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Apfelsorten: Die 50 besten & beliebtesten Sorten (Übersicht)

Der Apfel zählt zu den absoluten Klassikern in unserem Garten – auch dank seiner enormen Sortenvielfalt. Wir stellen die 50 beliebtesten Apfelsorten vor.

Äpfel auf einer Plantage

Mittlerweile gibt es weit über 15.000 verschiedene Apfelsorten [Foto: Aleksandra H. Kossowska/ Shutterstock.com]

Der Apfel (Malus) gehört wohl zu den beliebtesten Obstsorten in Deutschland, schließlich isst jeder Deutsche pro Jahr etwa 25 kg davon. Das liegt sicherlich auch daran, dass der Apfel eine lange Tradition bei uns hat, obwohl er ursprünglich aus Asien nach Europa kam. Seit etwa 2.000 Jahren wird der Kulturapfel (Malus domestica) gezielt kultiviert und zählt somit zu den ältesten gezielt angebauten und züchterisch weiterentwickelten Obstarten der Welt. Ursprünglich entstand er aus einer Kreuzung des Asiatischen Wildapfels (Malus sieversii), des Holzapfels (Malus sylvestris) und/oder des Kaukasusapfels (Malus orientalis) – mittlerweile gibt es jedoch weit über 15.000 verschiedene Apfelsorten.

Apfelsorten: Die 50 besten Sorten im Überblick

Dass der Apfel nicht aus der Mode kommt, liegt sicher auch an seiner Vielseitigkeit. Die Sortenvielfalt umfasst sowohl neue als auch altbewährte Sorten, zudem solche, die resistent gegenüber bestimmten Krankheiten sind, deutsche und exotische Apfelsorten. Dabei unterscheiden sich die einzelnen Varianten sowohl äußerlich – von roten bis zu grünen und gelben Sorten ist alles dabei – als auch geschmacklich. Ob nun süß, sauer oder besonders fruchtig – je nach ihren Eigenschaften eignen sich die Äpfel beispielweise zur Saft-, Mus-, Essig- oder Obstbrandherstellung. Und auch bezüglich des Reifezeitpunkts sowie der Lagerbarkeit gibt es deutliche Unterschiede. Bei dieser Vielfalt ist wohl für jeden Gärtner die richtige Apfelsorte dabei. Um Ihnen eine bessere Übersicht zu verschaffen und bei der Wahl zu helfen, stellen wir Ihnen im Folgenden die besten und beliebtesten Apfelsorten vor.

Apfelsorten: Die besten Sommeräpfel

Äpfel gehören in den Herbst? Nicht unbedingt. Denn es gibt auch eine große Anzahl an Sorten, die schon in den warmen Monaten reif sind und sich perfekt für den direkten Verzehr eignen. Wir stellen Ihnen hier zehn beliebte Sommerapfelsorten vor.

Charlamowsky (auch: Early Joe, Augustapfel): Mittelgroßer Tafel- und Wirtschaftsapfel mit hellgelber Schale und roten Streifen; weißes, saftiges Fruchtfleisch mit weinsäuerlichem Geschmack; Ernte von August bis September, sehr starke Erträge; anspruchslos an Boden und Klima.

Discovery am Baum im Garten

Äpfel der Sorte Discovery haben einen säuerlichen Geschmack [Foto: Eag1eEyes/ Shutterstock.com]

Delbarestivale (auch: Delcorf, Delba, Delbar): Einer der bekanntesten Frühäpfel, stammt aus der französischen Baumschule „Delbard“ in Malicorne; runde, mittelgroße bis große grünlich-gelbe Frucht; zur Reife von August bis September rötlich gestreift; süßlicher Geschmack mit saurer Unternote; bis zu zwei Monate lang lagerbar; Befruchtersorten: Alkmene, Discovery.

Discovery: Robuster Frühapfel; kleine, druckfeste Früchte in Gelb-Orange; Ernte von Mitte August bis September; aromatischer, säuerlicher Geschmack; nicht für Lagen mit Spätfrost geeignet; Befruchtersorten: James Grieve, Cox Orange, Jonathan.

