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Multifunktional, natürlich, digital: Das sind die Gartentrends 2018

Wir zeigen Ihnen die besten Gartentrends für diesen Sommer, damit Ihr Garten auch ganz sicher in frischem Glanz erstrahlt.

blumen im garten rot rosa weiße blüten

Wir zeigen Ihnen die besten Gartentrends für diesen Sommer, damit Ihr Garten auch ganz sicher in frischem Glanz erstrahlt

In den warmen Frühlings- und Sommermonaten steht die Gartensaison im Fokus. Viele Menschen sehen die Zeit herbei, die sie zusammen mit ihren Lieben draußen im eigenen Garten verbringen. Dabei setzen sie auf zeitlose Pflanzen und Gartenmöbel, lassen aber auch die neuen Trends nicht außer Acht. Die „Mode des Gartens“ ist nicht schnelllebig wie die textile Mode. Doch gibt es Jahr für Jahr einige Neuheiten. Die Trends, welche die Gartenliebhaber im Jahr 2018 erwarten, sind vielseitig und innovativ und weisen dennoch traditionelle und natürliche Tendenzen auf.

Trend 1: Es lebe die Natürlichkeit

Die Designer und Gartenfreunde entdecken dieses Jahr ihre Liebe zur Natur auf Neue. Sie verwenden weiche und kleinere Formen, welche die Wertschätzung für die Natur ausdrücken. Kleinere und größere Nutzgärten, in denen Gemüse und Obst angebaut wird, bleiben beliebt. Mit dabei sind mehr Erzeugnisse aus biologischem Anbau, in denen sich keine Pflanzenschutzmittel oder ähnliche Stoffe befinden. Anders als in den vergangenen Jahren fördern viele Gartenbesitzer die Zucht von Bienen und anderen Tieren. Imkern im eigenen Garten steht dieses Jahr hoch im Kurs. Nisthilfen und Insektenhotels sind ebenso gefragt wie nützliche Pflanzen, die für die Insekten als wichtige Nahrungsquellen dienen. Damit die Bienen und ihre Artgenossen ganzjährig blühende Pflanzen vorfinden, setzen Kenner auf saisonale Bepflanzungen. Im Frühling blühen die Kornelkirschen, die eiförmige und rötlich-glänzende Steinfrüchte hervorbringen. Im Sommer fliegen die Insekten auf Liguster oder Sommerlinden, im Herbst erhalten sie durch den Efeu neue Kraft und Energie. Verbunden mit dem Wunsch, Insekten in den eigenen Garten zu locken, steht die Ablehnung gegenüber den chemischen Pflanzenschutzmitteln. Hobbygärtner setzen stattdessen lieber auf biologische Mittel und bewährte Hausrezepte wie Brennnesselsud. Schädlinge bekämpfen sie mit Marienkäfern oder Nematoden, also verschiedenen, millimetergroßen Fadenwürmern.

Trend 2: Kochen unter freiem Himmel – die Outdoor-Küche im Garten

Grillen liegt seit Jahren im Trend. Der Boom setzt sich ohne Frage in diesem Jahr fort. In Gestalt einer komplett ausgestatteten Küche erhält er 2018 eine neue Bedeutung. Die schönen Küchen ermöglichen es Hobbygärtnern und Kochkünstlern unter freiem Himmel die ertragreiche Ernte zu einem leckeren Dinner zu verwerten. Die Outdoor-Küche steht der „gewöhnlichen Küche“ in keinster Weise nach und enthält alles, was das Herz begehrt: Geschirrschränke, Spüle und einen integrierten Herd. Die rustikalen oder modernen Küchen lassen sich mit wenig Aufwand selbst bauen. Mithilfe von Steckdosen und installierten Anschlüssen, die ein Fachmann einbaut, ist für die Stromzufuhr gesorgt. Der Mehrverbrauch muss aber nicht unbedingt mehr kosten. Zudem ersetzt so manche Outdoor-Küche die Küche im Haus in den Sommermonaten, so dass von einem Mehrverbrach nicht immer auszugehen ist. Preissensible Frauen, die im Zuge der Investition aufs Portmonee schauen und grundsätzlich dauerhaft sparen möchten, sehen sich nach einem günstigen Anbieter um.  Wenn sie ein seriöses Vergleichsprotal befragen, erhalten sie abhängig vom eigenen Stromverbrauch ein Angebot, das sich prima saisonal für die Zeit im Garten eignet und auch darüber hinaus eine gute Wahl ist.

Outdoor Küche Garten überdacht Stühle essen

Ob rustikal oder modern, hängt vom persönlichen Geschmack ab. Fest steht: Die Outdoor-Küche kommt 2018 groß raus

Trend 3: Vielfalt heißt (Quer)Beet

Die Bepflanzung ist 2018 vielseitig wie lange nicht mehr. Hobbygärtnern steht es frei, die unterschiedlichsten Sorten und Arten von Kräutern und Pflanzen miteinander zu kombinieren. Abwechslung steht hoch in Kurs, welche den Insekten ebenfalls zugutekommt. Eindeutige Trends gibt es nicht, wenngleich sich Tendenzen abzeichnen: Ziergräser sind ebenso beliebt wie in den vorherigen Jahren. Tulpenzwiebeln und Zierlauch gelten als heimliche Trendsetter der Sommer- und Herbstsaison. Weitere Pflanzen-Lieblinge der Saison heißen Dahlien, Eisenkraut und Federborstengras.

