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Rote Zora-Tomate: So pflanzt & pflegt man die Tomatensorte

Die aromatische Tomate Rote Zora besticht durch ihre vielseitige Verwendung in der Küche. Wie man die Tomatensorte Rote Zora selbst anbaut und richtig pflegt, erfahren Sie in unserem Artikel.

Tomaten der Sorte Rote Zora
Die Flaschentomate ‘Rote Zora‘ schmeckt mild süß und aromatisch [Foto:Lori Sparkia/ Shutterstock.com]

Die längliche, rote Flaschentomate ‘Rote Zora‘ mit dem hübschen Namen ist eine robuste Freilandtomate. In diesem Steckbrief erfahren Sie alles zu ihrem Geschmack, Anbau und Verwendung.

Rote Zora-Tomate: Herkunft und Geschichte der Tomate

Die Tomatensorte ‘Rote Zora‘ ist eine bewährte Sorte für den Hausgarten und Hobbyanbau. Sie ist speziell an den ungeschützten Anbau im Freiland angepasst und wurde dahingehend selektiert. Es handelt sich dabei um eine relativ neue Sorte, die von der Bio-Saatgutfirma Culinaris vermehrt wird. Zurzeit befindet sie sich noch in der Zulassungsphase und wird daher bisher als „Saatgut für Forschungszwecke“ abgegeben.

Beschreibung und Geschmack der Tomatensorte Rote Zora

Die ‘Rote Zora‘ ist eine starkwüchsige, robuste Tomatensorte mit einer Wuchshöhe von bis zu zwei Metern. Die Blätter sind auffällig zart gefiedert, lang, schmal und leicht eingerollt. Die bis zu 100 Gramm schweren, länglichen Früchte bekommen bei Reife eine tiefrote, leicht rosafarbene Färbung. ‘Rote Zora‘ ist eine mittelfrühe Sorte, die ab Ende Juli die ersten reifen Früchte trägt. Der Geschmack der Tomatensorte ‘Rote Zora‘ ist mild, süß und aromatisch. Als samenfeste Sorte können Sie Ihre Tomatensamen selbst gewinnen und jedes Jahr wieder neu aussäen.

Rote Zora Tomate in Hand gehalten
Die ersten Früchte der Tomatensorte ‘Rote Zora‘ reifen ab Ende Juli [Foto: Valmedia/ Shutterstock.com]

Rote Zora pflanzen und pflegen: Das ist zu beachten

Die Freilandtomate ‘Rote Zora‘ ist robust und krankheitstolerant. Sie kann daher auch im ungeschützten Freiland ohne Regenschutz angebaut werden. Ab Mitte Mai pflanzt man die ‘Rote Zora‘ ins Beet. Sowohl im Freiland als auch im Gewächshaus kann beispielsweise unsere Plantura Bio-Tomatenerde ausgebracht werden. Besonders schwierige Standorte mit schweren oder kargen Böden profitieren von dem hohen Gehalt an organischer Substanz in Form von Kompost in der Bio-Erde. Durch diesen fördert sie Bodenorganismen und verbessert langfristig auch die Bodenstruktur. Die Erde wird ins ausgehobene Pflanzloch gegeben und die Jungpflanzen von ‘Rote Zora‘ tief hineingesetzt. Nach der Pflanzung sollte die Tomate gut gewässert werden.

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Die ‘Rote Zora‘ streckt sich mit der Zeit in die Höhe und benötigt daher eine gute Stütze, wie einen Metallstab oder lange Haselnussstecken. Das Ausgeizen der Tomaten ist auch bei dieser Sorte sehr wichtig. Als mittelgroße Stabtomate kann die ‘Rote Zora‘ gut mit zwei oder drei Trieben gezogen werden. Hierfür bleiben zwei tiefsitzende Seitentriebe an der Pflanze, der Rest wird regelmäßig ausgebrochen.

Ab Juni erfolgt die erste Düngung, um die Pflanzen zur Zeit der Blüte und Fruchtbildung gut zu versorgen. Hierfür kann beispielsweise unser Plantura Bio-Tomatendünger verwendet werden. Dieser ist ein vornehmlich organischer Langzeitdünger, der oberflächlich um die Pflanzen eingearbeitet wird. Die Bodenorganismen zersetzen das Düngegranulat langsam und setzen so die darin enthaltenen Nährstoffe für die Pflanzenwurzeln frei. Mit einer geringeren Nachdüngung nach etwa zwei Monaten versorgen Sie die ‘Rote Zora‘ bis zum Ende der Saison mit ausreichend Nährstoffen. Im Freiland sollte unbedingt zusätzlich auf das richtige Gießen und Mulchen der Tomaten geachtet werden. Im Hochsommer sparen Sie so große Mengen an Wasser ein und schützen den Boden vor Austrocknung und Erosion.

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Rote Zora-Tomaten ernten und verwenden

Die flaschenförmigen Früchte der Tomatensorte ‘Rote Zora‘ eignen sich für die verschiedensten Verwendungsmöglichkeiten. Ihr aromatisch-süßer Geschmack macht sie zur idealen Salat- oder Snacktomate. Die ergiebigen Pflanzen liefern genügend Früchte zum Verkochen und Einwecken in Soßen, Suppen oder Aufstrichen. In Scheiben geschnitten und schonend getrocknet kann die ‘Rote Zora’ auch noch im Winter genossen werden.

Im Spätsommer tragen die Tomatenpflanzen reichlich Früchte und benötigen hierbei große Mengen an Nährstoffen. Nun sollte noch einmal nachgedüngt werden. Was Sie bei dieser letzten Tomatendüngung des Jahres beachten sollten, erfahren Sie in unserem Spezialartikel.

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