Helios: Mittelgroße, runde Früchte mit gelber Schale; Reife von Anfang August bis September; feinaromatisches süßliches Fruchtfleisch mit wenig Säure; hoher Ertrag; schorfresistent.

James Grieve (auch: Rubin): Guter Tafel- und Wirtschaftsapfel; mittelgroße Frucht mit glatter, gelber Schale; zur Ernte von Ende August bis September rötlich gestreift; saftiges Fruchtfleisch mit süß-säuerlichem Geschmack und angenehmer Würze; ideal zur Musherstellung; guter Pollenspender; Befruchtersorten: Ingrid Marie, Jonathan, Cox Orange, Golden Delicious.

Piros: Aromatischer Frühapfel; mittelgroße Frucht mit starker Rötung zur Reife Ende Juli bis August; festes, knackiges, gelblich-weißes Fruchtfleisch mit süß-säuerlichem, feinen Aroma; gute Lagereigenschaften; Befruchtersorten: Golden Delicious, Pinova.

Retina: Robuste, widerstandsfähige Sorte; großer, länglicher Tafelapfel mit gelbgrüner Schale und dunkelrötlicher Tönung zur Reife; Erntezeit von September bis Oktober; saftiges Fruchtfleisch mit süß-säuerlichem Geschmack; unempfindlich gegen Schorf, Mehltau und Feuerbrand; guter Pollenspender.

James Grieve am Baum im Garten

Die Apfelsorte James Grieve hat eine angenehme Würze [Foto: Stuart’s Photography/ Shutterstock.com]

Sumerred: Guter Tafelapfel; für nährstoffreiche Böden im Weinbauklima geeignet; mittelgroße Frucht mit dunkelroter Schale und auffallend weißer Punktierung; sehr hoher, früh einsetzender Ertrag von Ende August bis Anfang Oktober; saftiges, edles Aroma; hoher Saftgehalt; auch für Kübelhaltung geeignet.

Weißer Klarapfel: Besonders für Hanglagen und Gegenden mit rauem Klima geeignet; robuster Frühapfel mit hellgelber Schale; Ernte bereits Mitte Juli bis August; mild säuerlicher Geschmack; frosthart und windfest; guter Pollenspender.

Zimtapfel: Kleine rundliche Frucht mit gelblicher Schale und sonnenseitiger Rötung; das saftige gelbliche Fruchtfleisch schmeckt süß-säuerlich und weist einen zimtartigen Geschmack auf; reif von September bis Oktober.

Apfelsorten: Die besten Herbstäpfel

Pünktlich zum Erntedankfest sind auch die meisten Äpfel reif. Passend dazu präsentieren wir Ihnen zehn beliebte Herbstapfelsorten, die aus der bunten Jahreszeit einfach nicht wegzudenken sind.

Alkmene: Kleine Frucht mit dünner, grün- bis goldgelber Schale; reif von Anfang September bis Anfang Oktober; leicht säuerliches festes Fruchtfleisch; widerstandsfähig gegen Schorf und Mehltau; auch für Höhenlagen geeignet.

Braeburn: Zufallsfund, vermutlich Kreuzung aus ‚Cox Orange‘ und ‚Lady Hamilton‘; Sorte mit dem höchsten Vitamin-C-Gehalt; mittelgroße knackige Früchte mit goldgelber Schale; ab Mitte Oktober erntereif; festes aromatische Fruchtfleisch; bis in den April lagerfähig; regelmäßige Erträge; frisch und verarbeitet ein Genuss; bevorzugt Weinbaugebiete.

Braeburn am Baum im Garten

Braeburn ist die Sorte mit dem höchsten Vitamin-C-Gehalt [Foto: Lakeview Images/ Shutterstock.com]

Carola (auch: Kalko): Stammt aus der Obstversuchsanstalt Müncheberg in Brandenburg; Züchtung aus ‚Cox Orange‘; mittelgroße, flache Früchte mit gelber Schale und sonnenseitiger Röte; reif von Mitte September bis Oktober; fein süß-sauer im Geschmack; Befruchtersorten: Alkmene, Cox Orange, James Grieve.

