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Tulpen düngen: Wann, wie & womit?

Tulpen können jedes Jahr wieder aufs Neue blühen – wenn sie richtig gedüngt werden. Wir zeigen, was es beim Düngen von Tulpen zu beachten gilt.

Rosa Tulpen im Beet
Zur Blütenbildung müssen Tulpen ausreichend Nährstoffe aus dem Boden aufnehmen [Foto: EQRoy/ Shutterstock.com]

Lange Zeit war man der Meinung, dass Zwiebelblumen, wie Tulpen (Tulipa), ohne Düngung auskommen. Das mag vielleicht für die ersten Jahre gelten, spätestes wenn alle Reserven aus dem Boden aufgebraucht sind, lässt die Blühfreudigkeit jedoch schnell nach. Gerade langlebige Tulpensorten, die jedes Jahr ums Neue zahlreiche Blüten bilden, sollten Sie daher regelmäßig düngen, damit Sie genügend Reservestoffe für die kommende Blühsaison in die Zwiebeln einlagern können. Grundsätzlich stellen Tulpen keine hohen Ansprüche an ihren Standort, wenn Sie sich gut um Ihre Lieblinge kümmern, werden sich jedoch garantiert mit einem leuchtenden Blütenmeer belohnt.

Tulpen düngen

Damit die Blütenpracht Ihrer Tulpen nicht nachlässt, sollten Sie sie von Beginn an mit einer bedarfsgerechten Nährstoffversorgung in ihrer Entwicklung unterstützen. Wann und womit Sie Ihre Tulpen am besten düngen, erklären wir Ihnen nachfolgend.

Wann werden Tulpen gedüngt?

Grundsätzlich gedeihen viele Tulpen auch auf mageren Standorten mit durchlässigen Böden. Wenn Sie Ihrer Pflanze etwas Gutes tun möchten, können Sie aber schon beim Pflanzen im Herbst (September/Oktober) etwas Kompost unter die Erde mischen. So wird gleich von Anfang an für optimale Startbedingungen gesorgt. Je nach Pflanzzeit werden sich die Blüten schon im kommenden Frühjahr zwischen Ende März und Anfang Mai öffnen. Regelmäßige Düngegaben vor und während der Blüte im Frühjahr unterstützen die Tulpen optimal. Arbeiten Sie ganz einfach alle zwei Wochen einen vornehmlich organischen Dünger leicht in den Boden ein. Am besten verwenden Sie hierfür einen Bio-Dünger mit organischer Langzeitwirkung wie unseren Plantura Bio-Blumendünger. Dieser fördert ein aktives Bodenleben und verbessert die Bodenstruktur nachhaltig.

Tulpen mit Granulat gedüngt
Dünger in Granulatform sind leicht dosierbar und einfach in der Anwendung [Foto: Syndy1/ Shutterstock.com]

In der Zeit nach der Blüte sind keine weiteren Düngegaben notwendig. Eine letzte Düngegabe können Sie Ihren Tulpen im Herbst (September) verabreichen. Das Düngegranulat wird dann durch Mikroorganismen aus dem Boden zersetzt und versorgt die Pflanzen noch einige Zeit mit ausreichend Nährstoffe, bevor sie in die verdiente Winterpause gehen. Alternativ können Sie Ihre Tulpen auch mit einer Schicht Kompost abdecken. Diese ist nicht nur ein idealer Winterschutz, sondern stellt nach der beginnenden Zersetzung über die Wintermonate gleich ausreichend Nährstoffe für den Neuaustrieb im Frühjahr bereit.

Wann werden Tulpen gedüngt?

  • Bei der Pflanzung etwas Kompost in den Boden einarbeiten
  • Vor der Blüte alle zwei Wochen einen vornehmlich organischen Dünger in den Boden einarbeiten
  • Letzte Düngegabe im Herbst (September)
  • Gegebenenfalls über den Winter mit Kompost abdecken
Tulpentriebe
Gerade vor der Blüte freuen sich Tulpen über reichlich Nährstoffe [Foto: solarus/ Shutterstock.com]

Profi-Tipp: Nach einigen Jahren kann der Boden „tulpenmüde“ werden. Setzen Sie die Tulpenzwiebel daher am besten alle paar Jahre an einen anderen Standort oder statten Sie das Beet mit frischer Erde aus.

Womit werden Tulpen optimal gedüngt?

Zur Düngung Ihrer Tulpen stehen Ihnen verschiedenste Materialien und Produkte zur Verfügung. Welche Vorteile für den Einsatz von organischen Düngemitteln sprechen und welche Möglichkeiten es sonst noch zur Nährstoffversorgung Ihrer Tulpen gibt, erklären wir Ihnen nachfolgend.

Tulpen vornehmlich organisch düngen: Ausbringungsempfehlung

Einige Naturdünger, die sich für Tulpen eignen, haben Sie vielleicht sogar schon bei sich zu Hause. Vor dem Pflanzen arbeiten Sie am besten etwas reifen Kompost oder verrotteten Pferdemist in den Boden ein. Durch die Zersetzung über Mikroorganismen werden die Nährstoffe allerdings nur relativ langsam freigesetzt.

