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Costoluto Genovese: Tipps zum Pflanzen & Pflegen der Fleischtomate

Die Tomatensorte ‘Costoluto Genovese’ überzeugt mit ihren großen Früchten in ungewöhnlicher Form. Was man beim Anbau und der Pflege von Costoluto-Tomaten beachten sollte, erfahren Sie hier.

Costoluto Genovese
Die ‘Costoluto Genovese‘ erfreut uns ab Ende August mit ihren großen, schmackhaften Früchten [Foto: Sarah2/ Shutterstock.com]

 

Die Tomate ‘Costoluto Genovese‘ erinnert an sommerliche Italienurlaube, an sonnenwarme, große rote Fleischtomaten und ihren fruchtigen Geschmack. Wir stellen Ihnen den Klassiker ‘Costoluto Genovese‘ in diesem Steckbrief vor und geben Tipps zum Anbau in unseren Breiten.

Costoluto Genovese: Herkunft und Geschichte der Tomate

Die großfrüchtige ‘Costoluto Genovese‘, was übersetzt etwa ‘Gerippte aus Genua‘ heißt, stammt aus Piemont, nordwestlich von Genua. Sie war wohl schon im 18. Jahrhundert bekannt und konnte sich bis heute in den Gärten erhalten. In Italien gibt es noch weitere gerippte Fleischtomaten, die nach ihrer Ursprungsregion benannt sind, beispielsweise ‘Costoluto Fiorentino‘ oder ‘Costoluto Cantanese‘.

Geschmack & Eigenschaften der Fleischtomate Costoluto Genovese

Mit einem durchschnittlichen Gewicht von etwa 200 Gramm gehört die knallrote Tomatensorte ‘Costoluto Genovese‘ zu den kleineren Fleischtomaten. Ihre Pflanzen werden in der Regel etwa 180 Zentimeter hoch. Die Früchte sind oftmals stark gerippt und reifen spät ab Ende August bis zum Saisonende in Trauben zu vier bis sechs Tomaten. Der Ertrag dieser Fleischtomate ist hoch und zuverlässig. Der Geschmack der Tomate ‘Costoluto Genovese‘ ist fruchtig, dabei leicht säuerlich und mild süß. Die historische Sorte ist samenfest, so können Sie ganz einfach Tomatensamen selbst gewinnen und im nächsten Jahr die ‘Costoluto Genovese‘ wieder aussäen.

Tomate Sorte Costoluto Genovese
Die hübsche Fleischtomate ‘Costoluto Genovese‘ wird am liebsten frisch verzehrt [Foto: Ulyana Vyugina/ Shutterstock.com]

Tipps zu Anbau und Pflege von Costoluto Genovese

‘Costoluto Genovese‘ ist recht robust und wenig krankheitsanfällig. Sie eignet sich für den Anbau im Kübel, im Gewächshaus und im geschützten Freiland. Die wärmebedürftige Tomatensorte profitiert besonders von einer warmen Hauswand und einem Regenschutz. Ab Anfang Mai pflanzen Sie die ‘Costoluto Genovese‘ ins Gewächshaus, ab Mitte Mai nach den Eisheiligen in Töpfe oder ins Freiland. Bei der Pflanzung füllen Sie das Pflanzloch mit einem speziellen Substrat, wie unserer Plantura Bio-Tomaten- & Gemüseerde, und setzen die Jungpflanzen hinein. Der hohe Kompostgehalt und die bereits enthaltenen Nährstoffe versorgen die ‘Costoluto Genovese‘ bis zur ersten Düngung und fördern das Wurzelwachstum. Nach der Pflanzung stützen Sie die ‘Costoluto Genovese‘ mit einem Stab und binden sie locker fest.

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Die ‘Costoluto Genovese‘ ist pflegeleicht und kann gut mit zwei Trieben gezogen werden. Hierfür müssen Sie alle Seitentriebe der Tomate ausgeizen, bis auf einen tiefsitzenden Trieb. Dieser wird als zweiter Trieb in die Höhe gezogen, bekommt am besten eine eigene Stütze und wird separat angebunden. An diesem Trieb bilden sich bald Blütentrauben und weitere Früchte. Ab Juni wird es dann Zeit für die erste Düngung, denn Tomaten benötigen als Starkzehrer besonders viele Nährstoffe, um einen reichen Ertrag zu bringen. Mit einem organischen Flüssigdünger, wie unserem Plantura Bio-Tomaten- & Gemüsedünger, gelingt das Tomaten Düngen ganz mühelos. Der pflanzenbasierte NK-Dünger wird etwa einmal wöchentlich mit ins Gießwasser gegeben.

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Costoluto-Tomaten ernten und verwenden

Die große Fleischtomate ‘Costoluto Genovese‘ eignet sich in Scheiben geschnitten hervorragend für auf dem Brot oder im Salat. Die großen Früchte sind ergiebig und schmackhaft in Suppen und Soßen, sie sind im Allgemeinen gut zur Verarbeitung geeignet.

Auch die Ochsenherz-Tomate erinnert uns an sommerliche Tage und farbenfrohe Bauernmärkte in Frankreich und Italien. Wir stellen Ihnen diese besonders geformten Tomaten und die besten Sorten in unserem Artikel zur Ochsenherz-Tomate vor und geben Tipps zu Anbau und Verwendung.

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