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Katzenminze pflanzen: Alles zum Zeitpunkt & Vorgehen beim Pflanzen

Katzenminze ist nicht nur unter Stubentigern beliebt. Wir verraten, was Sie zum Pflanzen von Katzenminze im Garten oder als Zimmerpflanze wissen müssen.

Katzenminze im Beet
Auch im Beet ist die Katzenminze beliebt [Foto: islavicek/ Shutterstock.com]

Katzenminze (Nepeta) ist ein echtes Wunderkraut. Auf Katzen hat sie eine ganz besondere Wirkung und Menschen können das duftende Gewächs als Heilkraut oder als Farbtupfer im Staudenbeet verwenden. Mit ein paar Tipps und Tricks kann die Katzenminze auch Einzug in Ihren Garten halten. Wir verraten Ihnen in diesem Artikel alles, was Sie über den richtigen Standort, den besten Pflanzzeitpunkt und das Vorgehen beim Pflanzen von Katzenminze wissen müssen.

Katzenminze pflanzen

Die Katzenminze ist vielseitig einsetzbar: Im Garten macht sie sich wunderbar im Staudenbeet. Im Duftbeet trägt sie mit ihrem besonderen Aroma im Sommer zu einem herrlichen Duft im Garten bei. Im Haus kann sie als Zimmerpflanze gehalten werden, auf dem Balkon macht sie sich gut im Balkonkasten und erfreut die Bienen und Insekten in der Stadt. Schon im Mittelalter wurde die Katzenminze als Heil- und Gewürzpflanze geschätzt und Katzenliebhaber tun ihren felligen Mitbewohnern einen großen Gefallen, wenn sie die besondere Minze bei sich anbauen. Nach dem Kauf Ihrer Katzenminze steht als nächster Schritt das Pflanzen an. Damit Sie sich möglichst lange an Ihrer Katzenminze erfreuen können, gibt es allerdings ein paar Punkte, die es beim Einpflanzen zu beachten gilt.

Wann Katzenminze pflanzen?

Der Zeitpunkt zum Pflanzen von Katzenminze hängt davon ab, ob Sie Ihre Katzenminze selbst aussäen, sie teilen oder die Pflanze als gekaufte Topfware auspflanzen.

Der ideale Zeitpunkt zum Aussäen von Katzenminze ist im Frühling, frühestens Mitte März. Bis Ende April sollten Sie Ihre Katzenminze im Freiland ausgesät haben, sonst wird die Wahrscheinlichkeit, dass die Minze noch im selben Jahr zu blühen beginnt, immer geringer. Eine weitere Möglichkeit, Katzenminze selbst zu vermehren, ist die Teilung. Hierzu wird eine Staude aus dem Garten mit dem Spaten geteilt und an einem neuen Ort gepflanzt. Der beste Zeitpunkt hierfür ist zwischen April und Juni. Falls Sie sich für den Kauf von schon vorgezogener Katzenminze im Topf entschieden haben, so ist das Auspflanzen fast das ganze Jahr über möglich. Nur in den Wintermonaten sollten Sie Ihre Katzenminze nicht ins Freie pflanzen. Ideal ist ein Zeitpunkt zwischen Ende April und Mitte Mai.

Katzenminze mit Biene
Katzenminze wird am besten zwischen Ende April und Mitte Mai gepflanzt [Foto: Sleepyhobbit/ Shutterstock.com]

Zusammenfassung Pflanzzeitpunkt für Katzenminze:

  • Aussaat von Mitte März bis Ende April
  • Teilung von April bis Juni
  • Topfware von Frühjahr bis Herbst einpflanzen, idealerweise zwischen Ende April und Mitte Mai

Der richtige Standort für Katzenminze

Die Katzenminze mag es vor allem sonnig und hell. Ganz im Schatten fühlt sie sich hingegen gar nicht wohl. Generell kann man bei den verschiedenen Katzenminze-Arten eine grobe Unterscheidung vornehmen, nämlich zwischen graublättrigen und grünblättrigen Arten. Die graublättrigen Katzenminze-Arten bevorzugen meist einen trockenen, sandigeren Standort mit möglichst viel Sonne. Den grünblättrigen Katzenminze-Arten gefällt ein frischer bis feuchter Standort besser, ihnen macht meist auch etwas mehr Schatten weniger aus.

