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Hibiskus pflegen: Expertentipps zur perfekten Pflege

Der Hibiskus soll im eigenen Garten mit seinen wundervollen Blüten überzeugen. Damit das auch gelingt, sollte auf die richtige Pflege geachtet werden.

Hibiskus blüte blau

Besonders beliebt ist der blaue Garten-Hibiskus

Der Hibiskus (Hibiscus) hat keine besonderen Ansprüche an seine Pflege. Um jedoch eine optimale Jugendentwicklung und Blüte zu gewährleisten, sollten Sie auf einige Dinge achten. Wir erklären, wie Sie Ihren Hibiskus am besten pflegen.

Hibiskus gießen und düngen

Der Hibiskus benötigt vor allem im jungen Stadium ausreichend Wasser, damit er gut anwachsen kann. Gießen Sie ihn deshalb regelmäßig, sodass der Boden stets feucht gehalten wird. Achten Sie jedoch darauf, Staunässe zu vermeiden – diese mag Ihr Hibiskus nämlich überhaupt nicht! Mit Vermeidung der Staunässe gehen Sie außerdem präventiv gegen Fäulnis an Haupttrieb und Wurzeln vor. Im Frühjahr kann der Hibiskus regelmäßig mit organischem Dünger versorgt werden. Wir empfehlen organische Dünger, da diese das Bodenleben fördern, langfristig Nährstoffe nachliefern und zudem umweltverträglich sind. Die regelmäßige Düngung wird sich in üppigen Blüten bezahlt machen.

Das Wichtigste zur richtigen Hibiskus-Pflege in Kürze:

  • Großzügig angießen (trotzdem Staunässe vermeiden!)
  • Boden feucht halten
  • Regelmäßige Düngung vor der Blüte
Wir empfehlen zum Anbau von Zierpflanzen folgende Produkte:
  • Floragard Blumenerde: Allround-Erde für Zimmer-, Balkon- und Kübelpflanzen. Aqua-Plus® sorgt für eine optimale Wasseraufnahme. Optimale Nährstoffversorgung für kräftige und vitale Pflanzen mit prachtvollen Blüten.
  • Floragard Kompost-Erde: Spezialerde aus unkrautfreiem Edelkompost und ausgesuchten Torfqualitäten. Sie versorgt Ihre Pflanzen lang anhaltend und gleichmäßig mit allen wichtigen Nährstoffe und der hohe Humusgehalt macht leichte und schwere Böden fruchtbar.
  • Cuxin BIO Rosen- und Blumendünger: Organischer BIO-Spezialdünger für Rosen, Blumen und Clematis mit 3 Monate Langzeitwirkung. Die optimale N-P-K-Verteilung sorgt für ein gutes Wachstum mit schneller und gesunder Blattbildung sowie für kräftige Pflanzenwurzeln und eine reiche Blütenbildung.

Hibiskus richtig schneiden

Es gibt mehrere Arten, den Hibiskus zu schneiden. Dabei wird zwischen Erhaltungs-, Verjüngungs- und Pflegeschnitt unterschieden. Zwischen Anfang und Mitte Februar, also vor Beginn der eigentlichen Vegetationsphase, ist der beste Zeitpunkt, um den Hibiskus zu schneiden. Dabei schneidet man vor allem die unteren Triebspitzen ab, um in der Krone ein dichteres Wuchsbild zu erhalten. Die oberen Triebe werden ebenfalls um einige Zentimeter gekürzt, um eine bessere Verzweigung zu erhalten. Genauere Tipps und Tricks zum Hibiskus-Schneiden erhalten Sie in unserem Spezial-Artikel zum Thema hier.

Hibiskus erfolgreich überwintern

Der Garten-Hibiskus (Hibiscus syriacus) ist durchaus winterhart und schafft es unter bestimmten Bedingungen, auch im Freien zu überwintern. Damit ist er die einzige Art, die dazu in unseren Breiten fähig ist. Haben Sie Ihren Garten-Hibiskus im Kübel gepflanzt, dann können Sie ihn bei angekündigten, extrem kalten Bedingungen vorsichtshalber ins Warme stellen. Ist Ihr Gartenhibiskus im Beet gepflanzt, dann können Sie ihn mit einer großzügigen Schicht Rindenmulch um den Haupttrieb herum vor zu starken Bodenfrösten schützen.

Tipp: Pflanzen Sie Ihren Garten-Hibiskus erst nach einem Jahr aus dem Kübel ins Beet. Die Adaptionsphase lässt den Hibiskus robust werden und die Chance steigen, dass er auch kalte Winter übersteht. Der Rosen-Hibiskus hingegen kann nur im Kübel angepflanzt werden, da er Temperaturen unter 10°C nicht längerfristig übersteht.

Das Wichtigste zum Überwintern von Hibiskus in Kürze:

  • Der Garten-Hibiskus kann im Freien überwintern
  • Unterstützen Sie ihn mit einer dicken Schicht Rindenmulch am Grund
  • Eine einjährige Gewöhnungsphase im Kübel schadet nicht

Mehr zum Überwintern von Hibiskus finden Sie hier.

Hibiskus vor Schädlingen und Krankheiten schützen

Der Hibiskus wird vor allem als Zimmerpflanze häufig von Blattläusen heimgesucht. Diese befallen die Blätter und saugen dort das Phloem (Pflanzensaft) an. Aus ihren Hinterleibsdrüsen sondern sie ein zuckerhaltiges Sekret ab, dass die gesamte Blattoberfläche verklebt. Bei starkem Befall werden die Blätter gelb und sterben ab. Gegen Blattläuse hilft regelmäßiges Abspülen oder die Behandlung mit organischen Pflanzenschutzmitteln.

Die Spinnmilbe ist ein weiterer häufig auftretender Schädling, der kleine Gespinste auf der Blattunterseite hinterlässt. Das Schadbild ist ähnlich, wie bei den Blattläusen. Die Spinnmilben lassen sich gut mit organischen Pflanzenschutzmitteln bekämpfen.

Auch nicht-tierische Erreger, wie der Blattflecken-Pilz, können den Hibiskus befallen. Die befallenen Stellen erkennen Sie an der bräunlichen Verfärbung. Entfernen Sie befallene Blätter, eine weitere Behandlung muss nicht vorgenommen werden.

Das Wichtigste über Schädlinge und Krankheiten von Hibiskus in Kürze:

  • Blattläuse und Spinnmilben sind häufige Schädlinge
  • Bekämpfung durch Abspülen
  • Regelmäßig befallene und abgestorbene Pflanzenteile entfernen

Lukas

Ich studiere mit voller Überzeugung Agrarwissenschaften – für mich eine naheliegende Wahl, da ich auf dem landwirtschaftlichen Betrieb meiner Eltern groß geworden bin und früh gelernt habe, fürsorglich mit Pflanzen und Tieren umzugehen.
Lieblingsobst: Weintrauben, Mango und Bananen
Lieblingsgemüse: Rosenkohl, Spinat und Kartoffeln

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