Rasen-Pflege rund ums Jahr: Was wann wichtig ist

Theresa
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Ich habe Nutzpflanzenwissenschaften studiert und habe schon immer gern gegärtnert, auch wenn mir die ersten Versuche als kleines Kind eher missglückten. Mit der Expertise aus meinem Studium gelingt mir jetzt fast alles – besonders spannend finde ich Themen wie Mischkultur, Hochbeete und Kompostierung.

Lieblingsobst: Kirschen, Zwetschgen und Birnen
Lieblingsgemüse: Brokkoli, Mangold und Erbsen

Rasen ist pflegebedürftiger als man denkt. Wir zeigen, zu welcher Jahreszeit welche Pflegemaßnahme anfällt, damit Sie optimal informiert sind.

Laub auf dem Rasen zusammen gerecht
Für einen ganzjährig gesunden Rasen fallen verschiedene Pflegemaßnahmen an [Foto: Elena Elisseeva/ Shutterstock.com]

Wer seinen Rasen gut pflegen möchte, kann leicht den Überblick über die verschiedenen Maßnahmen und den passenden Zeitpunkt dafür verlieren. Bei einigen Pflegevorgängen wie beispielsweise dem Düngen, Vertikutieren oder der Unkrautbekämpfung ist der richtige Zeitpunkt jedoch entscheidend für den Erfolg. Aus diesem Grund haben wir einen Jahreszeitenplan aufgestellt, der Ihnen verrät, wann welche Rasenpflege-Maßnahmen am besten durchgeführt werden.

Für die richtige Rasenpflege gibt es zu jeder Jahreszeit etwas zu tun. Im Folgenden erfahren Sie, wie Sie Ihren Rasen im Frühjahr, Sommer, Herbst und sogar im Winter optimal versorgen und damit durch saftig grünen Rasen eine tolle Optik im Garten schaffen. Außerdem finden Sie in unserem Online Shop die richtigen Rasenpflege-Produkte für einen Traumrasen.

Rasenpflege im Frühjahr

Mit der Blüte der Forsythien (Forsythia × intermedia) im März oder April wird das Pflegeprogramm für den Rasen angekündigt. Der Boden erwärmt sich langsam, der Rasen regeneriert sich nach der Winterruhe und beginnt langsam, wieder zu wachsen. Nach der kalten, sonnenarmen und feuchten Jahreszeit befindet sich meist besonders viel Moos im Rasen, welches direkt zu Vegetationsbeginn in die Schranken gewiesen werden sollte. Deshalb wird nach der ersten Mahd im Frühjahr direkt der Rasen vertikutiert. Danach kann bei schweren Böden das Lüften und Sanden des Bodens folgen. Bei sehr lichter Grasnarbe folgt auf das Vertikutieren das Nachsäen des Rasens.

In jedem Fall wird der Rasen im Frühjahr nach dem Vertikutieren gedüngt. Das ist essentiell für einen ganzjährig gesunden Rasen. Besonders empfehlen wir dafür unseren vornehmlich organischen Plantura Bio-Rasendünger aus rein natürlichen Ausgangsstoffen, der den Rasen nach dem Winter optimal versorgt. Auch als Haustierbesitzer müssen Sie sich mit diesem Dünger keine Sorgen machen – Hund, Katze und Co. können den Rasen direkt nach der Düngung gefahrlos betreten.

Bio-Rasendünger 10,5 kg (Sack)
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Wie pflege ich meinen Rasen im Frühling am besten?

  • Erstes Mähen im März/April
  • Anschließendes Vertikutieren zum Entfernen von Moos und Rasenfilz
  • Bei sehr lichter Grasnarbe wird nach dem Vertikutieren Rasen nachgesät
  • Rasendünger ist im Frühjahr beziehungsweise Frühsommer essentiell für einen gesunden Rasen; besonders ein vornehmlich organischer Langzeitdünger wie unser Plantura Bio-Rasendünger ist ideal geeignet
  • Auf schweren Böden wird der Rasen im Frühjahr gelüftet und gesandet, beispielsweise mit unserem Plantura Premium Rasensand; beides sollte besser erst nach dem Vertikutieren durchgeführt werden
  • Von nun an wird regelmäßig gemäht: Spätestens, wenn der Rasen die doppelte Länge seiner normalen Schnitthöhe erreicht hat
  • Wenn schon im April oder Mai längere Trockenperioden (2 – 3 Wochen ohne Regen) auftreten, wird auch im späten Frühjahr schon bewässert; bei Temperaturen um die 20° C freut sich der Rasen über durchschnittlich einen natürlichen oder künstlichen Niederschlag pro Woche
  • Gleichzeitig mit den Gräsern beginnen im Frühjahr auch die Unkräuter zu sprießen; Wurzelunkräuter wie Löwenzahn sollten ausgestochen werden; wenn Sie Unkräuter als Bienenfreund blühen lassen möchten, mähen Sie rechtzeitig vor der Samenausbildung

Weitere Informationen zur ersten Düngung des Jahres im Frühjahr finden Sie in diesem Artikel.

