skip to Main Content

Magnolie düngen: Wann, wie & welcher Dünger?

Damit die Magnolie ihre wunderschönen Blüten zeigt, bedarf es der richtigen Düngung. Wir zeigen, was es beim Düngen von Magnolien zu beachten gilt.

Magnolie
Nur eine Magnolie, die sich rundum wohlfühlt, wird eine so reiche Blüte hervorbringen [Foto: nnattalli/ Shutterstock.com]

Jedes Jahr im Frühjahr verzaubert uns die reiche Blütenpracht der Magnolien (Magnolia) aufs Neue. Damit Ihre Magnolie im Garten gut gedeiht und solche Blühleistungen vollbringen kann, ist die Versorgung mit ausreichend Wasser und Nährstoffen wichtig. Schon die Standortwahl bei der Pflanzung kann dabei einen bedeutenden Einfluss auf das Wachstum Ihrer Magnolie haben. Welchen Standort Sie am besten auswählen sollten und wie Sie Ihre Magnolie mit der richtigen Düngung unterstützen können, erklären wir Ihnen in diesem Artikel.

Magnolien haben einen relativ hohen Bedarf an Nährstoffen. Wie immer gilt es bei einer bedarfsgerechten Düngung aber die einzelnen Entwicklungsstufen der Pflanze zu beachten. Wann und womit Sie Ihre Magnolie düngen sollten und wie Sie dabei am besten vorgehen, erklären wir Ihnen nachfolgend.

Wann Magnolien düngen?

Der beste Zeitpunkt für das Pflanzen von Magnolien ist im Herbst (Oktober/November), wenn sich die Pflanze in Winterruhe befindet. In raueren Lagen ist aber eine Frühjahrspflanzung (bis spätestens April) zu empfehlen. Je nach Art und Sorte bevorzugen Magnolien dabei einen sonnigen bis halbschattigen Standort in geschützter Lage. Der optimale Boden ist humos, nährstoffreich und mit einem pH-Wert von etwa 5,5 bis 6,8 leicht sauer. Denn bis auf wenige Ausnahmen vertragen Magnolien keine kalkhaltigen, alkalischen Böden. Achten Sie bei der Auswahl des Standortes außerdem auf einen ausreichenden Abstand zu anderen Bäumen und Sträuchern. In Solitärstellung sollten Sie mit einem Platzbedarf von etwa vier bis acht Metern Durchmesser rechnen. Zu sandige Böden sind für Magnolien genauso wenig geeignet wie zu lehmige. Um der Pflanze optimale Startbedingungen zu bieten, heben Sie am besten ein ausreichend großes Pflanzloch aus und vermischen den Aushub mit Rhododendron-Erde. Diese Spezialerde eignet sich übrigens auch wunderbar für strauchartige Magnolien, die in einem Topf oder Kübel kultiviert werden.

Magnolie mit Rindenmulch
Eine Schicht aus Rindenmulch schützt die Magnolie vor Austrocknung [Foto: andysartworks/ Shutterstock.com]

Alljährlich im Frühjahr (März/April) können Sie Ihre Magnolie mit reifem Kompost düngen. Dieser wird als dicke Schicht auf die Wurzelscheibe – so nennt man die kreisrunde Fläche rund um den Baum – aufgebracht und leicht eingearbeitet. Gehen Sie dabei jedoch besonders vorsichtig vor, um die flachen Wurzeln knapp unter der Erdoberfläche nicht zu beschädigen. Wenn Sie keinen eigenen Kompost zur Verfügung haben, können Sie auch auf einen Dünger aus dem Fachhandel zurückgreifen. Setzen Sie hierbei am besten auf einen organischen Langzeitdünger in Bioqualität wie unseren Plantura Bio-Universaldünger. Dieser ist besonders schonend für Pflanzen, Boden und Tiere im Garten.