Danziger Kantapfel (auch: Erdbeer-/Himbeerapfel): Alte, anspruchslose Sorte; mittelgroßer Apfel mit deutlich sichtbarer Naht; zur Reife Ende September überwiegend rot; rosenapfelartiges Aroma bei milder Säure; sehr gut lagerfähig; regelmäßige Erträge; für Höhenlagen geeignet.

Elstar: 1950 in den Niederlanden aus ‚Golden Delicious‘ und ‚Ingrid Marie‘ entstanden; eine der beliebtesten Apfelsorten; mittelgroße Früchte mit gelblicher Schale und sonnenseitiger Rötung; saftiges Fruchtfleisch mit feinsäuerlichem Geschmack; guter Pollenspender; Befruchtersorten: Gloster, Jonathan.

Gala: Seit 1960 im Handel; wichtige Sorte für Erwerbs- und Gartenbau; hellrote Schale; Reife von Mitte September bis Mitte Oktober, sofort genießbar; sehr süßes festes Fruchtfleisch; guter Pollenspender; Befruchtersorten: Cox Orange, Gloster, Jonathan.

Gravensteiner: Sehr alte Apfelsorte, seit dem 18. Jahrhundert bekannt; große, gelbe Früchte mit roter „Flamme“; Anfang September bis Oktober reif; sehr saftige, aromatische Früchte mit angenehmem Duft; gut für Mus und Kompott geeignet; wird meist auch von Allergikern vertragen.

Gala Apfel auf einem Holzbrett

Die Sorte Gala gibt es seit 1960 im Handel [Foto: S.Kat/ Shutterstock.com]

Holsteiner Cox: Um 1900 in Schleswig-Holstein entstanden; große, grünlich-gelbe Früchte; Reife von Mitte September bis Oktober; weißes, herzhaft aromatisches Fruchtfleisch mit feiner Säure; hochwertiger Tafelapfel mit hohen Erträgen; Befruchtersorten: James Grieve, Golden Delicious.

Ingrid Marie: Züchtung aus dem Jahre 1910; mittelgroßer, abgeflachter Tafelapfel mit kräftiger Röte zur Reife im September; rötliches Fruchtfleisch mit feinsäuerlicher Note; lange Haltbarkeit; gut zur Weiterverarbeitung zu Kuchen etc. geeignet.

Prinz Albrecht von Preußen: Pflegeleichte alte Sorte, die bereits um 1865 entstanden ist; große Früchte mit intensiver Rötung zur Reife Ende September bis Oktober; weißliches feines Fruchtfleisch mit süß-säuerlichem Aroma; hoher und regelmäßiger Ertrag; pflegeleicht und robust.

Apfelsorten: Die besten Winteräpfel

Auch wenn die meisten Äpfel wohl im Herbst geerntet werden, halten einige Sorten auch größerer Kälte stand und sorgen so im Winter für frisches Obst auf dem Tisch. Die folgenden zehn Winteräpfel werden Ihnen ganz bestimmt die kalte Jahreszeit versüßen.

Blutapfel (auch: Purpurroter Cousinot): Traditioneller Weihnachtsapfel und Baumschmuck; schon um 1600 in Norddeutschland erwähnt; kleine bis mittelgroße Früchte, zur Reife blutrot gefärbt; Pflückreife im Oktober, Genussreife von Dezember bis Juni; saftig-säuerlich mit leichter Würze; für Allergiker geeignet; für raue Höhenlagen geeignet.

Cox Orange: Einer der besten Tafeläpfel; mittelgroße Frucht mit gelber Schale und sonnenseitiger Rötung; Ernte von Anfang September bis Mitte Oktober; knackig-saftiges süßes Fruchtfleisch; lange Lagerfähigkeit; gut für Verwertung geeignet; guter Pollenspender; Befruchtersorten: Jonathan, Ontario, Klarapfel.

