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Fuchsien pflegen: Tipps & Tricks vom Profi

Ihre Blühkraft verdankt die Fuchsie der richtigen Pflege. Wir zeigen, wie Sie mit der richtigen Pflege in den Genuss blühfreudiger Fuchsien kommen.

Fuchsien blühend im Topf

Bei richtiger Pflege werden Sie mit einer üppigen Blüte belohnt [Foto: piksel_foto/ Shutterstock.com]

Fuchsien (Fuchsia) sind längst in vielen Gärten geschätzt, doch ursprünglich stammt das exotische Nachtkerzengewächs (Onagraceae) aus den Bergwäldern Südamerikas. Durch diesen Umstand benötigt es eine spezielle Pflege, die sich ein wenig von den meisten anderen Zierpflanzen unterschiedet. Wir zeigen, wie Sie die Fuchsie optimal pflegen – vom Gießen, übers Schneiden, bis hin zum Überwintern.

Fuchsien richtig gießen und düngen

Besonders beim Thema Gießen und Düngen sollten einige Aspekte beachtet werden, damit die Fuchsie gesund bleibt und eine üppige und lange Blüte bekommt. Im Folgenden beantworten wir alle Fragen zum Thema.

Fuchsien gießen: Wann und wie viel?

Fuchsien gehören zu den Pflanzen, die ein äußerst hohes Wasserbedürfnis haben. In ihrer natürlichen Umgebung, den tropischen Bergwäldern, ist für ausreichend Niederschlag gesorgt und die Luftfeuchtigkeit ist stets hoch. Sorgen Sie deshalb dafür, dass sie auch in Ihrem Garten annähernd ähnliche Bedingungen vorfinden. Gießen Sie Fuchsien regelmäßig, sodass der Wurzelballen nie komplett austrocknet. Idealerweise wird jeden Tag gegossen, sobald die oberste Schicht des Substrats wieder angetrocknet ist. Zusätzlich freut sich die Fuchsie, wenn Sie die Blätter von Zeit zu Zeit mit Wasser besprühen.

Fuchsie mit Plantura Bio-Blumendünger vor schwarzem Hintergrund

Unser Plantura Bio-Blumendünger sorgt für eine ausreichende Nährstoffzufuhr.

Fuchsien düngen: Womit und wie viel?

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass Fuchsien insbesondere für ihre Blütenbildung eine größere Menge Nährstoffe benötigen. Häufig wird die Verwendung von mineralischen Düngern bei Fuchsien empfohlen, aus verschiedenen Gründen ist dennoch davon abzuraten: Zum einen führt schon eine leichte Überdosierung, insbesondere in Kombination mit wenig Wasser, zur Verbrennung der empfindlichen Wurzeln. Weiterhin stellen mineralische Düngemittel die weitaus unökologischere Variante da. Für einen ressourcenschonenden und bodenschützenden Umgang sind organische Mittel wie Kompost daher vorzuziehen. Außerdem ist gerade in den ersten Monaten nach dem Umtopfen oder Einpflanzen eine weitere Nährstoffversorgung kontraproduktiv, da viele handelsübliche Erde bereits vorgedüngt sind. Arbeiten Sie idealerweise daher mehrmals jährlich Kompost in das Substrat ein. Insbesondere der hohe Gehalt an Phosphaten fördert ein gesundes Blütenwachstum bei der Fuchsie.