Plantura Bio-Rasendünger mit Langzeitwirkung
Unser vornehmlich organischer Plantura Bio-Rasendünger mit Langzeitwirkung sorgt für einen optimal versorgten Rasen

Rasen im Sommer pflegen

Der Sommer ist die Hauptwachstumszeit der Gräser. Durch die warme Witterung muss auch häufiger zum Rasenmäher gegriffen werden. Damit das Schnittbild schön bleibt, sollte an das regelmäßige Nachschärfen der Mäherklingen gedacht werden. Durch die häufigen Schnittmaßnahmen verlieren die Gräser aber auch wertvolle Nährstoffe, die wieder zugeführt werden müssen. Am besten durch einen vornehmlich organischen Dünger mit Langzeitwirkung wie unseren Plantura Bio-Rasendünger. Dieser stärkt den Rasen besonders, wenn er strapaziert wird und versorgt ihn optimal mit Nährstoffen. Da es sich um einen Dünger in Granulatform handelt, sollte er entweder an einem regnerischen Tag ausgebracht werden oder der Rasen nach dem Ausbringen gegossen werden.

Der Dünger sollte übrigens mit einem Streuwagen ausgebracht werden, denn dadurch wird eine gleichmäßige Verteilung erreicht und das Gras wächst dementsprechend gleichförmig. Wenn Sie sich allerdings für unseren Bio-Rasendünger entscheiden, können Sie auf den Streuwagen verzichten, da die Schachtel mit einer praktischen Streuhilfe für gleichmäßiges Ausbringen versehen ist.

Neben der nötigen Düngergabe steigt im Sommer auch der Wasserverbrauch. Hier gilt: Lieber weniger oft und dafür durchdringend gießen, ansonsten besteht die Gefahr, dass die unteren Rasenwurzeln vertrocknen.

Wie pflege ich meinen Rasen im Sommer am besten?

  • Zu viel Masseverlust bedeutet für die Gräser im heißen Sommer zusätzlichen Stress. Mähen Sie deshalb rechtzeitig (bei 9 bis 10 cm) auf 5 bis 6 cm Tiefe. Wenn Sie in den Urlaub fahren, mähen Sie am besten trotzdem nicht tiefer als 5 cm. Wenn Sie zurückkommen und der Rasen ist sehr hoch, dann mähen Sie maximal die Hälfte der bestehenden Höhe ab (bei 12 cm Höhe auf 6 cm).
  • Wässern Sie den Rasen rechtzeitig. Beobachten Sie den Boden und die Grashalme. Vertrocknete, gelbliche Grashalme deuten darauf hin, dass die bisherige Bewässerung ungenügend war. Bei großer Hitze sollte dennoch maximal alle zwei Tage und bei normaler sommerlicher Trockenheit besser nur ein- bis zweimal pro Woche gegossen werden, dafür aber ausreichend lange.
  • Besonders strapazierter Rasen wird im Sommer ein weiteres Mal mit einem vornehmlich organischen Langzeitdünger wie unserem Bio-Rasendünger versorgt.
Rasen im Sommer mit Wassersprenkler gewässert
Wegen der Hitze benötigt der Rasen im Sommer deutlich mehr Wasser [Foto: Rashid Valitov/ Shutterstock.com]

Tipp: Zu viel Bewässerung, vor allem wenn man den Rasen schon seit der Aussaat daran gewöhnt, führt zu schlecht ausgebildeten, flachen Wurzeln. Der Rasen ist verwöhnt und hat bei Trockenheit mehr Probleme, an Bodenwasser zu kommen. Deshalb am besten immer erst nach ein bis zwei Wochen Trockenheit bewässern.

Mehr zum Thema Rasendüngung im Sommer finden Sie außerdem in diesem Spezial-Artikel.

Und wie sie Ihren Rasen im Herbst pflegen sowie was bei der Rasenpflege im Winter zu beachten ist, erfahren Sie in unseren separaten Artikeln.

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