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Koriander: Vermehren und pflegen

Koriander ist sehr facettenreich. Doch um Laub und Samen aus dem eigenen Garten ernten zu können, bedarf es nach der Aussaat noch etwas Pflege.

Jungpflanzen zum Auspflanzen im Garten Koriander

Die Jungpflanzen können relativ früh ins Freie und vertragen auch leichten Frost [Foto: Forest and Kim StarrCC BY 2.0]

Richtig vermehren

Der echte Koriander (Coriandrum sativum) ist ein einjähriges Kraut, das über Aussaat vermehrt wird. Ab Ende März kann der Samen direkt ins Freiland ausgesät werden. Natürlich können auch Jungpflanzen im Haus in einer speziellen Aussaaterde vorgezogen werden. Doch sind auch bereits die zarten Jungpflanzen des Korianders in gewissem Maße frostresistent. Die Keimung erfolgt lichtunabhängig. Also kann die Aussaat bedenkenlos mit einer Substratschicht abgedeckt werden, um die Austrocknung während des Quellens der Samen zu vermeiden. Damit eine günstige Temperatur für die Keimung der Samen herrscht, kann man die Aussaatfläche mit einer transparenten Folie abdecken. Jedoch muss diese umgehend entfernt werden, sobald sich die ersten Keimlinge an der Erdoberfläche zeigen.

Koriander richtig gießen und düngen

An sich ist der echte Koriander relativ anspruchslos. Staunässe muss jedoch vermieden werden. In der Jungpflanzenzeit ist zudem darauf zu achten, dass Trockenstress vermieden wird. Stehen die Pflanzen zu trocken, schießen sie durch und bilden eine verfrühte, stressinduzierte Notblüte aus. Das verkürzt das Zeitfenster der Ernte des Laubes. Um den Doldenblütler optimal mit Nährstoffen zu versorgen, ist es beim Freilandanbau optimal, mit Vorbereitung des Saatbettes einen vornehmlich organischen Bio-Dünger wie unseren Plantura Bio-Universaldünger oder Kompost unterzugraben. Auch für den Anbau im Topf ist dieser Bio-Dünger mit Langzeitwirkung hervorragend geeignet.

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Pflanzenschutz für Koriander

Aufgrund der Anfälligkeit des echten Korianders für den Befall mit Echten Mehltau (Erysiphaceae), sollten einige präventive Maßnahmen getroffen werden. Ein großzügigerer Pflanzenabstand verringert die Wahrscheinlichkeit des unangenehmen weißen Schimmelrasens auf den Blättern des Korianders. Ebenso empfiehlt es sich, die Pflanzen nicht zu spät am Abend zu gießen, damit sie vor der Nacht noch anständig abtrocknen können. Das Laub sollte bei Befall mit Echtem Mehltau nicht mehr verwendet werden. Um ein Voranschreiten im Bestand zu unterbinden, ist es ratsam, die infizierten Pflanzen zu vernichten. Doch dürfen diese nicht auf dem Kompost entsorgt werden, da man die Krankheit so wesentlich weiter streuen und verbreiten kann.

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