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Thuja düngen: Pflege-Tipps für den Lebensbaum

Die immergrünen Thuja-Hecken sind recht pflegeleicht, solange sie genügend Nährstoffe haben. Wir zeigen, wann, wie und womit man seinen Lebensbaum düngt.

Thuja im Garten

Für kräftige Thujen sollte man nicht auf die Düngung verzichten [Foto: COULANGES/ Shutterstock.com]

Thujen (Thuja), auch Lebensbäume genannt, gehören wie Eiben (Taxus) zur Familie der Zypressengewächse (Cupressaceae). Die Nadelgehölze mit den Schuppenblättern sind robust, immergrün und recht anspruchslos. Dies macht sie zu gern gesehenen Gästen in deutschen Gärten, wo sie als Hecke für einen ganzjährigen Sichtschutz sorgen. Doch gerade als Hecke gepflanzt, streiten die Wurzeln sich auf dem engen Raum schnell um die im Boden vorhandenen Nährstoffe. Eine ausreichende Düngung ist demnach ausgesprochen wichtig. Andernfalls setzen sich nur die stärksten Pflanzen durch und es entstehen unschöne Lücken in Ihrer grünen Blätterwand.

Thuja/Lebensbaum düngen

Thujen erfreuen sich als Heckenpflanze großer Beliebtheit, denn sie bieten alles, was einen guten botanischen Sichtschutz ausmacht: Sie bilden schnell und ganzjährig blickdichte Blätterwände und sind bei uns wunderbar winterhart. Zumindest bieten sie diese Vorteile, wenn sie eine angepasste Auswahl hochwertiger Nährstoffe zu Verfügung haben. Ansonsten kann auch die robusteste Thuja ihr Potenzial nicht nutzen. Damit Ihre Thuja-Hecke in sattem Grün erstrahlt, gilt es zu wissen, wann eine Thuja gedüngt werden muss, wie oft sie gedüngt wird und welcher Dünger sich am besten für die Düngung Ihres Gewächses eignet.

Der beste Zeitpunkt zur Thuja-Düngung

Pflanzen Sie Ihre Thuja auf eher kargem, sandigem Boden oder werden wurzelnackte Exemplare gepflanzt, darf eine ordentliche Pflanzdüngung natürlich nicht fehlen. Dafür wird der Gartenerde Kompost untergemischt. Eine zusätzliche Ladung Gesteinsmehl liefert nicht nur wichtige Spurenelemente, sondern auch Kalk. Bei Containerware ist eine Pflanzdüngung hingegen nicht nötig, da die Erde im Topf bereits Langzeitdünger enthält. Nach der Pflanzung wird frühestens nach vier Wochen das erste Mal gedüngt.

Thuja pflanzen

Besonders bei kargem Boden darf eine Pflanzdüngung nicht fehlen [Foto: Dmitry Trubitsyn/ Shutterstock.com]

Die Pflegedüngung Ihrer Thuja erfolgt zwischen dem Frühjahr und Mitte Juli. Verwenden Sie einen Langzeitdünger, reicht eine einmalige Düngung im März/ April. Danach sollte nur noch mit Dünger gedüngt werden, der sehr wenig bis keinen Stickstoff enthält. Ansonsten wird das Triebwachstum zu lange gefördert. Die neuen Triebe haben dann keine Zeit mehr, vor dem ersten Frost auszureifen und sind den eisigen Wintertemperaturen schutzlos ausgeliefert. Mit einem Magnesiumdünger hingegen sollten Sie gerade im Juli düngen. Das Magnesium ist wichtig für den grünen Blattfarbstoff, das Chlorophyll. So unterstützen Sie ein ganzjähriges Grün und kurbeln die Photosynthese an. Ende August folgt schließlich die letzte Düngung im Jahr. Bei der Herbstdüngung wird den Pflanzen eine Extraportion Kalium zur Verfügung gestellt. Dieses hilft bei der Aushärtung der übers Jahr mühsam gewachsenen Triebe. So können Sie im Frühjahr mit weniger Frostschäden rechnen.