Topfmagnolien benötigen von nun an regelmäßige Düngungen (alle zwei Wochen). Hierfür eignen sich beispielsweise Rhododendron- oder Moorbeetdünger sehr gut. Bei ausgepflanzten Magnolien sind in der Regel keine weiteren Düngungen notwendig, solange keine Mangelsymptome an den Blättern zu erkennen sind. Wenn Sie Ihrem Liebling allerdings trotzdem etwas Gutes tun möchten, können Sie drei bis vier Wochen vor der Blüte eine weitere Düngung vornehmen oder etwas Rhododendron-Erde auf der Wurzelscheibe verteilen. Dabei sind die verschiedenen Blühzeiten der einzelnen Arten zu beachten. Während Tulpen-Magnolien (Magnolia x soulangeana) ihre Blüten bereits im April öffnen, lassen sich Immergrüne Magnolien (Magnolia grandiflora) und Sommer-Magnolien (Magnolia sieboldii) damit meist noch bis in den Mai oder Juni Zeit. Eine Mulchschicht aus Rindenmulch sorgt zudem über die Sommermonate dafür, dass der Boden feucht gehalten wird und nicht austrocknet. Eine letzte Kompostgabe empfiehlt sich schließlich im Herbst, damit Ihre Magnolie den Winter gut übersteht.

Zusammenfassung: Wann Magnolien düngen?

  • Boden mit Rhododendron-Erde aufwerten
  • Grunddüngung (März/April) mit Kompost oder organischem Langzeitdünger
  • Gegebenenfalls eine zweite Düngung vor der Blüte
  • Mulchschicht aus Rindenmulch aufbringen
  • Letzte Kompostgabe im Herbst
Unser Plantura Bio-Universaldünger mit Langzeitwirkung
Unser Plantura Bio-Universaldünger mit Langzeitwirkung versorgt Ihre Magnolie ideal

Wie und womit Magnolien düngen?

Bei der optimalen Nährstoffversorgung von Magnolien führen viele Wege zum Ziel. Neben der organischen Düngung stehen Ihnen auch verschiedene Möglichkeiten der mineralischen Düngung zur Verfügung. Besonders findige Gärtner können Ihre Magnolien sogar mit Kaffee düngen. Welche Vor- und Nachteile die einzelnen Methoden mit sich bringen, erklären wir Ihnen nachfolgend.

Magnolie organisch düngen: Anleitung

Speziell bei der Magnolie sollten Sie darauf achten, dass Sie Dünger verwenden, die den pH-Wert senken oder zumindest nicht erhöhen. Neben reifem Kompost eignen sich daher auch abgelagerter Pferdemist oder Hornspäne wunderbar zum Düngen von Magnolien. Die Hornspäne streuen Sie am besten auf die Wurzelscheibe und bedecken sie anschließend mit einer etwa acht Zentimeter dicken Schicht aus Rindenmulch. Diese zersetzt sich nach und nach und gibt zusätzlich Nährstoffe für die Pflanze frei. Außerdem sorgt die Mulchschicht im Sommer dafür, dass der Boden feucht gehalten wird. Zudem schützt sie die kälteempfindliche Magnolie in den Wintermonaten vor Frost.

Wenn Sie keinen Zugriff auf solche Naturdünger haben, finden sich allerdings auch im Fachhandel geeignete Produkte. Organische Dünger wirken zwar nicht so schnell, sind aber auf lange Sicht sicherlich die nachhaltigere Wahl und bringen viele Vorteile, beispielsweise die folgenden:

  • Nährstoffversorgung der Magnolie über einen längeren Zeitraum hinweg durch langsame Zersetzung des Düngers über Mikroorganismen im Boden
  • Förderung eines gesunden Bodenlebens (gut für Mikroorganismen, Regenwürmer & Co)
  • Schonung der Umwelt durch den Verzicht auf Chemie
Pferdemist
Als Naturdünger eignet sich beispielsweise abgelagerter Pferdemist [Foto: Valerii Ivashchenko/ Shutterstock.com]

Damit Sie Ihre Magnolie mit der idealen Menge an Nährstoffen versorgen, haben wir nachfolgend eine genaue Schritt-für-Schritt-Anleitung für Sie vorbereitet.