Cox Orange am Baum im Garten

Die Früchte der Sorte Cox Orange haben eine gelbe Schale mit sonnenseitiger Rötung [Foto: Werner Lerooy/ Shutterstock.com]

Golden Delicious: Um 1890 in den USA entdeckt worden, bei uns seit 1914 im Handel; großer, gleichmäßiger Apfel mit gelber Schale; Ernte von Ende September bis Ende Oktober; saftig-süßes Fruchtfleisch mit fenchelartiger Würze; leicht torfanfällig; guter Pollenspender; Befruchtersorten: Jonathan, Goldparmäne, James Grieve, Klarapfel.

Goldparmäne: Traditionsreiche Lagersorte; mittelgroße, flach-kugelige Früchte mit grünlich-gelber Schale; pflückreif ab September, genussreif erst nach Einlagerung von Oktober bis Januar; süß-säuerlicher Geschmack mit nussiger Note; auch gut zur Verarbeitung geeignet.

Granny Smith: Um 1868 in Australien entdeckt; mittelgroße Frucht mit grüner Schale; pflückreif Ende Oktober bis November, genussreif von Januar bis April; feinsäuerlich im Geschmack; gute Lagerfähigkeit; guter Pollenspender.

Idared: Um 1930 in Idaho (USA) entstanden; mittelgroße Frucht mit starker Rötung zur Reife; erntereif Mitte Oktober, genussreif von Januar bis April; festes reinweißes Fleisch mit feinsäuerlichem zarten Aroma; guter Tafelapfel; guter Pollenspender.

Jonagold: Entstand um 1953 in Geneva (USA), seit 1968 im Handel; sehr große gelbliche Früchte; erntereif von September bis Oktober, genussreif erst ab November; milde Säure und gutes Aroma; lange Haltbarkeit; schlechter Pollenspender; Befruchtersorten: Cox Orange, Jonathan, James Grieve.

Kaiser Wilhelm: Eine der beliebtesten alten Apfelsorten; um 1864 entdeckt; großer, rundlicher Apfel mit gelber, zur Reife intensiv rötlicher Schale; erntereif ab Mitte Oktober, genussreif ab Anfang Dezember bis April; gelblich-weißes, saftiges Fleisch, gute Würze und Säure; guter Saft- und Kuchenapfel; für Allergiker geeignet; sehr robust und widerstandsfähig gegenüber Schorf und Mehltau.

Granny Smith am Baum im Garten

Granny Smith wurde um 1868 in Australien entdeckt [Foto: Fotokostic/ Shutterstock.com]

Pinova: Entstand 1965 in Dresden-Pillnitz im Institut für Obstforschung; runde, leicht platte Form; mittelgroße Frucht mit leuchtend roter Schale; erntereif ab Anfang Oktober, genussreif von Mitte September bis April; süß-säuerlicher Geschmack; hoher und regelmäßiger Ertrag; gute Lagerfähigkeit; robust gegenüber der Stippe; Befruchtersorten: Elstar, Golden Delicious, Pilot.

Roter Boskoop: Entstand 1923 im Rheinland aus Knospenmutation des ‚Boskoop‘; guter Tafel- und Wirtschaftsapfel; sehr große Früchte mit gelber, zur Vollreife stark geröteter Schale; pflückreif ab Mitte Oktober, genussreif erst ab November; saftiges, weinsäuerliches Aroma; gut zum Einmachen und Backen; Befruchtersorten: Golden Delicious, Klarapfel, James Grieve.

Apfelsorten: Resistente Sorten

Auch wenn Apfelbäume insgesamt zu den weniger anspruchsvollen Gewächsen gehören, sind sie doch vor Krankheiten und Schädlingen nicht gefeit . Um beispielsweise den gefürchteten Apfelschorf (Venturia inaequalis) zu vermeiden, bieten sich resistente und widerstandsfähige Apfelbaumsorten an. Bei den folgenden zehn Sorten brauchen Sie also keine Angst vor einem Befall haben.