Tipp: Katzenminze verträgt sich besonders gut mit Rosen (Rosa). Aber auch mit anderen Stauden kommt sie gut zurecht. Rittersporn (Delphinium) oder Indianernessel (Monarda) sind ebenfalls gute Nachbarn für Ihre Katzenminze.Weitere schöne Kombinationen für Ihr Staudenbeet können Sie hier nachlesen.

Ihren Boden mag die Katzenminze vor allem locker und durchlässig. Außerdem sollte er nährstoffreich sein – besonders eine ausreichende Versorgung mit Stickstoff ist bei der Katzenminze wichtig. Die Böden für die Katzenminze können sandig bis lehmig sein und sollten idealerweise einen pH-Wert von 6,5 aufweisen. Mit Trockenheit kann die Katzenminze besser umgehen als mit zu feuchten Verhältnissen. Gerade Staunässe kann zum Ersticken der Wurzeln und zu Fäulnis führen – diese gilt es unbedingt zu vermeiden.

Katze neben Katzenminze
Katzenminze ist auch im Beet bei den Samtpfoten beliebt [Foto: Linda George/ Shutterstock.com]

Tipp: Katzenminze hat auf Katzen eine geradezu magische Anziehungskraft. Das sollte Ihnen bewusst sein. Wählen Sie daher am besten einen Standort für den Anbau aus, an dem Katzen erwünscht sind.

Zusammenfassung Standort- und Bodenansprüche der Katzenminze:

  • Graulaubige Katzenminze: Trockener, sonniger und sandiger Standort
  • Grünlaubige Arten: Frische bis feuchte Standorte, sonnig bis halbschattig
  • Lockerer und durchlässiger Boden mit einem ph-Wert um 6,5
  • Nährstoffreiche Erde, die sandig bis lehmig ist und nicht zu feucht

Katzenminze draußen im Garten pflanzen

Ist der richtige Standort für die Katzenminze gefunden, geht es ans Einpflanzen. Als ersten Schritt setzen Sie dabei die Katzenminze in einen Eimer mit Wasser, damit sich der Wurzelballen gut vollsaugen kann.
Im nächsten Schritt bereiten Sie das Beet vor, indem Sie den Boden gut auflockern, von Steinen, Wurzeln und Unkraut befreien und Nährstoffe einarbeiten. Das kann in Form von Kompost oder organischem Langzeitdünger geschehen. Für die Katzenminze eignet sich besonders gut unser Plantura Bio-Universaldünger mit seiner organischen Langzeitwirkung. Durch ihn wird die Katzenminze ideal mit Nährstoffen versorgt.

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Mit einer Pflanzschaufel heben Sie nun Pflanzlöcher mit einem Abstand von 30 Zentimetern zu der nächsten Pflanze aus. Möchte man eine komplette Bodenbedeckung mit mehreren Katzenminze-Pflanzen erzielen, so empfiehlt es sich, maximal zehn Pflanzen pro Quadratmeter zu setzen. Die Pflanzlöcher sollten nur so tief sein, wie die Pflanze auch im Topf steht. Die Oberkante des Wurzelballens sollte nur ganz knapp unter der Bodenoberfläche liegen. Nun wird die Pflanze ins Pflanzloch gesetzt. Das Pflanzloch sollten Sie dann mit dem Aushub auffüllen und die Katzenminze gut angießen.

