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Elefantenfuß pflegen & braune Blätter vermeiden

Ein Elefantenfuß kann zwar über Jahrzehnte als Zimmerpflanze verweilen. Doch darf es dem langlebigen Elefantenfuß nicht an der richtigen Pflege mangeln.

Elefantenfuß im Topf auf Terrasse

Nur mit der richtigen Pflege bleibt Ihr Elefantenbaum gesund

Der Elefantenfuß (Beaucarnea recurvata) verfügt über einen dicken, sukkulenten Stamm, der Wasser- und Nährstoffe speichert. So kommt er in seiner Heimat Mexiko auch durch schlechte Zeiten. Diese Selbstversorgermanier macht ihn zur idealen Anfängerpflanze. Leider wird diese Genügsamkeit von manch einem überfürsorglichen Pflanzenvormund nicht besonders ernst genommen. Denn mit einem kleinen Schlückchen Wasser hier und ein wenig mehr Dünger da unterstützen Sie Ihren Schützling nicht, sondern können ihm sogar schaden. Damit der Elefantenfuß daheim in sattem Grün erstrahlt, gibt es hier alles rund um die richtige Pflege und die Vermeidung brauner Blattspitzen.

Elefantenfuß pflegen: Das große Einmaleins

Der kleine Zimmerbaum wächst sehr langsam, kann Wasser wie Nährstoffe speichern und braucht daher keine große Aufmerksamkeit, wenn er am richtigen Platz steht:

  • Standort: Warm und hell; keine Mittagssonne und Zugluft
  • Fensterplatz: Topf gelegentlich um eine Viertelumdrehung drehen

Durch die Drehungen wächst der Stamm schön gerade. Im Sommer freut der Elefantenbaum sich über einen schönen, vor Regen geschützten Platz draußen, denn er ist kein Stubenhocker. Jedoch müssen Sie die Pflanze zu Beginn erst langsam über zwei Wochen hinweg akklimatisieren. Damit er sich an das ungefilterte Sonnenlicht gewöhnen kann, wird das Bäumchen schrittweise an einen immer helleren Standort gestellt.

Elefantenfuß richtig gießen

Bei der Pflege eines Elefantenfußes muss nur selten zur Gießkanne gegriffen werden. Es gilt:

  • Gießen, sobald die Erde komplett ausgetrocknet ist
  • Durchdringend gießen

Im Winter muss nur gegossen werden, wenn das Bäumchen in einem beheizten Raum verweilt. Wird häufiger in kleineren Mengen gegossen, erhöht sich die Staunässe- und somit die Fäulnisgefahr. Hartes Wasser ist für den Elefantenfuß übrigens kein Problem.

Elefantenfuß Zimmerpflanze Palme

Gießen Sie selten, aber durchdringend [Foto: Peredniankina/ Shutterstock.com]

Elefantenfuß richtig düngen

Auch bei der Düngung ist weniger mehr, denn der Elefantenfuß braucht wegen seines internen Speichers nur mäßig Nährstoffe. Gedüngt wird der Elefantenfuß folgendermaßen:

  • Wachstumsphase: Alle vier Wochen
  • Dünger: Kakteendünger oder Grünpflanzendünger (halbe Dosis)
  • Frühestens acht Wochen nach Umtopfen düngen

Verwenden Sie einen organischen Dünger, mindern Sie das Risiko einer Überdüngung und tun gleichzeitig etwas Gutes für die Umwelt. Im Vergleich zu industriell aufbereiteten Mineraldüngern spart die organische Variante nämlich eine Menge Ressourcen.

Wir von Plantura empfehlen folgende Produkte für Sukkulenten:
  • Floragard Kakteenerde: Gebrauchsfertige Spezialerde mit dosierter Aufdüngung für ein gesundes Wachstum aller Kakteen und Sukkulenten. Langfristig stabile Struktur und optimale Luft- und Wasserversorgung durch Tongranulat und reinem Quarzsand.
  • Floragard Blähton Tongranulat: Ideal als Drainagematerial in Pflanzkästen, Kübeln oder Töpfen. Sorgt für einen ausgeglichenen Wasserhaushalt, wurzelfördernden Luftaustausch und verhindert Staunässe.
  • Cuxin Kakteen & Fettpflanzen Flüssigdünger: Organisch-Mineralischer NPK-Dünger (3-4-5) mit milder Düngewirkung für alle Kakteen und Dickblattgewächse.