Thuja bei braunen Trieben düngen?

Häufig werden Thujen vor dem Winter mehr oder weniger stark braun. Dies macht die Pflanze, um sich auf frostige Minusgrade vorzubereiten. Eine Braunfärbung muss also nicht immer der Vorbote einer eingehenden Pflanze sein. Allerdings können die braunen Triebe auch die Folge einer zu geringen Nährstoffverfügbarkeit, einer Überdüngung, von Streusalz, Wassermangel oder Sonnenbrand sein. Düngen Sie Ihre Thuja bei Nährstoffmangel daher mit einem mineralischen Dünger. Dieser versorgt die Pflanzen schnell mit den Nährstoffen, die ihr fehlen. Meist fehlt in diesem Fall Magnesium. Dieser wird für die Bildung der grünen Farbpigmente gebraucht. Allerdings sollte auch bei einer Notfalldüngung auf die richtige Dosierung geachtet werden. Mehr ist nicht immer automatisch besser. Statt die Erholung der Pflanze einzuleiten, wird diese wegen der Überdüngung nur noch brauner.

Thuja braune Blätter

Verfärben sich die Blätter braun, kann dies ein Hinweis auf einen Nährstoffmangel sein [Foto: as_trofey/ Shutterstock.com]

Dünger für Thuja: Wie und womit düngen?

Für die Versorgung Ihrer Thuja eignet sich besonders gut spezieller Koniferendünger. Dieser ist perfekt an die Ansprüche dieser immergrünen Nadelgehölze angepasst. Der Dünger bietet dabei Stickstoff, Kalium, Phosphat, Kalk, Magnesium, Eisen sowie die Spurenelemente Kupfer, Mangan, Molybdän und Zink. Sie können jedoch auch auf einen anderen Universaldünger für Grünpflanzen zurückgreifen. Achten Sie nur darauf, dass Sie insbesondere bei sandigem Boden auf eine zusätzliche Zufuhr der genannten Mineralstoffe und Spurenelemente achten. Verwenden Sie am besten einen organischen Dünger. Dieser muss aufgrund seiner Langzeitwirkung nur einmal jährlich ausgebracht werden. Unser Plantura Bio-Universaldünger bietet diesen Langzeiteffekt, da er überwiegend aus organischen Bestandteilen in Bioqualität hergestellt wird. Dies spart Ressourcen während der Produktion, denn mineralische Dünger müssen aufwendig prozessiert werden. Doch auch hinsichtlich der Anwendung gibt es Vorteile:

  • Das Bodenleben wird gefördert
  • Die Gefahr einer Überdüngung wird minimiert
  • Es gelangt weniger Dünger durch Ausschwemmung ins Grundwasser

Befindet sich der Boden-pH-Wert unterhalb der Wohlfühlzone von 6 bis 8, sollten Sie außerdem zusätzlich Kalk ausbringen.

Plantura Bio-Universaldünger

Bei einem organischen Dünger mit Langzeitwirkung, wie unserem Plantura Bio-Universaldünger, ist die Gefahr der Überdüngung minimiert

Thuja düngen: Anleitung

Natürlich kommt es nicht nur auf die richtige Wahl des Düngemittels an. Auch die Dosierung und Ausbringung sollten wohlüberlegt sein. Damit die Düngung ein voller Erfolg wird, haben wir nachfolgend eine kleine Anleitung für unseren Plantura Bio-Universaldünger für Sie parat:

  1. Vor der Pflanzung 100 – 150 g/m² (gut gefülltes 0,2-Liter-Glas) unseres Plantura Bio-Universaldüngers in die obere Bodenschicht einarbeiten
  2. Boden und frisch eingesetzte Thuja gut angießen, damit sich das Granulat gut lösen kann
  3. Bei der Pflegedüngung im Frühjahr sollten Sie nochmals 80 – 120 g/m² (0,2-Liter-Glas) pro Pflanze düngen
Plantura Bio-Universaldünger
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Effektive Langzeitwirkung, gut für den Boden, unbedenklich für Mensch, Tier & Natur
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inkl.MwSt.