Katzenminze im Beet
Mit einem Pflanzabstand von 30 cm hat die Katzenminze genug Platz, sich zu entfalten [Foto: islavicek/ Shutterstock.com]

Anleitung zum Pflanzen der Katzenminze:

  • Pflanze in einen Eimer mit Wasser stellen
  • Erde am Pflanzort gut auflockern und Unkraut entfernen
  • Erde mit Kompost oder einem Dünger mit organischer Langzeitwirkung anreichern
  • Pflanzloch ausheben
  • Pflanzabstand: 30 cm
  • Pflanze einsetzen und Pflanzloch mit Aushub füllen
  • Gut angießen

Katzenminze als Zimmerpflanze im Topf pflanzen

Wenn Sie Ihrer Katze auch im Haus eine Freude machen möchten, so können Sie Katzenminze auch im Topf oder Kübel als Zimmerpflanze anpflanzen. Hierzu benötigen Sie lediglich ein ausreichend großes Pflanzgefäß, das über ein Abflussloch verfügen sollte. Durch das Abflussloch und einen Untersetzer stellen Sie sicher, dass das Gießwasser gut ablaufen kann und keine Staunässe entsteht. Wichtig dafür ist auch eine Drainageschicht im Topf. Diese kann zum Beispiel aus Kieseln oder Tonscherben bestehen und hilft dem Wasser beim Abfließen. Zum Anpflanzen von Katzenminze im Topf eignet sich normale Blumenerde. Auch im Topf sollten Sie das Substrat mit Nährstoffen für die Katzenminze anreichern. Hierzu eignet sich auch unser Plantura Bio-Universaldünger mit organischer Langzeitwirkung, der die Katzenminze ausreichend und schonend mit den richtigen Nährstoffen versorgt. Füllen Sie den Topf nun zu einem Drittel mit dem Substrat und platzieren Sie die Katzenminze-Pflanze mittig in diesem. Anschließend wird der Topf mit dem Substrat aufgefüllt, die Pflanze angegossen und das überflüssige Wasser von dem Untersetzer entfernt.

Zusammenfassung Katzenminze im Topf pflanzen:

  • Ausreichend großes Pflanzgefäß mit Abflussloch auswählen
  • Drainageschicht anlegen
  • Substrat mit einem Dünger mit organischer Langzeitwirkung anreichern
  • Topf zu einem Drittel mit Substrat füllen
  • Pflanze mittig in den Topf setzen
  • Topf mit Substrat auffüllen
  • Angießen und überschüssiges Wasser entfernen
Katzenminze im Topf
Auch als Topfpflanze macht Katzenminze eine gute Figur [Foto: Stephen Orsillo/ Shutterstock.com]

Gut macht sich die Katzenminze nicht nur als Zimmerpflanze, sondern auch im Kasten auf dem Balkon. Durch ihre vielen Blüten lockt sie Bienen an und ist eine schöne Ergänzung für Ihren Balkongarten.

Tipp: Gute Nachbarn für die Katzenminze im Balkonkasten sind zum Beispiel Oregano (Origanum), Thymian (Thymus) oder Lavendel (Lavandula). Ungeeignet sind hingegen alle feuchtigkeitsliebenden Kräuter wie Petersilie (Petroselinum), Liebstöckel (Levisticum) und Schnittlauch (Allium).

Katzenminze nach dem Pflanzen pflegen

Auch nach dem Pflanzen ist die Katzenminze auf Ihre Zuwendung und Pflege angewiesen. Hierzu gehört natürlich vor allem das Gießen, Düngen und Schneiden. Gerade im Topf sollte die Katzenminze regelmäßig gegossen werden. Übertreiben Sie es dabei aber nicht. Mit kurzzeitiger Trockenheit kommt die Katzenminze schließlich viel besser zurecht als mit andauernder Nässe. Lassen Sie daher die Oberfläche der Erde oder des Substrates im Topf immer gut abtrocknen, bevor Sie erneut gießen. Eine einmalige Düngung im Frühjahr mit stickstoffreichem Dünger reicht der Katzenminze für das ganze Jahr. Hierzu eignen sich Kompost, Hornspäne oder Dünger mit organischer Langzeitwirkung wie unser Plantura Bio-Universaldünger. Eine weitere Pflegemaßnahme für die Katzenminze stellt der Schnitt dar. Wenn Sie Ihre Katzenminze direkt nach der Blüte bis kurz über dem Boden zurückschneiden, erhöhen Sie die Chancen auf eine zweite Blüte im selben Jahr.

Mehr zum richtigen Schnitt Ihrer Katzenminze können Sie hier in unserem Spezial-Artikel zum Thema nachlesen.

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