Trend 4: Ungewöhnliche, exotische und extravagante Farben

Im Garten von 2018 geht es alles andere als trist zu. Auffallend exotisch und extravagant gestaltet sich die Farbgebung der Pflanzen und Blüten. Blasses Rosa, bräunliches Gelb, dunkles Violett bis hin zu mysteriösem Schwarz – geheimnisvolle und auffällige Farben dominieren.

Trend 5: Hoch lebe das Hochbeet

Ein neuer, alter Trend, den Hobbygärtner in der Stadt oder auf dem Land gleichermaßen aufgreifen, findet sich in Gestalt des guten alten Hochbeets. Hochbeete sind nützliche Gartenhelfer, da sie Nutzpflanzen für den Menschen rückenschonend anbauen und optisch dekorative Akzente setzen. Hochbeete gibt es im Handel in jeder erdenklichen Größe und Ausführung. Wer keinen Garten hat, bringt das vielseitige Hochbeet auf dem kleinen Balkon oder der Dachterrasse unter.

Trend 6: Urban Gardening

Bereits seit den 1970-er Jahren gärtnern interessierte Anwohner innerhalb ihrer Stadt. Neu ist die „Urban Gardening“- Idee also nicht, doch die unzähligen Projekte der letzten Jahre fördern vor allem das gemeinschaftliche Gärtnern zusammen mit Nachbarn und Gleichgesinnten der Stadt oder Gemeinde. Im Vordergrund rücken 2018 die gemeinschaftlichen Projekte der Hochbeete, Saatgutbörsen oder die innovativen Konzepte für vertikale Gärten. Die Städte gehen mittlerweile dazu über, die Initiativen der Bürger mit grünem Daumen zu unterstützen. So geben sie brachliegende, vergessene Flächen zur Nutzung frei. Das Prinzip des vertikalen Gartens kommt zum Tragen, indem ganze Hausfassaden begrünt werden. Einige Städte stechen mit ihren Bemühungen aus der Masse heraus: In Andernach sind die städtischen Flächen voller Obst, Gemüse und Pflanzen, die auf ausgewählten Plätzen zur Ernte freigegeben sind. In Stuttgart gibt es eigene Koordinatoren für das „Urban Gardening“. Sie helfen mit, neue Gärten und Grünflächen schneller aufzubauen.

Hochbeet aus Weidenäste Bäume

Urban Gardening, also das (gemeinnützige) Gärtnern in der Stadt, findet immer mehr Anhänger

Trend 7: Mix aus neuen Wohnelementen und Digitalisierung

Ist der Garten das neue Wohnzimmer? Viele Dauerbrenner und neue Trends sprechen dafür, denn das „Drinnen“ und „Draußen“ verschmilzt zu einer Einheit. Moderne Terrassen sind Wohnzimmer mit innovativen, weiträumigen Lounge-Gartenmöbeln unter freiem Himmel. Großzügig und bequem sind die bevorzugten Elemente im „natürlichen Wohnzimmer“ – von der perfekten Sitzlandschaft über wärmende Terrassenstrahler bis hin zum neuartigen Bodenbelag.

  • 2018 laufen Bodenplatten in kleinen Formaten den großflächigen Platten den Rang ab. Sie kommen auf Gartenwegen und Terrassen gleichermaßen zum Einsatz. Keramik ist 2018 ein Material, das stark im Trend liegt.
  • Zu jedem Wohnzimmer gehört eine Lampe. Sie bereichern den modernen Garten vor allem nachts und tauchen ihn dank moderner LED- oder Unterwasserstrahler in ein zauberhaftes Licht.
  • Die Loungemöbel verwandeln sich 2018 von „bequemen“ Stühlen in hochwertige Garnituren in dezenten Farbtönen wie Grau, Braun, Schwarz oder Weiß.
  • Knallige Akzente gehen mit den exotischen Blüten der Pflanzen einher. Windlichter, Kissen und Lichterketten in Grün, Pink oder Grau lassen den Garten im völlig neuen Licht erstrahlen.
  • Die moderne Technik kommt 2018 im „Smart Garden“ an. Moderne Apps auf dem Smartphone steuern die Beleuchtung und Bewässerung von Pool, Springbrunnen oder den äußeren Leuchten. Digitale Helfer unterstützen freudige Gärtner(innen), die Flächen zu bepflanzen, indem Sensoren, die in der Erde stecken, die Nährstoffwerte regelmäßig überprüfen.
Outdoor Wohnzimmer Sitzecke Garten gemütlich

2018 wird der heimische Garten an warmen Tagen zum modernen Outdoor-Wohnzimmer umfunktioniert

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