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Rosen gießen: Experten-Tipps zum richtigen Gießen in Topf & Beet

Damit Ihre Rosen ordentlich blühen, müssen sie regelmäßig mit Wasser versorgt werden. Hier erfahren Sie, wie oft und wie viel man seine Rosen gießen muss.

Gießkanne vor Rosenbusch
Rosen haben einen relativ hohen Wasserbedarf [Foto: Jerome Kundrotas/ Shutterstock.com]

Mit Trockenheit kommen Rosen (Rosa) nur sehr schlecht zurecht. Eine dauerhaft nasse Erde finden sie gerade in Topfkultur allerdings auch nicht besonders angenehm, denn Staunässe kann die Entstehung von Wurzelfäule und Pilzkrankheiten begünstigen. Für eine reiche Blüte ist daher eine optimale Bewässerung von großer Bedeutung. Wie Sie beim Gießen von Rosen am besten vorgehen, erklären wir Ihnen in diesem Artikel.

Die richtige Gießmenge zu finden, ist bei Rosen gar nicht so einfach. Wann, wie oft und wie viel Sie Rosen gießen sollten, haben wir nachfolgend für Sie zusammengefasst.

Wann und wie oft werden Rosen gegossen?

Gerade für junge und frisch eingesetzte Rosenpflanzen ist regelmäßiges Gießen unerlässlich. An heißen Sommertagen und windigen Herbsttagen kann aber auch eine Bewässerung von älteren Pflanzen notwendig sein. Den richtigen Zeitpunkt für das Gießen erkennen Sie am besten mit Hilfe einer Fingerprobe. Die Erde sollte stets feucht, aber nicht nass sein – und im besten Fall sollte es gar nicht erst so weit kommen, dass die Pflanze bereits ihre Blätter hängen lässt. Die optimale Tageszeit zum Gießen ist übrigens der frühe Morgen. Zu dieser Zeit geht noch kaum Wasser durch Verdunstung verloren.

Wie viel sollte man Rosen gießen?

Eine ordentliche Gießkanne voll mit Wasser kann eine Rosenpflanze durchaus gut vertragen. Am besten gießen Sie bodennah und mit einem Gießaufsatz, damit sich das Wasser gleichmäßig verteilt und nicht zu viel Erde weggeschwemmt wird. Laub und Blüten sollten möglichst nicht mit dem Wasser in Berührung kommen, denn dies würde die Entstehung von Pilzinfektionen fördern. Ein luftiger Standort sorgt zusätzlich dafür, dass Regen- oder Gießwasser schneller abtrocknen kann.

Kranke Rose
Pilzerkrankungen an Rosen werden durch feuchte Bedingungen begünstigt [Foto: Bunina Darya/ Shutterstock.com]

Hier noch einmal eine kurze Zusammenfassung für Sie:

  • Luftigen Standort auswählen
  • Frühmorgens gießen
  • Laub und Blüten möglichst nicht mit Wasser benetzen
  • Junge Rosenpflanzen regelmäßig gießen
  • Erde von älteren Pflanzen sollte stets feucht sein
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Rosen im Topf und Kübel gießen

In Topfkultur brauchen Rosen natürlich aufgrund ihrer geringeren Wurzelmasse mehr Wasser als ausgepflanzte Exemplare. Wenn das Substrat oberflächlich ausgetrocknet ist, wird es daher wieder höchste Zeit zu Gießen. Dabei sollte Ihre Rose allerdings nie in Wasser versinken, denn Staunässe vertragen die Exemplare im Topf gar nicht gut. Bringen Sie am besten bereits beim Einpflanzen eine Drainageschicht aus Kies oder Blähton ein, damit überschüssiges Gießwasser abfließen kann.

Die wichtigsten Punkte hier für Sie noch einmal zusammengefasst:

  • Topfrosen brauchen relativ viel Wasser
  • Erst gießen, wenn das Substrat oberflächlich ausgetrocknet ist
  • Drainageschicht zur Vermeidung von Staunässe einbringen
Rosen gießen
Im Topf benötigen die Rosen mehr Wasser als im Beet [Foto: Luca9257/ Shutterstock.com]

Tipp vom Profi: Ist die Erde Ihrer Topfrose schon so stark ausgetrocknet, dass das Gießwasser wegen der Drainage einfach durchläuft, können Sie das Wasser auch über den Untersetzer zuführen oder die Pflanze vorsichtig in einen Eimer mit Wasser tauchen, bis sich der Topfballen vollgesogen hat. Blüten und Blätter sollten dabei aber möglichst nicht mit dem Wasser in Berührung kommen.

Weitere Informationen zur Kultivierung von Rosen im Topf finden Sie hier in unserem Spezialartikel.

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