindlich sind, sollten Sie bei der Pflanzung eine Drainageschicht aus Kies oder Tonscheiben auslegen. Auf dieser eine Schicht aus Brennnesseln zu verteilen, fördert Wachstum zusätzlich.

Später reicht bei der gemächlich wachsenden Eibe eine einmalige Düngung im Frühjahr kurz vor dem Austrieb. Da nur wenig gedüngt wird, sollten Sie aber umso mehr Wert auf die Qualität des verwendeten Düngers legen. Damit die Nährstoffe das ganze Jahr über ausreichen, wird Ihre Hecke mit einem Langzeitdünger versorgt. Verwenden Sie dafür idealerweise eine organische Variante. Diese gibt nicht nur die Nährstoffe langsamer frei als ein mineralischer Dünger. Sie ist außerdem hinsichtlich der Herstellung und des Abbaus umweltfreundlicher.

Eibe düngen: Wie und womit?

Spezielle Eibendünger sind auf die besonderen Bedürfnisse von Pflanzen ausgelegt, die regelmäßigen Schnitten ausgesetzt sind, um in Form gehalten zu werden – wie es zum Beispiel bei Eiben-Hecken der Fall ist. Der Dünger wird dann je nach Herstellerangabe dosiert, aber auch die Düngung mit anderen NPK-Düngern ist möglich. Verwenden Sie für eine umweltbewusste Düngung Ihrer Eiben am besten einen biologischen, organischen Dünger. Kleine Helfer wie Regenwurm und Co. werden so unterstützt und sorgen für einen lockeren, nährstoffreichen Boden.

Eibe Zweig mit Beeren

Ein organischer Langzeitdünger ist für die genügsame Eibe besonders gut geeignet [Foto: Ruud Morijn Photographer/ Shutterstock.com]

Eiben-Hecken organisch düngen

Unser Plantura Bio-Universaldünger eignet sich mit einem NPK-Verhältnis (also einem Verhältnis von Stickstoff zu Phosphat zu Kalium) von 6 – 3 – 4 für so ziemlich jedes Grün und so auch für die genügsame Eibe. Dabei stammen die Nährstoffe für Ihre Gartenpflanzen fast überwiegend aus organischen Materialien. So werden die Nährstoffe schonend und langsam ins Erdreich abgegeben. Dies unterstützt nicht nur den Wuchs Ihrer Eibe, sondern auch ein vitales Bodenleben. Ein zusätzliches Plus stellt die hohe Verträglichkeit für andere Tiere und Kleinkinder dar. Dies macht die Eibe an sich nicht weniger giftig, doch wenigstens vom Dünger geht dann keine Gefahr aus.

Organische Langzeitdüngung: Anleitung und Dosierungsmengen für die Eibe

Bei der Eibe sollte man seinen Düngerenthusiasmus dem Wuchstempo des einheimischen Nadelbaums anpassen. Statt auf Masse sollte man auf Klasse setzen. Für eine optimale Versorgung sorgt beispielsweise unser Plantura Bio-Universaldünger mit seiner organischer Langzeitdüngung. Wir geben Ihnen hier für den Gebrauch eine kurze, übersichtliche Anleitung:

  1. Vor der Pflanzung 100 – 150 g/m² (gut gefülltes 0,2-Liter-Glas) unseres Plantura Bio-Universaldüngers in die obere Bodenschicht einarbeiten
  2. Boden und frisch eingesetzte Eibe gut angießen, damit sich das Granulat gut lösen kann
  3. Bei der Pflegedüngung im Frühjahr sollten Sie nochmals 80 – 120 g/m² (0,2-Liter-Glas) pro Pflanze düngen
Erde rechen im Garten

Für eine optimale Versorgung den Dünger vorsichtig in die Erde einarbeiten [Foto: PickOne/ Shutterstock.com]

Arbeiten Sie den Dünger mit der Harke oberflächlich und vorsichtig in die Erde ein. Eine zusätzliche Hand voll Gesteinsmehl sorgt für wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente. Eine weitere Quelle für die Versorgung Ihrer Eiben ist eine dicke Mulchschicht aus Laub oder Rasenschnitt. Diese zersetzt sich langsam und gibt so übers Jahr die enthaltenen Nährstoffe frei. Zusätzlich bleibt der Boden unter der Schicht länger feucht und im Winter etwas wärmer. Auch Unkraut hat so kaum mehr eine Chance.