Mars: Robuste und gesunde Sorte; große grün-gelbe Früchte mit dunkelroter Deckfarbe; Ernte von Anfang bis Ende Oktober; saftiges Fruchtfleisch mit süß-säuerlichem Aroma; Befruchtersorten: Golden Delicious, Klarapfel, James Grieve; widerstandsfähig gegen Schorf und Mehltau.

Pia: Pflegeleichter Herbstapfel mit hohem Vitamin-C-Gehalt; große gelb-grüne Früchte mit roten Flammen oder Streifen; reif von Ende August bis Anfang September; cremefarbenes Fruchtfleisch mit aromatischem, süß-säuerlichen Geschmack; gut lagerfähig; Befruchtersorten: Golden Delicious, Idared, Pinova, James Grieve; widerstandsfähig gegen Schorf.

Reanda am Baum im Garten

Die Äpfel der Sorte Reanda haben ein festes, knackiges Fruchtfleisch [Foto: Simon Groewe/ Shutterstock.com]

Pilot: 1962 in Dresden-Pillnitz im Institut für Obstforschung entstanden; mittelgroße Frucht in zinnoberroter Farbe; reif ab Ende September, mindestens zwei Wochen nachreifen lassen; druckfestes Fleisch, süß-säuerlicher Geschmack; guter Pollenspender; Befruchtersorten: Pinova, Melrose, Idared, Gloster, Elstar, Reglindis, Reanda; widerstandsfähig gegen Schorf und Mehltau.

Reanda: Gelb-grüne Frucht, sonnenseits gerötet; Ernte ab September; festes, knackiges Fruchtfleisch; hohe und regelmäßige Ernte; für kältere Lagen geeignet; Befruchtersorten: Reglindis, Remo, Relinda, Rewena, Piros, Pilot, Pinova; resistent gegen Schorf, Mehltau, Blütenfrost und Feuerbrand.

Rebella: Robuster Herbstapfel aus dem Institut für Obstzüchtung in Dresden-Pillnitz; große Früchte mit rot-gelber Schale; Reife von September bis Oktober; weiches süß-säuerliches Fruchtfleisch; hohe Erträge; widerstandsfähig gegen Schorf, Mehltau, Feuerbrand und Spinnmilben.

Reglindis: Auffallend gesunde Sorte; mittelgroße Frucht mit grün-gelber Grundfarbe und roter Tönung; reif von Anfang September bis Oktober; feines, saftiges Fruchtfleisch mit süß-säuerlichem Geschmack; guter Pollenspender; Befruchtersorten: Retina, Remo, Renewa; resistent gegen Schorf, Mehltau, Feuerbrand und Rote Spinne.

Renewa: In Dresden-Pillnitz im Institut für Obstforschung entstanden; mittelgroße Frucht mit grünlicher, zur Reife rötlicher Schale; kann ab Anfang Oktober geerntet und von November bis März gegessen werden; saftiges, süß-säuerliches Aroma; hoher Ertrag; gut lagerbar; guter Polenspender; resistent gegen Schorf, Mehltau und Feuerbrand.

Resi: Mittelgroße Früchte mit gelber Grundfarbe, die zur Reife von September bis November von leuchtendem Rot überdeckt wird; intensives fruchtig-süßes Aroma; hohe und früh einsetzende Erträge; Befruchtersorten: Retina, Relinda, Rewena; widerstandsfähig gegen Pilz, Schorf, Feuerbrand und Rote Spinne.

Apfelsorte Reglindis in einer Schale

Reglindis ist ab September erntereif

Retina: Großer länglicher Tafelapfel mit glatter gelber Schale und dunkelrötlicher Tönung; reif von September bis Oktober; süß-säuerliches Fruchtfleisch; früh einsetzende mittlere Erträge; guter Pollenspender; robust gegen Schorf, Mehltau und Rote Spinne.