Organische Langzeitdüngung: Anleitung & Dosierungsmengen für Magnolien

Unser Plantura Bio-Universaldünger ist ein Dünger mit organischer Langzeitwirkung, der für alle Pflanzen geeignet ist, die keinen besonders hohen Bedarf an Kalium haben. Daher ist er auch für die Nährstoffversorgung Ihrer Magnolie ideal. Er besteht ausschließlich aus pflanzlichen Reststoffen aus der Lebens-, Genuss- und Futtermittelindustrie und ist somit frei von jeglichen tierischen Produkten. Der Dünger in Granulatform kann zudem ganz einfach auf die Wurzelscheibe der Magnolie aufgebracht und durch Angießen aufgelöst werden. Somit ist keine mechanische Einarbeitung in den Boden notwendig.

  1. Vor dem Pflanzen: 100 – 150 g/m² (8 – 12 Esslöffel) unseres Plantura Bio-Universaldüngers in den Boden einarbeiten.
  2. Den Boden und die frisch eingesetzte Magnolie gut angießen, damit sich das Granulat lösen kann.
  3. Alljährlich im Frühjahr etwa 80 – 120 g/m² (6 – 10 Esslöffel) auf die Wurzelscheibe aufbringen und angießen.
  4. Eine kleine Düngung etwa 3 – 4 Wochen vor der Blüte unterstützt die Pflanze nochmal optimal.
Plantura Bio-Universaldünger
Plantura Bio-Universaldünger
Effektive Langzeitwirkung, gut für den Boden, unbedenklich für Mensch, Tier & Natur
€12,99
inkl.MwSt.

Magnolie mineralisch düngen

Neben der organischen Düngung besteht auch noch die Möglichkeit, die Magnolie mit Mineraldüngern zu versorgen. Blaukorn, Flüssigdünger & Co. sorgen zwar für einen schnellen Nährstoffschub, bei unsachgemäßer Anwendung besteht jedoch eine erhöhte Gefahr der Überdüngung. Hohe Konzentrationen an Nährsalzen im Boden können nicht nur die empfindlichen Wurzeln der Magnolien schädigen, sondern durch Auswaschung auch ins Grundwasser gelangen. Organische Dünger wirken im Gegensatz dazu zwar nicht so schnell, sie tragen dafür allerdings zur Verbesserung der Bodenstruktur bei. Außerdem besteht aufgrund der langsamen Zersetzung durch Mikroorganismen im Boden auch kaum die Gefahr einer Überdosierung.

Dünger vor Magnolie
Bei der Düngewahl für Magnolien gilt es wie immer, die Vor- und Nachteile der einzelnen Methoden abzuwägen [Foto: Sergey Kamshylin/ Shutterstock.com]

Magnolie mit Hausmitteln düngen: Kaffeesatz und Co.

Unglaublich, aber wahr: Sie können Ihre Magnolie auch mit Kaffee düngen. Genau genommen verwenden Sie hierfür den Kaffeesatz, der idealerweise zuvor getrocknet wurde. Auf diese Weise kommt es während der Lagerung nicht zur Schimmelbildung. Das eigentliche Abfallprodukt enthält noch viele pflanzenwichtige Nährstoffe wie Stickstoff, Phosphor und Kalium. Organische Materialien locken zudem nützliche Bodenlebewesen – wie Regenwürmer – an und fördern die Humusbildung im Boden. Der saure Naturdünger sorgt für einen niedrigen pH-Wert im Boden und eignet sich daher wunderbar für die Düngung der Magnolien. Streuen Sie einfach hin und wieder kleinere Mengen davon als Dünger auf die Wurzelscheibe und arbeiten Sie sie vorsichtig oberflächlich ein.

Zusammenfassung wie und womit Magnolie düngen:

  • Für die organische Düngung können Sie Kompost, Pferdemist, Hornspäne oder einen Bio-Dünger mit Langzeitwirkung verwenden
  • Die mineralische Düngung mit Blaukorn und Co. wirkt zwar schnell, hier besteht allerdings schnell die Gefahr einer Überdüngung
  • Hausmittel wie Kaffeesatz können ebenso für die Düngung von Magnolien verwendet werden

Mehr Informationen zur Düngung mit selbstgemachtem Dünger finden Sie in diesem Spezial-Artikel.

Erhalten Sie unsere Garten-Post

Jetzt für unsere kostenlose Garten-Post anmelden und tolle Garten-Tipps sowie Inspirationen regelmäßig ins Email-Postfach bekommen.

Back To Top