Beachten Sie generell, dass der Düngebedarf bei Thuja-Hecken höher als bei Solitärpflanzen ausfällt, denn Letztere haben mehr Platz im Wurzelbereich. Eng gepflanzt kommt es schnell zur Konkurrenz unter den Wurzeln, aber auch zu anderen umliegenden Pflanzen, denn Thujen haben ein recht schwach ausgebildetes Wurzelwerk und sind entsprechend konkurrenzschwach. Eine etwas höhere Düngergabe verhindert einen solchen Futterneid unter Ihren Pflanzen.

Thuja-Hecken mineralisch düngen

Wenn die Dosierung stimmt, können Sie Ihre Thuja-Hecke auch mit mineralischem Dünger versorgen. Blaukorn wird dabei einmal jährlich im Frühjahr mit ordentlich Wasser gegeben. Hierbei werden etwa 50 Gramm pro Quadratmeter ausgebracht. Dabei ist insbesondere das meist enthaltene Magnesium ein Plus für Ihre Thuja-Hecke. Wer die Gefahr einer Überdüngung reduzieren und die Nährstoffverfügbarkeit ausgeglichener halten möchte, verteilt die Gabe von mineralischem Dünger am besten auf die Vegetationsphase. Dabei wird zwischen dem Frühjahr und Mitte Juni zwei bis drei Mal in geringen Dosen gedüngt. Noch besser jedoch – da nur einmal jährlich anzuwenden und wesentlich umweltfreundlicher – ist der Griff zu einer organischen Düngevariante. Im Herbst sorgt eine Düngung mit einem kaliumreichen Dünger wie Patentkali dafür, dass die Triebe, die sich über das Jahr gebildet haben, aushärten. Geben Sie Ende August etwa 40 Gramm pro Quadratmeter, um Ihre Thuja-Hecke für die frostigen Temperaturen zu wappnen. Das enthaltene Magnesium sorgt dabei für eine zusätzliche Stärkung Ihres immergrünen Strauchs.

Eine Kaliumdüngung im Herbst macht die Thuja fit für den Winter [Foto: Tatiana Maliuk/ Shutterstock.com]

Thuja-Hecken mit Bittersalz düngen

Thujen warten, wenn sie richtig versorgt werden, das ganze Jahr über mit einem blickdichten, grünen Blätterwerk auf. Dieses ist schön anzusehen, kostet die Pflanze aber auch mehr Energie, als wenn sie ihre Blätter einfach abwerfen würde. Besonders viel Energie wird dabei für den Aufbau von Chlorophyll benötigt. Die Blattpigmente sorgen dabei nicht nur für die grüne Farbe. Sie sind auch essenziell für eine funktionierende Photosynthese. Um Chlorophyll aufzubauen, brauchen Pflanzen vor allem Magnesium. Deshalb empfiehl sich bei immergrünen Gewächsen wie Thujen im Sommer, wenn die Photosynthese auf Hochtouren läuft, die Gabe eines Magnesiumdüngers. Bittersalz bietet dabei die mineralische Variante, um Ihre Thuja mit diesem Nährstoff zu versorgen. Der Stickstoff-Magnesium-Dünger sorgt für sattes Grün und macht die Pflanze im Ganzen widerstandsfähiger gegen ungünstige Wetterlagen und Krankheiten. Abhängig von der Bodenbeschaffenheit und dem bereits enthaltenen Magnesium werden etwa 15 bis 30 Gramm pro Quadratmeter gegeben. Je karger und leichter der Boden, desto mehr sollten Sie zudem ausbringen. Achten Sie auch darauf, dass Bittersalz den Boden-pH-Werk absenkt. Fällt dieser unter einen Wert von 6, kann er durch die Gabe von Kalk wieder erhöht werden.

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