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Hibiskus düngen: Pflege-Tipps für die perfekte Blüte

Der Hibiskus punktet mit prächtigen Blüten – zumindest bei der richtigen Pflege. Alles, was Sie zum Düngen von Hibiskus wissen müssen, erfahren Sie hier.

Rot-gelber Hibiskus vor einer weißen Wand

Ein blühender Hibiskus verbreitet Südseeflair im Garten [Foto: Jaemsri praikajee/ Shutterstock.com]

Der Hibiskus (Hibiscus) ist nicht zuletzt aufgrund seiner den Sommer versprühenden Blüten eine botanische Bereicherung für die heimische Fensterbank oder auch den Wintergarten. Die richtige Hibiskusart kann, an einem geschützten Standort gekonnt überwintert, das hawaiianische Flair der subtropischen Pflanze auch in Ihren Garten tragen – zumindest in milden Regionen Deutschlands. Eigentlich stammt der Hibiskus aus Asien. Damit das Charisma der Malvengewächse (Malvaceae) drinnen wie draußen Einzug halten kann, dürfen die großen, markanten Blüten des Hibiskus nicht fehlen. Diese zeigen sich, wenn die Pflege stimmt, zwischen Juni und Oktober jedes Jahr wieder in leuchtenden Farben. So eine imposante Blüte zehrt natürlich an den pflanzlichen Reserven und braucht eine regelmäßige Nährstoffzufuhr. Dabei nehmen auf unseren Fensterbänken und in den Gärten insbesondere zwei Hibiskus-Vertreter einen wichtigen Platz ein, die mit ausreichend Nährstoffen versorgt sein wollen: der Chinesische Eibisch (Hibiscus rosa-sinensis) ist der Klassiker auf der warmen Fensterbank, während der Garten-Hibiskus (Hibiscus syriacus) den Garten zum Strahlen bringt.

Hibiskus düngen

Die richtige Nährstoffzufuhr und -zusammensetzung sorgt dafür, dass Ihr Hibiskus Sie mit einer üppigen Blüte belohnt, statt seine Blätter und Blüten als Trotzreaktion auf die Vernachlässigung von sich zu werfen. Dieser Artikel beantwortet die wichtigsten Fragen zur Düngung Ihres Hibiskus, damit Ihr Hibiskus im Sommer zum Dank sein schönstes Blütenkleid zeigt.

Violetter Hibiskus mit Regentropfen in der Sonne

Damit der Hibiskus in den prächtigsten Farben blühen kann, ist die richtige Düngung von großer Bedeutung [Foto: Fedor Selivanov/ Shutterstock.com]

Wann den Hibiskus düngen?

Nachfolgend finden Sie die verschiedenen Zeitpunkte, zu denen es sich rät, den Hibiskus zu düngen.

Hibiskus bei der Anzucht düngen

Wer trotz eher niedriger Keimraten seinen Hibiskus selber ziehen oder bestehende Exemplare vermehren will, beginnt ab dem zweiten Monat mit der Nährstoffversorgung. Dabei wird die kleine Pflanze erst mit verdünntem Flüssigdünger gedüngt. Sie sollten sich schrittweise an die vom Hersteller angegebene Konzentration herantasten, um den Hibiskus langsam an die Nährstoffzufuhr zu gewöhnen.

Hibiskus bei der Pflanzung düngen

Direkt bei der Pflanzung im Frühjahr können Sie für die Nährstoffe für die nächste Blüte sorgen, indem Sie dem ausgehobenen Gartenboden reifen Kompost oder einen anderen Langzeitdünger wie unseren Plantura Bio-Blumendünger untermischen. Dies empfiehlt sich gerade bei einer Hibiskus-Topfkultur, denn bei der Pflanzung haben Sie ungehindert die Möglichkeit, das Erdreich ordentlich mit Nährsoffen anzureichern. Bei einem bereits bepflanzten Topf ist das Untermischen von Dünger ins Erdreich meist eine schwierige Angelegenheit. Nach der Pflanzung können Sie noch eine Mulchschicht im Wurzelbereich auftragen.

grüner Hibiskussprössing in der Erde

Bei der Pflazung im Frühjahr dient ein Dünger zur Nährstoffanreicherung des Bodens [Foto: Arthropod/ Shutterstock.com]

Wann den Zimmer-Hibiskus düngen?