Elefantenfuß im Winter pflegen

Im Winter braucht der Elefantenfuß konstant kühle Temperaturen zwischen 5 und 15°C. Denken Sie bei der Wahl des Standortes daran, dass dieser mexikanische Ureinwohner je mehr Licht benötig, desto wärmer er steht. Außerdem führt zu warme Heizungsluft bei der Überwinterung schnell zu einem Schädlingsbefall. Deshalb sollten Sie im Winter regelmäßig nach Schädlingen Ausschau halten. Mehr zu den häufigsten Krankheiten beim Elefantenfuß, finden Sie hier. Damit Ihr Elefantenbaum im Winter keine kalten Füße bekommt, sollten Sie unter Töpfe, die auf Fließen oder Stein stehen, Holz-, Kork- oder Styroporplatten auslegen.

Elefantenfuß kranke Blätter Schädlinge

Im Winter ist der Elefantenfuß besonders anfällig für Krankheiten und Schädlinge [Foto: DSGNSR1/ Shutterstock.com]

Elefantenfuß regelmäßig umtopfen

Wie seine grauen Namensgeber ist auch der Elefantenfuß eher gemächlich. Doch auch wenn Füße langsam wachsen, werden sie irgendwann zu groß für ihre Schuhe. Für den Elefantenfuß ist alle drei bis fünf Jahre die Zeit zum Umtopfen gekommen. Signalisiert wird dieser Zeitpunkt folgendermaßen:

  • Stamm hat den gleichen Umfang wie der Topf
  • Wurzelballen wird aus dem Topf gedrückt

Der Elefantenfuß wandert dann in einen etwa 2 cm größeren Topf um. Mehr zum richtigen Umtopfen sowie dem passenden Topf und Substrat finden Sie hier.

Elefantenfuß in weißem Topf Zimmerpflanze

Aufgrund seines langsamen Wachstums muss der Elefantenfuß nicht oft umgetopft werden [Foto: SzB/ Shutterstock.com]

Elefantenfuß: Braune Blätter vermeiden

Der Elefantenfuß gehört zur Familie der Drachenbaumgewächse (Dracaenaceae). Bei vielen Vertretern dieser Familie, so auch beim Elefantenfuß, sterben die unteren Blätter der Triebe mit dem Alter ab. So trägt nur die Triebspitze grüne Blätter. Man sollte sich also keine Gedanken über ein paar braune Blätter machen. Kritisch wird es erst, wenn nicht so viele Blätter nachwachsen, wie braun werden. Dann heißt es, nach der Ursache suchen und diese bekämpfen.

Elefantenfuß hat braune Blätter: Die Ursachen

Leider gibt es nicht nur eine Ursache für braune Blätter. Eine Vielzahl von Aspekten hat Einfluss darauf, ob die Blätter Ihres elefantösen Zimmergrüns braune Spitzen entwickeln. Die meisten hängen jedoch mit einer falschen Pflege zusammen:

  • Blätter stoßen gegen Boden/Wände
  • Sonnenbrand durch zu starke Sonneneinstrahlung
  • Zurückschneiden der Blätter
  • Staunässe durch zu häufiges Gießen
  • Winter: Zu geringe Luftfeuchtigkeit durch Heizungsluft; zu warm; Lichtmangel; zu wenig gegossen
  • Zu kalte Temperaturen
  • Zu wenig Nährstoffe durch einen zu kleinen Topf
Elefantenfuß im Topf Zimmerpflanze

Achten Sie auf den richtigen Standort [Foto: k7m7v7/ Shutterstock.com]

Elefantenfuß: Was kann man gegen braune Blätter unternehmen?

Erst einmal braun, werden die Blätter auch mit der größten Mühe nicht mehr grün. Sie können betroffene Blätter nur noch entfernen oder die braunen Blattspitzen abschneiden. Lassen Sie beim Entfernen brauner Spitzen einen kleinen Teil stehen. Ansonsten wird noch mehr vom Blatt braun. Die einzig effektive Gegenmaßnahme ist demnach die Vorsorge. Lassen Sie es gar nicht erst zu braunen Blättern kommen. Falls es doch so weit gekommen ist, hilft Folgendes gegen die Ausbreitung der Schäden:

  • Pflanze auf Pflanzhocker oder Tisch stellen
  • Pflanze nicht in die pralle Mittagssonne stellen
  • Kleinen braunen Teil stehen lassen; Elefantenbaum einmal radikal zurückschneiden
  • In trockene Erde umtopfen und beschädigte Wurzeln entfernen; weniger gießen
  • Mit lauwarmem, kalkarmem Wasser einsprühen; Raumtemperatur senken
  • Raumtemperatur erhöhen; aus Zugluft stellen
  • In größeren Topf umtopfen

Die aufgelisteten Maßnahmen sind in ihrer Reihenfolge den oben genannten Ursachen zuzuordnen.

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