Rondo: Säulenapfel für Kleingärten, Terrassen und Balkone; große kugelförmige Früchte mit glatter Oberfläche und grün-gelber Schale; reif ab September; festes, süß-säuerliches Fruchtfleisch; früh einsetzende hohe Erträge; frosthart; widerstandsfähig gegen Schorf und Mehltau.

Ist es bei Ihrem Apfelbaum schon zu spät und ist er bereits von einer Krankheit oder einem Schädling befallen, können Sie in unserem Artikel zu den häufigsten Apfelbaumkrankheiten nachlesen, was zu tun ist.

Apfelsorten: Alte und altbewährte Sorten

Auch wenn der Apfel ursprünglich nicht aus Deutschland kommt, hat er bei uns eine lange Tradition und ist von unserem Speiseplan nicht mehr wegzudenken. Bei tausenden von Sorten, die zudem noch ständig erweitert werden, gehen die Klassiker jedoch manchmal ein wenig unter. Wir erinnern hier an zehn alte Sorten, die sich bei uns im Garten bewährt haben.

Altländer Pfannkuchenapfel: 1840 bei Hamburg entdeckt; mittelgroße flachrunde Früchte mit grün-gelber Färbung; erntereif von Ende Oktober bis November, genussreif von Februar bis Juni; grünlich-weißes, süß-säuerliches Fruchtfleisch; voller Geschmack erst nach Lagerung, zur Weiterverarbeitung aber sofort nach Ernte geeignet.

Ananasrenette: Um 1820 in Holland entstanden; kleine glatte Früchte mit goldgelber Schale; Ernte von Mitte Oktober bis Anfang November; saftiges, aromatisches Fruchtfleisch; Spitzentafelapfel, gut geeignet zur Most- und Apfelweinherstellung; guter Pollenspender.

Ananasrenette am Baum im Garten

Die Sorte Ananasrenette ist um 1820 in Holland entstanden [Foto: smirart/ Shutterstock.com]

Baumanns Renette: Alte Sorte, um 1800 im Elsass gezüchtet; gelbliche Früchte, deren Form und Farbe stark variieren; Ernte ab Oktober; süß-säuerlich im Geschmack; gute Haltbarkeit.

Dülmener Rosenapfel: Mittelgroße grün- bis rot-gelbe Früchte; Ernte von September bis Oktober; weiß-gelbes, süß-säuerliches Fruchtfleisch; für Frischverzehr oder Verarbeitung geeignet; guter Pollenspender; widerstandsfähig gegen Krankheiten und Schädlinge; Befruchtersorten: Cox Orange; Golden Delicious, Klarapfel.

Geheimrat Dr. Oldenburg: 1897 in Hessen vom Institut „Höhere Lehranstalt für Obstbau“ kultiviert; eine der beliebtesten Herbstapfelsorten; mittelgroße Tafelfrüchte mit gelb-grüner Farbe, sonnenseits rot verwaschen; erntereif ab Mitte September, genussreif bis Januar; saftiges Fruchtfleisch mit einzigartigem Geschmack; Befruchtersorten: James Grieve, Goldparmäne, Weißer Klarapfel.

Geflammter Kardinal: Sehr alte, früher weitverbreitete Apfelsorte; mittelgroße Früchte mit unterschiedlicher Form und strohgelber Farbe; Ernte von Mitte September bis Oktober; nahezu weißes Fruchtfleisch mit erfrischendem Geschmack; gute Lagerfähigkeit; gute Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten und Schädlinge; Sorte wird sehr alt.

Jakob Fischer: Frühblühender Herbstapfel; 1903 in Oberschwaben entstanden und nach dem Entdecker benannt; Streuobstsorte des Jahres 1998; große flach-kugelige Früchte mit gelblich-roter Färbung; reif ab Ende September; feinsäuerliches und süßfruchtiges Fruchtfleisch, das aber schnell mehlig wird; sollte sofort verzehrt werden, nicht gut lagerbar; auch für raues Klima geeignet; sehr robuste Sorte.