Aufgrund des geringen Erdvolumens im Topf sollte bei einem Hibiskus in der Topfkultur lieber regelmäßig zum Dünger gegriffen werden. Versorgen Sie Ihren Garten-Hibiskus während der Wachstumsperiode von März bis Oktober einmal pro Woche mit ausreichend Nährstoffen. Hier kann die Wahl auch auf eine mineralische Düngervariante fallen, denn das Bodenleben innerhalb des Topfes ist ohnehin meist eher spärlich gesät. Werden alternativ Düngestäbchen gegeben, reduziert sich die Düngergabe auf die angegebene Wirkdauer.

Wann den Garten-Hibiskus düngen?

Der Garten-Hibiskus hat zwar die gleichen Nährstoffbedürfnisse wie die Arten, die sich munter blühend auf der Fensterbank tummeln, doch mit den Wurzeln im Gartenboden stehen ihm gänzlich andere Nährstoffquellen zur Verfügung. Hier können Sie zwar auch von März bis Oktober zur schnell verfügbaren mineralischen Düngervariante greifen, doch bequemer ist der Griff zum organischen Langzeitdünger. Dieser wird in wesentlich größeren Abschnitten verwendet, meist reicht die einmalige Anwendung im Frühjahr. So können Sie die Düngergabe gleich mit dem jährlichen Rückschnitt kombinieren, denn erst ein fachgerechter Rückschnitt verhilft dem Hibiskus zu ungeahnter Blühkraft.

Rote Hibiskusblüte im Garten

Ein organischer Langzeitdünger mit einer einmaligen Anwendung im Frühjahr sorgt für ungeahnte Blühkraft [Foto: MajestiX B/ Shutterstock.com]

Greifen Sie zusätzlich zu einer organischen Düngervariante, tun Sie durch dessen hohe Verträglichkeit nicht nur Tieren und Kleinkindern Ihres Haushalts einen Gefallen. Sie schonen auch die Umwelt und das für den Nährstoffkreislauf wichtige Bodenleben.

Zusammenfassung: Wann den Hibiskus düngen?

  • Bei der Pflanzung reifen Kompost oder organischen Langzeitdünger unter die Pflanzerde mischen und Mulchschicht auftragen
  • Von März bis Oktober in regelmäßigen Abständen düngen

Hibiskus düngen: Wie und womit?

Auch wenn der Hibiskus ein ursprünglich aus Asien stammendes Gewächs ist, werden im Handel Dünger angeboten, die für mediterrane Pflanzen, aber auch asiatische Blühpflanzen geeignet sind. Selbst spezielle Hibiskusdünger sind erhältlich. Diese versprechen eine gesunde Blattmasse sowie schöne Blüten. Dabei braucht der Hibiskus die passende Kombination aus Stickstoff, Phosphor und Kalium. Ein NPK-Verhältnis von 7 – 6 – 5 soll hierbei ideal sein, aber auch ein normaler Blumendünger stellt die blütentragenden Gewächse rundum zufrieden. Dabei sollten Sie besonders auf die Zufuhr der Spurenelemente Schwefel, Bor, Kupfer, Eisen, Mangan, Molybdän und Zink achten. Im Spätsommer, spätestens im frühen Herbst, sollten Sie zudem auf eine kaliumbetonte Düngung umsteigen. Diese macht die Pflanzen widerstandfähiger und fit für den Winter. Besonders für Garten-Hibisken (Hibiscus syriacus), die im Beet ausgepflanzt wurden, ist dieses von Vorteil. Aber auch Arten wie der Chinesische Roseneibisch (Hibiscus rosa-sinensis), der bevorzugt auf der Fensterbank Platz nimmt, profitieren im Winterquartier von der zusätzlichen Stärkung. Unser Plantura Bio-Blumendünger bietet ein Nährstoffverhältnis von 4 – 2 – 7 (NPK), das von so ziemlich jeder Blühpflanze dankend angenommen wird sowie ein Extra an Kalium für die kalte Jahreszeit bietet. Ihr Hibiskus ist demnach das ganze Jahr über rundum versorgt. Dabei bietet dieser organische Dünger viele Vorteile für den Gärtner und sein grünes Umfeld:

