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Yucca-Palme vermehren: Tipps vom Experten

Die Yucca-Palme ist ein echter Klassiker unter den Zimmerpflanzen. Wir zeigen, wie die Yucca-Palme am besten selbst zu vermehren ist.

Yucca Palme Austrieb

Aus den seitlichen Ablegern können Sie neue Yuccas ziehen [Foto: Draw05/ Shutterstock.com]

Wie das Aussehen schon vermuten lässt, handelt es sich bei der Yucca-Palme um ein Wüstengewächs, welches keineswegs aus Deutschland kommt. Die beliebte Pflanze, die in mehreren Arten sowohl als Zimmerpflanze als auch im Garten zu finden ist, stammt ursprünglich aus den trockenen Gebieten Mittel- und Nordamerikas. Für Hobbygärtner und solche, die Ihre Wohnung verschönern wollen, ist die Palmlilie ein Segen, da die Vermehrung ohne Probleme gelingt. Wir zeigen, wie Sie aus einer Pflanze gleich mehrere heranziehen können.

Yucca-Palme: Schneiden und gleich vermehren

Die simpelste und gleichzeitig effektivste Methode zur Vermehrung der Yucca ist das Abschneiden einzelner Pflanzenteile und dem Heranziehen von Stecklingen. Kürzen Sie Ihre Yucca-Palme ohnehin, bietet sich diese Methode besonders an. Yuccas vertragen Rückschnitte sehr gut, dabei kann problemlos sogar der Stamm geschnitten werden. Und so geht’s:

Yucca Palme schneiden mit Schere

Beim Rückschnitt können sie gleich neue Stecklinge und Ableger gewinnen [Foto: Li Varnava/ Shutterstock.com]

  1. Schneiden Sie entweder einen Teil des oberen Stamms direkt ab oder kürzen Sie nur einzelne Triebe bei der Pflanze. Durch den schnellen Wuchs bei den richtigen Bedingungen wächst die Yucca-Palme recht ausladend und bietet genügend Material für Stecklinge.
  2. Pflanzen Sie den Steckling ohne Umwege direkt in Anzuchtsubstrat ein. Dazu bietet sich normale Gartenerde an, die mit ein wenig Sand vermischt wird.
  3. Für die Wurzelbildung benötigt die Palmlilie feuchtes Substrat, verträgt aber keine Staunässe. Sorgen Sie außerdem für konstant warme Bedingungen. Ein Platz an der Fensterbank eignet sich dafür recht gut.

Yucca-Palme vermehren: In Wasser oder in Erde?

Wie bei vielen anderen Pflanzen stellt sich auch bei der Yucca-Palme die Frage, ob die Stecklingsvermehrung lieber im Wasser oder der Erde stattfinden soll. Ein entscheidender Vorteil von Erde als Anzuchtsubstrat ist die verminderte Bildung von Fäule – im Gegensatz zum Wasser. Dort steht der Steckling über längere Zeit in purer Feuchtigkeit und weicht auf, ungeeignet für die feuchtigkeitsempfindlichen Yucca. Verwenden Sie daher durchlässige Erde für Ihren Steckling, sodass das Gießwasser schnell ablaufen kann.

Folgende Produkte sorgen für eine erfolgreiche Anzucht:
  • Floragard Bio Kräuter- & Aussaaterde: Hochwertige Spezialerde zur Anzucht von Pflanzen oder Kultivierung von Kräuter. Die feine und lockere Struktur sorgt für eine gute Wasseraufnahme, eine sichere Keimung und ein kräftiges Wachstum.
  • Zimmergewächshaus: Mini-Gewächshaus mit wasserdichter Plastikwanne und durchsichtiger Abdeckhaube.
  • Anzuchttöpfe: Aus natürlichem Torf mit Spurennährstoffen für ein kontrolliertes Wachstum der Sämlinge.

Yucca-Palme nach dem Vermehren: So geht es weiter

Nach wenigen Wochen bildet der Stammableger oder das Kopfstück in der Erde ordentlich Wurzeln und die Pflanze treibt erneut aus. Sobald die Yucca eine gewisse Größe erreicht hat, in der die Erde im Topf nicht mehr ausreicht, sollte sie umgetopft werden.

Übrigens: Manche Yucca-Arten wie die winterfeste Fädige-Palmlilie bilden Ableger aus, die ebenfalls zur Vermehrung verwendet werden können. Graben Sie diese einzeln aus und pflanzen sie neu ein.

Leo

Ich bin Student der Geographie und außerdem Hobbybotaniker. Deshalb stecke ich viel Zeit in meinen eigenen Nutzgarten, in dem ich mit viel Erfolg verschiedene Gemüsesorten anbaue. Dabei ist mir ein nachhaltiger und ökologischer Anbau im Einklang mit dem Naturschutz sehr wichtig.
Lieblingsobst: Feigen
Lieblingsgemüse: Aubergine und verschiedene Kohlsorten

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