Wir empfehlen unsere organischen Dünger:
  • Plantura Bio Universaldünger: 100% bio-zertifizierter und tierfreier Dünger für ein gesundes Bodenleben.
  • Plantura Bio Blumendünger: Bio-zertifizierter und organischer Langzeitdünger. Mit extra Kalium-Anteil für eine Verringerung der Frostempfindlichkeit von Blumen im Beet. Versorgt blühende Zierpflanzen optimal mit Nährstoffen und ist frei von tierischen Produkten.
  • Plantura Bio Tomatendünger: Ein hoher Kalium-Anteil sorgt für aromatisch duftende und schmackhafte Tomaten. Als organischer Dünger ist er für die langfristige Nährstoffversorgung von Tomaten und vielen anderen Gemüsearten hervorragend geeignet.

Eiben-Hecken mineralisch düngen: Blaukorn und Co.

Eiben sind durch ein jahrtausendlange Entwicklung ideal an die Bedingungen im heimischen Garten angepasst. Falls möglich sollten Nähr- und Mineralstoffe langsam an den Boden abgegeben werden, denn der niedrige Nährstoffbedarf macht Eiben anfällig gegenüber Überdüngung. Ein mineralischer Dünger wie Blaukorn ist daher für die Pflanzen nur bei Mangelerscheinungen zu empfehlen. Ansonsten ist die schnelle Nährstofffreigebe eher kontraproduktiv. Falls Sie doch zur mineralischen Düngervariante greifen, sollten Sie lieber öfter und in schwacher Dosierung ausbringen. So minimieren Sie das Überdüngungsrisiko.

Eiben-Hecken mit Bittersalz düngen

Um Ihre Eiben-Hecke topfit für den Winter zu machen, kann im Herbst um Ende August nochmals zum Dünger gegriffen werden. Dabei greifen Sie am besten jedoch nicht zu einem wachstumsfördernden Stickstoffdünger, sondern zu einem magnesiumhaltigen Dünger wie zum Beispiel Bittersalz. Das Magnesium unterstützt die Widerstandsfähigkeit Ihrer Hecke und minimiert so mögliche Frostschäden im Winter. Außerdem sorgt es auch im Winter für ein sattes Blattgrün.

Eibe Frost mit Beeren im Winter

Magnesium minimiert mögliche Frostschäden im Winter [Foto: MolnarPhoto/ Shutterstock.com]

Eiben mit Hausmitteln düngen

Hausmittel sind zwar nichts für reiche Gemüseernten, doch Eiben brauchen zum Glück nicht viel, um gut auszukommen. Nutzen Sie zum Beispiel Kaffeesatz oder getrockneten Teesatz, den Sie in die obere Erdschicht einarbeiten oder dem Gießwasser zugeben. Im Garten anfallende Pflanzenteile von Brennnessel und anderem Kraut können Sie zu einem Sud aufgießen. Dieser wird dann als Gießwasser genutzt.

Virginia

Ich studiere Pflanzenbiotechnologie und sehe mich im Studium häufig mit den schwerwiegenden Folgen konfrontiert, die Unwissenheit und Fehlinformationen für die Natur haben können. Deshalb liegt es mir besonders am Herzen, Mensch und Natur wieder näher zusammenzubringen.
Lieblingsobst: Himbeeren, Erdbeeren und Ananas
Lieblingsgemüse: Zucchini, Brokkoli und Gurken

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