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Indigo Rose: Geschmack & Anbau der Stabtomate

Die schwarze Tomate Indigo Rose ist definitiv ein ungewöhnlicher Anblick. Wir erklären Ihnen alles, was Sie zu der Tomatensorte wissen sollten – von Anbau bis Ernte.

Schwarze Tomaten hängen an einer Tomatenpflanze
Die Früchte der Indigo Rose reifen an langen Rispen [Foto: vaivirga/ Shutterstock.com]

In den letzten Jahren wurden immer mehr blaue und schwarze Tomatensorten gezüchtet. Wir stellen Ihnen hier eine der allerersten Sorten vor, die neue Farbe in die Tomatenwelt brachte.

Indigo-Rose-Tomate: Herkunft und Geschichte

Die Indigo Rose stammt aus einem Züchtungsprogramm unter der Leitung von Professor Jim Myers an der Oregon State University in den USA. Im Jahre 2012 wurde sie auf den Markt gebracht als eine der ersten „Antho-Tomaten“. Antho ist die Abkürzung für Anthocyane, den Farbstoffen, die die Früchte bei Sonneneinstrahlung violett bis schwarz verfärben.

Tomatensorte ‘Indigo Rose’: Geschmack und Eigenschaften

Schon als Jungpflanzen sieht man der Indigo Rose die dunklen Farbstoffe an, denn ihre Blätter und der Stängel sind dunkel und violett verfärbt. Die Tomatenpflanze erreicht eine Höhe von bis zu 180 Zentimetern. Die runden Früchte der Indigo Rose erreichen die Größe einer kleinen Salattomate oder einer großen Cherry-Tomate. Sie hängen in Rispen von bis zu zwölf Tomaten, die jeweils etwa 40 Gramm Gewicht erreichen. Je nach Sonneneinstrahlung ist die Färbung dunkler und kann die komplette Frucht bedecken. Auf der Schattenseite sieht man jedoch meist die eigentliche Farbe der Indigo Rose: Ein zartes Rosa bis Rot. Sie reift erst spät im Sommer, ab Mitte August können die ersten Früchte geerntet werden. Der Geschmack der Indigo Rose ist sehr mild, leicht mürbe und etwas säuerlich, dabei kaum süß. Sie ist eine samenfeste Sorte und kann mit den Samen aus den Früchten wieder leicht vermehrt werden.

Reife Indigo Rose Tomaten auf Tisch
Reife Früchte der Indigo Rose sind nur sonnenseitig Schwarz [Foto: sasha2109/ Shutterstock.com]

Anbau und Pflege der Indigo Rose

Die Indigo Rose eignet sich am besten für den Anbau im Gewächshaus oder im Topf an einer warmen Hauswand mit Regenschutz. Je sonniger sie steht, desto dunkler wird ihre Färbung. In einen Topf darf sie ab Mitte Mai nach den Eisheiligen gesetzt werden. Befüllen Sie das Pflanzgefäß mit einer Pflanzerde, die auf Tomaten abgestimmt wurde. Unsere Plantura Bio-Tomaten- & Gemüseerde eignet sich besonders für Topftomaten, denn die enthaltenen Nährstoffe geben Jungpflanzen einen idealen Start in den Sommer und die Blütezeit. Auch im Topf benötigt die schwarze Sorte einen Stab zum Anbinden. Die Indigo Rose kann ohne weiteres mit zwei oder drei Trieben gezogen werden, die restlichen Seitentriebe sollten herausgebrochen werden. Im Artikel “Tomaten ausgeizen” erfahren Sie im Detail, welche Seitentriebe Sie wie entfernen sollten.

Ab Juni benötigt die Indigo Rose im Topf größere Mengen an Nährstoffen als zu Beginn der Pflanzung. Um ihre vielen Früchte zu versorgen, sollte die Indigo Rose mit einem organischen Flüssigdünger, wie unserem Plantura Bio-Tomaten- & Gemüsedünger, unterstützt werden. Der Dünger auf Pflanzenbasis wird einmal wöchentlich zum Gießwasser gegeben und so beim Wässern ausgebracht.

Plantura Bio-Tomaten- & Gemüsedünger
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Indigo Rose: Erntezeit und Verwendung

Ob die Indigo Rose reif ist, erkennt man entweder an der roten Farbe der Frucht auf der Schattenseite oder mittels einer Fingerprobe. Fühlt sich die Frucht etwas weich an und gibt auf Druck leicht nach, kann sie gepflückt werden. Eine reife Frucht glänzt auch recht stark. Die schwarze Tomate kann roh gegessen werden, eignet sich aber besser zur Verarbeitung.

Unser Tipp: Suppen und Soßen bekommen eine ganz dunkelrote, leicht violette Tönung, wenn man die Tomaten mit Haut kocht.

Kultivieren Sie Ihre Tomaten auch in Töpfen und auf dem Balkon? Was man beim Anbau von Balkontomaten beachten sollte, erfahren Sie in unserem Artikel.

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