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Flieder düngen: Pflege-Tipps zu Zeitpunkt & Vorgehen

Um von den schönen Blüten des Flieders profitieren zu können, ist eine richtige Pflege nötig. Wann, wie und womit man Flieder düngt, erfahren Sie hier.

Schmetterling auf lila Flieder
Über eine jährliche Düngung freut sich nicht nur Ihr Flieder, auch Schmetterlinge finden an dem Extra an Blüten Gefallen [Foto: geogif/ Shutterstock.com]

Zahlreiche Sorten des Flieders (Syringa), meist des Gemeinen Flieders (Syringa-vulgaris-Hybride), verströmen von Mitte Mai bis Juni in wunderschönen Farben einen typisch schweren blumigen Duft in vielen Gärten. Ein ausgewachsener Flieder muss nicht notwendigerweise gedüngt werden, denn Flieder ist an sich sehr pflegeleicht. Doch damit die Blüten sich besonders zahlreich bilden und der frühsommerliche Garten bunte Falter anlockt, brauchen die Pflanzen, die mitunter sehr alt werden, eine phosphorbetone Düngung und natürlich Liebe.

Um die Blühkraft Ihres Flieders am gleichen Standort über Jahre hinweg jugendlich frisch zu erhalten, geht nichts über eine ausgewogene Nährstoffzufuhr aus vertrauenswürdigen Quellen. Ihr Flieder sollte dabei regelmäßig gedüngt werden. Doch welcher Dünger ist der richtige für Flieder? Und wann muss man seinen Flieder düngen, damit er besonders schön blüht?

Der richtige Zeitpunkt zum Düngen von Flieder

Schon bei der Pflanzung ist die richtige Versorgung das A und O für einen guten Start in den Tag oder, im Falle des Flieders, für ein erfolgreiches Anwurzeln. Mischen Sie dem Aushub des Pflanzloches eine ordentliche Menge reifen Kompost unter oder einen organischen Langzeitdünger wie unseren Plantura Bio-Blumendünger. Bei etablierten Pflanzen gilt: Um das zukünftigen Blätterwerk der Gartensaison zu stärken und die Blüte des Folgejahres zu fördern, wird im Frühjahr, kurz vor dem Austrieb, gedüngt. Setzt man auf einen organischen Dünger, werden die Nährstoffe langsam frei gegeben und sollten das ganze Jahr über wohldosiert verfügbar sein. Bei nährstoffarmem Boden und einem Flieder, der schon mehrere Jahre an einem Standort Fuß gefasst hat, kann man im Juni nochmal nachdüngen.

Fliederbaum im Park im Sonnenschein
Besonders wenn ein Flieder schon länger an einem Standort steht, empfiehlt sich eine Düngergabe [Foto: meunierd/ Shutterstock.com]

Zusammenfassung: Wann Flieder düngen?

  • Bei der Pflanzung Kompost oder organischen Langzeitdünger ins Pflanzloch mischen
  • Bestandspflanzen im Frühjahr kurz vor dem Austrieb düngen
  • Bei nährstoffarmen Böden sollte im Juni nochmal nachgedüngt werden

Flieder düngen: Der richtige Dünger und das richtige Vorgehen

Mit der richtigen Düngegabe wird Ihr Blühgehölz seinem Namen alle Ehre machen. Achten Sie auf einen nicht zu stickstofflastigen Dünger, denn dieser würde den Austrieb zu sehr fördern. Das hört sich vielleicht erst einmal widersinnig an, doch auf diese Weise bleibt Ihrem Flieder im nächsten Jahr mehr Energie für die Blüte. Allerdings sollte der Dünger einen hohen Anteil an Kalium für eine erhöhte Frosttoleranz und Phosphor, welches die Blütenbildung fördert, enthalten. Wenn Sie einen organischen Dünger verwenden, bietet Ihnen dies eine langsame und schonende Nährstofffreigabe. So kommt es im Vergleich zu mineralischen Varianten weniger häufig zu Überdüngungserscheinungen an der Pflanze. Durch die langsame Freisetzung wird zusätzlich das Bodenleben gefördert und weniger Dünger aus dem Boden geschwemmt, der anschließend ins Grundwasser gelangt. Unser Plantura Bio-Blumendünger bietet Ihnen all diese Vorteile in biologischer Qualität unter Ausschluss einer Verwendung tierischer Produkte.