  • Das Bodenleben, also Regenwürmer, aber auch hilfreiche Bakterien, werden gefördert
  • Die Inhaltsstoffe kommen alle aus biologisch kontrolliertem Anbau und sind vollständig tierfrei
  • Die Nährstoffe sind über einen langen Zeitraum verfügbar und werden somit wohldosiert an das Erdreich und die Pflanze abgegeben
Roter Hibiskus im Topf vor einem Fenster

Ob im Beet oder in der Topfkultur – eine imposante Blüte braucht Nährstoffe zum Aufbau [Foto: GalinaSh/ Shutterstock.com]

Tipp vom Profi: Der beste Dünger nützt Ihnen beim Hibiskus nichts, wenn sich Staunässe bildet, weil das Gießwasser nicht abfließen kann. Nutzen Sie daher bei der Topfkultur unbedingt einen Topf mit Abflussloch und legen Sie eine Drainageschicht aus.

Hibiskus richtig düngen: Anleitung zur idealen Ausbringung

Für eine Blüte, die Augen und Münder aufgehen lässt, braucht Ihr Hibiskus eine Vielzahl an Nährstoffen. Diese werden aus der Erde geholt, welche die Wurzeln umgibt. Gerade bei Topfkulturen ist eine regelmäßige Versorgung mit diesen Kraftstoffen daher unumgänglich, denn die Reserven in der Erde füllen sich nicht einfach wieder auf. Auch im Beet reicht die natürliche Nährstoffzufuhr meist nicht aus, um die Nährstoffversorgung über Jahre aufrechtzuerhalten. Zusätzlich zu einer optimalen Nährstoffversorgung bietet ein Dünger mit hohem Kaliumanteil – wie unser Plantura Bio-Blumendünger – den kälteempfindlichen Pflanzen Kraft für strenge Winter. Hier eine kurze Anleitung zur fachmännischen Düngung Ihres :

  1. Vor der Pflanzung 100 – 150 g/m² (gut gefülltes 0,2-Liter-Glas) unseres Plantura Bio-Blumendüngers in die obere Bodenschicht einarbeiten
  2. Boden und frisch eingesetzten Hibiskus gut angießen, damit sich das Granulat gut lösen kann
  3. Bei der Pflegedüngung im Frühjahr sollten Sie nochmals 80 – 120 g/m² (0,2-Liter-Glas) pro Pflanze düngen
Plantura Bio-Blumendünger
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Hibiskus organisch düngen: Anleitung

Ein Hibiskus braucht zwar eine rege Nährstoffzufuhr, doch dies heißt noch lange nicht, dass Sie auf die mineralische Düngerkeule zurückgreifen müssen. Vielmehr können Sie sich, ganz im Gegenteil, durch einen organischen Dünger das eine oder andere Mal um des Einsatz des Düngemittels drücken.