Beachten Sie beim Gießen und Düngen der Fuchsie unbedingt folgende Aspekte:

  • Regelmäßig gießen
  • Blätter öfter mit Wasser besprühen
  • Organische Düngung mit Kompost mehrmals jährlich
Wir empfehlen zum Anbau von Zierpflanzen folgende Produkte:
  • Floragard Blumenerde: Allround-Erde für Zimmer-, Balkon- und Kübelpflanzen. Aqua-Plus® sorgt für eine optimale Wasseraufnahme. Optimale Nährstoffversorgung für kräftige und vitale Pflanzen mit prachtvollen Blüten.
  • Floragard Kompost-Erde: Spezialerde aus unkrautfreiem Edelkompost und ausgesuchten Torfqualitäten. Sie versorgt Ihre Pflanzen lang anhaltend und gleichmäßig mit allen wichtigen Nährstoffe und der hohe Humusgehalt macht leichte und schwere Böden fruchtbar.
  • Cuxin BIO Rosen- und Blumendünger: Organischer BIO-Spezialdünger für Rosen, Blumen und Clematis mit 3 Monate Langzeitwirkung. Die optimale N-P-K-Verteilung sorgt für ein gutes Wachstum mit schneller und gesunder Blattbildung sowie für kräftige Pflanzenwurzeln und eine reiche Blütenbildung.

Fuchsien richtig schneiden

Das sachgemäße Schneiden ist mitunter entscheidend bei der exotischen Fuchsie, damit die Blüte jedes Jahr aufs Neue nachkommt. Fuchsien blühen stets an den neuen Trieben des Jahres, verholzte Triebe führen daher auf Dauer zu einem Abnehmen der beliebten Blütentracht. Die optimale Zeit für den Schnitt der Pflanze ist in der Regel der Herbst, kurz bevor es an die Überwinterung der Fuchsie geht. Schneiden Sie die verblühten Triebe zu diesem Zeitpunkt herunter, dabei kann problemlos ein Drittel des gesamten Volumens geschnitten werden. Seien Sie jedoch vorsichtig, wenn es an die verholzten Stellen im Inneren der Fuchsie geht. Diese sollte wenn möglich vor einem starken Rückschnitt verschont werden.

Fuchsien erfolgreich überwintern

Mit ihrer tropischen bis subtropischen Herkunft sind Fuchsien nicht die richtigen Gesellen für eine problemlose Überwinterung im Freien. Aus diesem Grund werden nur die wenigsten Sorten, meist Hybride, im Freiland kultiviert und überwintert. Der überwiegende Teil muss nach wie vor während des Winters an einen frostfreien Ort gebracht werden, an dem es dunkel und kühl ist. Idealweise liegt die Temperatur dort bei mindestens 2 °C und nicht über 10 °C. Führen Sie im Herbst zunächst den alljährlichen Schnitt an Ihrer Fuchsie durch und stellen Sie anschließend an einen Ort zur Überwinterung. Ab April können die Pflanzen im Topf wieder komplett nach draußen, haben Sie dennoch ein Auge auf Spätfröste bis Mitte Mai. Winterharte Züchtungen sollten im Freiland stets mit isolierendem Material bedeckt werden, dazu eignen sich beispielsweise Reisig, Stroh, Laub oder ein Gartenvlies.

Drei gefrorene Fuchsia-Blüten

Die tropische Fuchsie ist kein Freund von Frost. [Foto: JD01/ Shutterstock.com]

Beherzigen Sie beim Überwintern Ihrer Fuchsie folgende Punkte:

  • Überwinterung bei 2 – 10 °C
  • Kühler, dunkler und trockener Standort
  • Im Herbst einen alljährlichen Schnitt vornehmen
  • Ab April wieder langsam nach draußen

Weitere Tipps und Tricks zum Überwintern Ihrer Fuchsie, sowie eine Reihe besonders kälteresistenter Fuchsiensorten, finden Sie hier in unserem Spezialartikel.

Leo

Ich bin Student der Geographie und außerdem Hobbybotaniker. Deshalb stecke ich viel Zeit in meinen eigenen Nutzgarten, in dem ich mit viel Erfolg verschiedene Gemüsesorten anbaue. Dabei ist mir ein nachhaltiger und ökologischer Anbau im Einklang mit dem Naturschutz sehr wichtig.
Lieblingsobst: Feigen
Lieblingsgemüse: Aubergine und verschiedene Kohlsorten

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