Sommerflieder im Topf mit Plantura Bio-Blumendünger
Organische Dünger wie unser Plantura Bio-Blumendünger bieten den genügsamen Blühpflanzen das ganze Jahr über eine optimale Versorgung

Flieder organisch düngen

Damit Sie Ihren Flieder langanhaltend und gut versorgt wissen, benötigt der hübsche Strauch auch genügend Nährstoffe. Organische Dünger versorgen Ihren Flieder langfristig mit den richtigen Nährstoffen und greifen dabei nur minimal in die Umwelt ein. Denn diese Dünger werden ressourcensparender produziert und landen zu geringeren Anteilen im Grundwasser. Anders als mineralische Varianten werden hier die Nährstoffe in Komplexform im Boden gespeichert. So werden die Düngerbestandteile durch das natürliche Bodenleben schonend an die Wurzelumgebung abgegeben. Es gibt allerdings auch Alternativen zum Ladenkauf.

Tipp vom Profi: Bis auf den Preston-Flieder sind alle Flieder kalktolerant und fühlen sich bei einem Boden-pH zwischen 5,5 und 7 wohl. Ist Ihr Boden saurer als 5,5, so sollten Sie die Pflanze mit einem kalkhaltigen Dünger versorgen.

Sprössling einer Fliederpflanze
Wie gut ein Flieder gedeiht, ist auch abhängig vom pH-Wert des Bodens [Foto: Mr_Mrs_Marcha/ Shutterstock.com]

Organische Langzeitdüngung: Anleitung und Dosierungsmengen für Flieder

Bei organischen Düngervarianten brauchen Sie bei richtiger Dosierung kein schlechtes Gewissen haben, wenn Sie zur gekauften Variante greifen. Ganz besonders wenn diese – wie unser Plantura Bio-Blumendünger mit organischer Langzeitwirkung – noch mit Bioqualität punkten können. Ein wichtiges Stichwort ist jedoch die richtige Dosierung. Beim Flieder gilt, wie auch bei anderen Blühpflanzen, nicht nur das richtige Verhältnis an Nährstoffen und Mineralstoffen zu nutzen, sondern auch die richtige Menge. Deshalb haben wir nachfolgend eine kleine Anleitung für das richtige Ausbringen unseres Plantura Bio-Blumendüngers:

  1. Vor der Pflanzung 100 – 150 g/m² (gut gefülltes 0,2-Liter-Glas) unseres Plantura Bio-Blumendüngers in die obere Bodenschicht einarbeiten
  2. Boden und frisch eingesetzten Flieder gut angießen, damit sich das Granulat gut lösen kann
  3. Bei der Pflegedüngung im Frühjahr sollten Sie nochmals 80 – 120 g/m² (0,2-Liter-Glas) pro Pflanze düngen
Plantura Bio-Blumendünger
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Effektive Langzeitwirkung, gut für den Boden, unbedenklich für Mensch, Tier & Natur
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Flieder mineralisch düngen

Mineralische Dünger wie Blaukorn und herkömmliche Flüssigdünger eignen sich mitunter für Flieder, der im Topf kultiviert wird. Dieser sollte, wenn nicht alle zwei Jahre in neues Substrat umgetopft wird, von April bis September alle zwei Wochen mit Blühpflanzendünger im Gießwasser gedüngt werden. In der Topfkultur wie im Beet sollte man mineralische Dünger (wenn überhaupt) eher niedrig dosieren. Hier sollten Sie nicht nur zum Wohl Ihres Flieders akribisch auf die Dosierangaben achten, sondern auch, um nur minimal in die Natur einzugreifen. Ansonsten greifen Sie lieber zur organischen Variante. Hier ist die Gefahr einer Überdüngung geringer und es werden weniger Düngebestandteile ins Grundwasser geschwemmt.

Junge Fliederpflanze in einem Topf
Mineralische Dünger eignen sich besonders für Flieder, der im Topf kultiviert ist [Foto: judyjump/ Shutterstock.com]

Flieder mit Hausmitteln düngen

Auch gute alte Hausmittel schaffen es, Ihren Flieder Jahr für Jahr und Blüte für Blüte zu versorgen. Setzen Sie zum Beispiel einen Sud aus Brennnesseln oder Ackerschachtelhalm an und gießen Sie Ihren Flieder damit. Sie können der Erde auch Kaffeesatz zum Düngen, oder zerkleinerte Bananenschalen untermischen. Allerdings besteht bei der Nutzung von Kaffeesatz die Gefahr, dass der Boden versauert. Dies ist gerade für kalktolerante Pflanzen wie den Flieder kritisch. Doch auch für die Liebe des Flieders zum Kalk gibt es eine Alternative aus dem Küchenmüll. Mischen Sie der Erde einfach zerstoßene Eierschalen unter. Dies empfiehlt sich nicht nur bei der Düngung mit Kaffeesatz, sondern auch, wenn Sie mit weichem Regenwasser gießen.

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