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Rotbuchenhecke schneiden: Anleitung vom Experten

Rotbuchenhecken müssen regelmäßig geschnitten werden, damit sie guten Sichtschutz bieten. Hier erfahren Sie alles Wichtige zum Schneiden von Buchenhecken.

Buchenhecke schneiden Heckenschere

Rotbuchenhecken müssen regelmäßig geschnitten werden, damit sie guten Sichtschutz bieten [Foto: Thomas Soellner/ Shutterstock.com]

Besonders junge Rotbuchen (Fagus sylvatica) sind schnellwüchsig. Ein regelmäßiger Schnitt ist daher immens wichtig für den Wuchs einer schönen, dichten Rotbuchenhecke. Wird der Wuchs nicht in Zaum gehalten, kommt schnell nicht mehr genug Licht an die unteren Äste und Ihre Hecke verkahlt von unten. Der Schnitt sorgt für eine ausreichende Auslichtung und wunderbar verzweigte Triebe. Wir zeigen Ihnen, wann und wie Ihre Rotbuche geschnitten wird.

Wie viel wächst eine Buchenhecke im Jahr?

Rotbuchen können in jungen Jahren einen Zuwachs von 40 bis 70 cm im Jahr haben. Die Maße gelten für die Höhe wie für die Breite. Allerdings müssen die Pflanzen dafür am richtigen Standort stehen und gut versorgt werden. Wie Sie die maximale Wuchsstärke aus Ihrer Rotbuchenhecke herauskitzeln, erfahren Sie hier.

Rotbuchenhecke: Wann schneiden?

Gleich zweimal im Jahr wird zur Gartenschere gegriffen, um den Wuchs im Zaun zu halten und einen schönen buschigen Wuchs zu generieren. Der erste Schnitt erfolgt vor der Wachstumsphase im Februar bis März. Je milder der Winter, desto eher wird zurückgeschnitten. Der ideale Zeitpunkt für den zweiten Schnitt ist zwischen Juni und August am Ende der Wachstumsphase. Denken Sie daran kranke und verletzte Triebe ganzjährig zu entfernen. So wird eine Ausbreitung von Krankheiten verhindert und es wird nicht unnötig Energie in die verletzten Triebe gesteckt. Am besten schneiden Sie Ihre Rotbuchenhecke an einem milden, bedeckten und trockenen Tag.

Rotbuchenhecke: Wie richtig schneiden?

In den ersten zwei Jahren werden lange herausstehende Triebe mit einer scharfen, sauberen Gartenschere eingekürzt und die Spitzen kürzerer Triebe entfernt. Ab Jahr Nummer drei unterscheidet sich die Art des Schnittes vom ersten zum zweiten Schnitt. Beim ersten Schnitt wird stärker zurückgeschnitten und die Hecke in Form gebracht. Dabei wird so geschnitten, dass die Hecke sich von der Basis bis zur Spitze verjüngt und ein flaches Dach bildet. So bekommen alle Stellen genug Licht und im Winter wird die Gefahr von Schneebruch minimiert. Nutzen Sie Richtschnüre zum Markieren der gewünschten Höhe und Form. Sie werden sich über eine schiefe Hecke mehr ärgern, als über die Zeit die Sie in das Spannen der Schnüre stecken. Lassen Sie Ihre Hecke außerdem nicht zu hoch wachsen, denn wer zum Schnitt hoch steigen muss, kann auch tief fallen. Beim zweiten Schnitt wird nur noch einmal nachgeschnitten. Seien Sie dabei sehr vorsichtig, denn Buchenhecken werden von heimischen Vögeln sehr gern als Nistplatz genutzt. Halten Sie ausreichend Abstand zu entdeckten Nestern oder warten Sie mit dem Schnitt bis Ende Juni. Dann dürften die kleinen Vögel flügge geworden sein. Nach jedem Schnitt wird ordentlich gewässert.

Spatz in Buchenhecke

Achten Sie beim zweiten Schnitt darauf, brütende Vögel nicht zu stören [Foto: Mark Caunt/ Shutterstock.com]

Hinweis: Werden frisch gepflanzte Rotbuchen im ersten Herbst nach der Pflanzung um ein Drittel eingekürzt, fördert dies einen schönen buschigen Wuchs.

Rotbuchenhecke radikal zurückschneiden

Besonders ältere Rotbuchen sind sehr schnittverträglich und können bei Bedarf auch radikal zurück geschnitten werden, um die Hecke zu verjüngen. Dieser radikale Rückschnitt erfolgt im Februar oder März und ist nur alle paar Jahre nötig. Dabei werden sehr alte Äste entfernt und die Hecke innen ausgelichtet, damit neue Triebe Platz haben. Alternativ kann auch einfach die ganze Hecke bis ins Altholz zurückgeschnitten werden. Dabei bleiben lediglich drei Augen stehen, damit sich neue Triebe bilden können.

Diese Produkte sind ideal zum Schneiden Ihrer Sträucher, Hecken und Bäume:
  • Gardena Gartenschere: Gartenschere mit geschliffenen, antihaftbeschichteten Messer und ein Untermesser aus rostfreiem Edelstahl sowie ergonomisch geformte Griffe.
  • Gardena Heckenschere: Heckenschere mit robusten, langlebigen Messern und Astabschneider für einzelne dickere Äste.
  • Gardena Teleskoparm Schere: Praktische Gartenschere zum müheloses Schneiden von hohen Bäumen und dichten Sträuchern vom Boden aus.

Virginia

Ich studiere Pflanzenbiotechnologie und sehe mich im Studium häufig mit den schwerwiegenden Folgen konfrontiert, die Unwissenheit und Fehlinformationen für die Natur haben können. Deshalb liegt es mir besonders am Herzen, Mensch und Natur wieder näher zusammenzubringen.
Lieblingsobst: Himbeeren, Erdbeeren und Ananas
Lieblingsgemüse: Zucchini, Brokkoli und Gurken

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