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Pfefferminze: So klappt der Anbau im eigenen Garten

Pfefferminze ist pflegeleicht und damit das perfekte Kraut für den Einstieg in den eigenen Küchengarten. Mit unseren Tipps klappt`s bestimmt!

Pfefferminz-Pflanzen im Garten
Pfefferminze hat sich im europäischen Raum schon lange einen Namen als Heil- und Gewürzpflanze gemacht [Foto: theapflueger/ Shutterstock.com]

Selbst gepflückter Kräutertee ist eine feine Sache. Zum Glück ist eines der beliebtesten Teekräuter der Deutschen, die Pfefferminze (Mentha x piperita), kinderleicht anzubauen und darf den Großteil des Jahres über ohne Pflegemaßnahmen vor sich hin wachsen. Am idealen Standort vermehrt sie sich sogar wie von selbst.

Anbau von Pfefferminze im Garten

  1. Standort: Wichtig ist ein nährstoffreicher, humoser Boden in halbschattiger Lage. Eine Mulchschicht aus Laub oder Rasenschnitt schützt den Boden um die Pfefferminzpflanzen herum vor Austrocknung. Gegen eine übermäßige Ausbreitung durch Wurzelausläufer empfiehlt sich eine Wurzelsperre. Auch im Topf gedeiht Pfefferminze prächtig auf Balkon und Terrasse.
  2. Vermehrung: Als natürliche Hybride bildet Pfefferminze keine Samen aus, vermehrt sich aber selbst durch Wurzelausläufer. Die Pflanzen müssen also nur geteilt werden und sind deshalb leicht zu vermehren.
  3. Wässern und Düngen: Im Gegensatz zu mediterranen Kräutern liebt es die Pfefferminze feucht, muss aber nur nach dem Auspflanzen und bei längeren Trockenperioden zusätzlich gegossen werden. Eine Mulchschicht aus Blättern oder Rasenschnitt verhindert die Austrocknung des Bodens. Zu einem guten Start in die neue Gartensaison verhilft den Pflanzen eine leichte Düngergabe im Frühjahr.
  4. Überwinterung: Die Pfefferminze ist gut an unser Klima angepasst und daher ausreichend winterhart, doch kann ein leichter Winterschutz aus Reisig nicht schaden.
  5. Ernte und Lagerung: Einzelne Blätter dürfen das ganze Jahr über gepflückt werden, doch die Haupterntesaison ist kurz vor der Blütezeit im Juli. Geerntet werden die oberen Teile der Triebe, die anschließend getrocknet oder eingefroren werden können.
  6. Schnitt: Es empfiehlt sich ein bodennaher Rückschnitt im Herbst.
Pfefferminze wird über Stecklinge vermehrt
Die einfachste Form der Vermehrung gelingt über Stecklinge [Foto: Suzette – CC BY 2.0]
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Sind sie auch ein begeisteter Pfefferminz-Hobbyanbauer? Dann teilen Sie Ihre Erfahrungen mit uns!

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