Jonathan (auch: Roter Jonathan): Entstand 1820 in den USA, seit 1880 in Europa im Handel; grün-gelbe Früchte mit dunkelroter Sonnenseite; erntereif von Ende September bis Oktober, genussreif von November bis April; weiß-grünes Fruchtfleisch mit säuerlichem Geschmack; gute Lagerfähigkeit; beliebter Weihnachtsapfel; Befruchtersorten: Cox Orange, Goldparmäne, James Grieve.

Ontario am Baum im Garten

Die Apfelsorte Ontario hat plattrunde Früchte [Foto: guentermanaus/ Shutterstock.com]

Ontario: Um 1820 entstanden, seit 1882 bei uns verbreitet; sehr große, plattrunde Früchte in Gelb; Ernte ab Mitte Oktober; zartes erfrischendes Fruchtfleisch mit säuerlichem Geschmack; sehr früher und reicher Ertrag; guter Pollenspender.

Rote Sternrenette: Sorte stammt ursprünglich aus dem niederrheinischen Gebiet und ist seit mindestens 200 Jahren verbreitet; gelblich-grüne Früchte mit purpurroter Deckfarbe; Ernte ab Oktober, Genussreife Ende November bis Februar; erfrischender süß-säuerlicher Geschmack; schöner Weihnachtsapfel; widerstandsfähige und robuste Sorte; Befruchtersorten: Cox Orange, Ontario, Klarapfel.

Eine Übersicht der 30 besten alten und altbewährten Apfelsorten, haben wir in einem Spezial-Artikel für Sie zusammengetragen.

Deutsche Apfelsorten: Eine Auswahl

Der Apfel gehört seit langer Zeit zur deutschen Esskultur. Auch wenn der „Urapfel“ nicht aus Deutschland kam, sind viele Sorten schon lange bei uns heimisch geworden. Einige sind sogar hier entstanden oder gezüchtet worden, darunter sowohl altbewährte als auch neuere Sorten, die es erst seit Kurzem gibt. Wir zählen noch einmal die beliebtesten deutschen Apfelsorten aus unseren Top 50 auf:

Pinova am Baum im Garten

Die Apfelsorte Pinova zählt seit langer Zeit zur deutschen Esskultur [Foto: inacio pires/ Shutterstock.com]

Die süßesten Apfelsorten

Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Und je nach Vorliebe bevorzugt jeder eine andere Apfelsorte. Für diejenigen, die es zwar gesund mögen, aber auf eine gewisse Süße nicht verzichten wollen, sind die folgenden, besonders süßen Apfelsorten gut geeignet:

Säuerliche Apfelsorten

Bei der großen Vielzahl an Aromen und Geschmacksnuancen der verschiedenen Sorten ist natürlich nicht nur etwas für die Naschkatzen unter uns dabei, sondern auch für alle diejenigen, die gerne einmal in den sauren Apfel beißen. Diese säuerlichen Apfelsorten werden Sie dabei nicht enttäuschen:

Granny Smith mit einer Holzkiste

Granny Smith ist eine säuerliche Apfelsorte [Foto: Ortodox/ Shutterstock.com]

Apfelsorten für Allergiker

Äpfel sind einfach deutlich zu vielseitig und zu lecker, um auf sie verzichten zu können. Allergiker haben es so gesehen manchmal nicht ganz einfach. Doch nicht verzagen: Gerade ältere Sorten sind oft mild und gut verträglich. Diese Tatsache geht vermutlich darauf zurück, dass alte, weniger stark züchterisch bearbeitete Sorten noch sogenannte Polyphenole in höherem Maße enthalten als neue Sorten. Einerseits sorgen diese zwar für das Verbraunen von Schnittstellen am Apfel, andererseits auch für die Inaktivierung der Apfelallergene. Im Laufe der Zeit wurden die Polyphenole durch Selektion zugunsten eines geringeren Verbraunens der Früchte herausgezüchtet. Dies hat allerdings zur Folge, dass der Gehalt an Allergenen angestiegen ist und viele Konsumenten sensibler auf den Verzehr der Äpfel reagieren. Folgende Apfelsorten sind aber auch für Allergiker geeignet:

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