Wenn Sie keinen eigenen Komposthaufen haben, stellt ein Bio-Dünger mit organischer Langzeitwirkung wie unser Plantura Bio-Blumendünger eine optimale Wahl dar. Auch für die Düngung von Tulpen im Topf auf dem Balkon oder der Terrasse eignet sich ein solcher Dünger meist besser als Kompost oder Mist. Generell sprechen einige Vorteile für die Verwendung von Bio-Düngern mit organischer Langzeitwirkung.

Welche Vorteile hat ein Bio-Dünger mit organischer Langzeitwirkung?

  • Langfristige Nährstoffversorgung Ihrer Tulpen durch eine andauernde Zersetzung über Mikroorganismen
  • Förderung eines aktiven Bodenlebens und nachhaltige Verbesserung der Bodenstruktur
  • Besonders schonend für Pflanzen, Tiere und Menschen, durch den Verzicht auf Chemie
Tulpen mit Kompost aus Schubkarre gedüngt
Über Kompostgabe im Herbst freuen sich die Tulpen in jedem Fall [Foto: Alexandra Theile/ Shutterstock.com]

Unser Plantura Bio-Blumendünger wird zu einem überwiegenden Anteil aus organisch pflanzlichen Rohstoffen hergestellt. Die ausgewogene Zusammensetzung des Düngers sorgt für eine optimale Nährstoffversorgung Ihrer Tulpen. Ein hoher Anteil an Stickstoff fördert das Pflanzenwachstum sowie die Blattbildung. Genügend Phosphor sorgt im weiteren Verlauf des Jahres für eine reiche Blüte und ein extra Kalium-Anteil verringert die Frostempfindlichkeit von Tulpen im Beet. Damit Sie Ihre Tulpen mit der richtigen Düngermenge versorgen, haben wie nachfolgend eine genaue Anleitung für Sie vorbereitet.

Organische Langzeitdüngung: Anleitung & Dosierungsmengen für Tulpen

  1. Bei der Pflanzung: Etwa 100 g/m² (8 gehäufte Esslöffel) unseres Plantura Bio-Blumendüngers in die obersten Bodenschichten einarbeiten.
  2. Frisch eingesetzte Tulpen gut angießen, damit sich das Granulat lösen kann.
  3. Im Herbst (September) noch einmal etwa 80 g/m² (6 gehäufte Esslöffel) düngen.

Profi-Tipp: Organische Dünger in Granulatform können Sie auch in ein wenig Wasser auflösen und den Tulpen über das Gießwasser verabreichen.

Tulpen mineralisch düngen

Wenn man die Herbst- bzw. Frühjahrsdüngung vergessen hat und die Tulpen bereits mit dem Austrieb begonnen haben, greifen viele Hobbygärtner gerne auf Blaukorn, Flüssigdünger & Co. zurück, um die Pflanze noch kurzfristig mit Nährstoffen zu versorgen. Der Vorteil von Mineraldüngern liegt darin, dass die Nährstoffe in reiner Form vorliegen und so für die Pflanze direkt verfügbar sind. Die zeitintensive Umsetzung über Mikroorganismen aus dem Boden entfällt also. Gleichzeitig erhöht die einfache Löslichkeit der Nährsalze aber auch die Gefahr einer Überdüngung. Im schlimmsten Fall wird der Dünger bei unsachgemäßer Anwendung sogar in tiefere Bodenschichten ausgewaschen, wo er zu Verunreinigungen im Grundwasser führen kann. Organische Dünger wirken im Gegensatz zu Mineraldüngern zwar wesentlich langsamer, sie sind jedoch deutlich schonender für die Umwelt und fördern die Entwicklung Ihrer Tulpen nachhaltiger.

Tulpen und Blumen mit Kaffeesatz düngen
Kaffeesatz eignet sich wunderbar als Blumendünger [Foto: Monthira/ Shutterstock.com]

Tulpen mit Hausmitteln düngen

Ein beliebtes Hausmittel zur Düngung von Blumen ist getrockneter Kaffeesatz. Das eigentliche Abfallprodukt kann ganz einfach in die obersten Bodenschichten eingearbeitet werden. Neben reichlich Stickstoff enthält Kaffeesatz auch Phosphor und Kalium. Zu oft sollten Sie Ihre Tulpen allerdings nicht mit Kaffeesatz düngen, da auf Dauer der pH-Wert des Bodens dadurch in den sauren Bereich abgesenkt wird. Wenn Sie einen eigenen Kaminofen haben, können Sie auch die anfallende Holzasche als Dünger für Ihre Tulpen einsetzen. Diese ist sehr kaliumhaltig, enthält aber auch Kalk und andere wichtige Spurenelemente. Zudem hilft der Einsatz von Holzasche dabei, Pilzerkrankungen und Fäulnis im Boden entgegenzuwirken.

Nur Tulpen, die sich rundum wohlfühlen, werden Sie Jahr für Jahr mit einer reichen Blütenpracht belohnen. Weitere Informationen zur richtigen Pflege von Tulpen finden Sie in unserem Spezial-Artikel.

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