Die Nährstofflieferanten können Sie mit einem Gartenwerkzeug in die obere Erdschicht des Wurzelbereichs einarbeiten. Wer zur ganz natürlichen Form des Düngens gegriffen hat, stärkt seinen Hibiskus durch eine Düngung mit Patentkali. Die zusätzliche Zufuhr von Kalium sorgt für ein schnelleres Ausreifen der Triebe. Das zusätzliche Magnesium sorgt zudem für ein grünes und gesundes Erscheinungsbild. Hierbei werden bei Bäumen und Ziersträuchern etwa 40 Gramm pro Quadratmeter verwendet. Bei der Kultur von Hibiskuspflanzen im Topf ist das Ausbringen organischer Dünger wie Kompost allerdings meist schwierig und der Eigengeruch trägt bei Zimmerpflanzen nicht gerade zum tropischen Wohlfühlambiente bei.

rote Hibiskusblüte im Topf auf einer Terasse

Bei Zimmerpflanzen ist organischer Dünger wegen des Geruchs eher ungeeignet [Foto: Mercedes D/ Shutterstock.com]

Besser eignen sich daher organische Langzeitdünger in flüssiger oder granulierter Form. Bei unserem Plantura Bio-Blumendünger brauchen Sie dabei bezüglich der Naturverträglichkeit auch keine Abstriche machen, denn die fast ausschließlich pflanzlichen Bestandteile stammen aus kontrolliertem, biologischem Anbau. So versorgen Sie Ihren Hibiskus auch im Topf langfristig, bequem und umweltschonend. Für eine bessere Widerstandsfähigkeit kann ergänzend auch mit Gesteinsmehl gedüngt werden. Dieses enthält viele Mineralstoffe und Spurenelemente wie Kieselsäure, Eisen, Mangan und Molybdän.

Hibiskus mineralisch düngen

Mineralische Dünger sind hoch konzentriert und versorgen nach dem Prinzip der schnellen Verfügbarkeit. Ihre Pflanzen werden im Handumdrehen mit allen nötigen Nährstoffen versorgt. Dies kann Vorteile bieten, wenn Ihre Pflanze Mangelerscheinungen zeigt. Bei falscher Dosierung führten diese Vorteile jedoch schnell auch zu Schäden durch Überdüngung. Außerdem ist der Überfluss an Pflanzennahrung oft genauso schnell ausgespült, wie er verfügbar ist. Düngen Sie daher immer genau nach Herstellerangaben. Während der Wachstumszeit von März bis Oktober sollten Sie Hibisken in Topf- oder Kübelkultur etwa einmal die Woche düngen. So sind Ihre Pflanzen optimal versorgt und es landen weniger Düngerreste im Grundwasser. Damit Sie das Risiko einer Belastung für Boden und Pflanze minimieren, empfiehlt sich allerdings die Verwendung einer organischen Düngervariante.

rote Hibiskusblüte im Topf auf einer Terasse

Zeigt der Hibiskus Mangelerscheinungen, hilft ein mineralischer Dünger [Foto: Mrs.Rungnapa akthaisong/ Shutterstock.com]

Hibiskus mit Hausmitteln düngen

Kleine Hausmittel können große Wirkung haben – so auch bei der Düngung von Zimmer- und Gartenpflanzen. Der Erde untergemischt sorgen Kaffeesatz, zerkleinerte Bananenschalen oder Teesatz für eine gute Versorgung mit allem, was Ihr Hibiskus braucht. Sie können alternativ auch mit einer Jauche oder einem Sud aus Pflanzenresten oder Gemüsewasser gießen. Kalisalze wie zum Beispiel Bittersalz sorgen mit einer zusätzlichen Ladung Kalium für eine gute Winterhärte.

Virginia

Ich studiere Pflanzenbiotechnologie und sehe mich im Studium häufig mit den schwerwiegenden Folgen konfrontiert, die Unwissenheit und Fehlinformationen für die Natur haben können. Deshalb liegt es mir besonders am Herzen, Mensch und Natur wieder näher zusammenzubringen.
Lieblingsobst: Himbeeren, Erdbeeren und Ananas
Lieblingsgemüse: Zucchini, Brokkoli und Gurken

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