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Weiden schneiden: Zeitpunkt, Vorgehen & Experten-Tipps

Kaum ein anderes Gehölz kann so rigoros geschnitten werden wie die Weide. Dennoch schaden ein paar Tipps und Tricks für den perfekten Weidenschnitt nicht.

Weide schneiden Gartenshere

Kaum ein anderes Gehölz kann so rigoros geschnitten werden wie die Weide [Foto: Maria Evseyeva
/ Shutterstock.com]

Weiden (Salix) sind als dekorativer Hingucker besonders für Vorgärten geeignet und vielfältiger als man denkt. Neben der beliebten Harlekinweide (Salix integra ‘Hakuro Nishiki’) sind auch Silberweiden (Salix alba) und Salweiden (Salix caprea) gefragt. Eine positive Eigenschaft von Weiden ist ihre ausgesprochene Unempfindlichkeit gegenüber jeglicher Art von Schnitten, sodass sie problemlos gekürzt werden können. Wir zeigen, worauf Sie beim Schneiden von Weiden trotzdem achten müssen.

Weiden schneiden: Der richtige Zeitpunkt

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass ein Rückschnitt an einer Weide vom Herbst bis ins Frühjahr durchgeführt werden kann. Je nach Weidenart ist der Schnitt jedoch zu unterschiedlichen Zeitpunkten sinnvoll. Die beliebten Harlekinweiden werden im Februar nach den letzten stärkeren Frösten und noch vor dem Laubaustrieb geschnitten. Kopf- und Silberweiden werden bei Bedarf im Winter geschnitten, außerdem ist auch ein Rückschnitt im Februar angebracht. Bestimmte Weiden wie die Trauerweide müssen nicht unbedingt geschnitten werden, wenn Sie das klassische Aussehen des Baums bevorzugen.

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Wann ist das Weidenschneiden erlaubt?

Beim Schneiden von Weiden gilt immer: Führen Sie starke Schnitte am Baum nur zwischen dem 1. Oktober und 28. Februar durch. Aufgrund des Naturschutzes dürfen im Sommerhalbjahr keine starken Schnittarbeiten durchgeführt werden, da Vögel die Bäume als Brut- und Nistplätze benötigen. Zusätzlich ist die Blüte der Weiden im zeitigen Frühjahr eine wichtige Nahrungsquelle für Bestäuber und sollte daher nicht geschnitten werden.

Weiden schneiden: Anleitung zum richtigen Vorgehen

Das optimale Schneiden bei Weiden ist recht einfach und wird von uns im Folgenden erklärt. Bei der Pflege der beliebten Kopfweiden hat sich ein Schnitt alle sechs bis acht Jahre bewährt. Es handelt sich dabei um Bäume mit hohem Stamm und kopfartiger Verästelung, bei denen der Kopf stark zurückgeschnitten wird. Schneiden Sie alle Triebe des Kopfes nah am Stamm ab und achten Sie auf einen schrägen Schnitt, damit Regenwasser richtig ablaufen kann und es nicht zu Fäulnis kommt. Der Baum treibt später mit frischen Trieben wieder aus. Zusätzlich zum Schnitt am Kopf sollten Seitentriebe am Stamm entfernt werden. Der Schnitt von hängenden Weiden sieht ähnlich aus, jedoch werden die Triebe nicht so weit heruntergeschnitten wie bei Kopfweiden.

Harlekinweide richtig schneiden

Die beliebten Harlekinweiden werden nach dem gleichen Prinzip wie Kopfweiden geschnitten, da es sich bei dieser Zierweide um eine Form handelt, die als Hochstamm wächst. Schneiden Sie die Weide optimalerweise an einem milden Tag im Februar und entfernen Sie alle Triebe des Vorjahres. Der regelmäßige Schnitt sorgt für den optimalen Wuchs einer kompakten und dichten Krone. Zusätzlich sorgt der Neuaustrieb dafür, dass keine alten oder kranken Zweige in der Weide verbleiben.

Leo

Ich bin Student der Geographie und außerdem Hobbybotaniker. Deshalb stecke ich viel Zeit in meinen eigenen Nutzgarten, in dem ich mit viel Erfolg verschiedene Gemüsesorten anbaue. Dabei ist mir ein nachhaltiger und ökologischer Anbau im Einklang mit dem Naturschutz sehr wichtig.
Lieblingsobst: Feigen
Lieblingsgemüse: Aubergine und verschiedene Kohlsorten

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