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Rotkäppchen-Tomate: Geschmack, Anbau & Ernte

Die Tomatensorte ‘Rotkäppchen‘ ist wegen ihres kompakten Wuchses besonders für den Anbau als Topftomate geeignet. In diesem Artikel finden Sie alle Informationen zu den Besonderheiten bei Anbau, Pflege und Ernte dieser Tomatensorte.

Tomaten Rotkäppchen mit Basilikum
Die Früchte der Sorte ‘Rotkäppchen‘ reifen ab Ende Juli und sind universal einsetzbar [Foto: hanmon / Shutterstock.com]

Die kleinwüchsige rote Salattomate mit dem hübschen Namen und ihren tiefroten, runden Früchten ist eine der wenigen in Deutschland gezüchteten Sorten. Wir stellen die Buschtomate vor und erklären, wie man sie am besten kultiviert.

Rotkäppchen-Tomate: Herkunft und Geschichte

Die Tomatensorte ‘Rotkäppchen‘ wurde erstmals 1920 in der Gartenzeitschrift „Gartenwelt“ erwähnt. Ihr Züchter war vermutlich der Gärtner Georg Bornemann aus Blankenburg. Einige Jahre später hielt sie Einzug in den Sortenkatalog der Quedlinburger Firma Dippe und wurde auch unter dem Namen ‘Heinemanns Rotkäppchen‘ von der gleichnamigen Firma F. C. Heinemann mit Sitz in Erfurt angeboten.

Geschmack und Eigenschaften der Tomatensorte ‘Rotkäppchen‘

Die Sorte ‘Rotkäppchen‘ gehört zu den Buschtomaten, denn die Pflanzen erreichen gerade einmal 80 Zentimeter Wuchshöhe. An Rispen hängen bis zu zehn runde Früchte, die bis zu 70 Gramm schwer werden können. Ab Ende Juli reift die frühe Sorte und die tiefroten mittelgroßen Früchte werden weich. Tomaten der Sorte ‘Rotkäppchen‘ schmecken fruchtig mit einem ausgewogenen Säure-Süße-Verhältnis. Als alte Sorte ist sie übrigens samenfest, das heißt, sie kann aus ihren eigenen Samen wieder vermehrt werden. Selbst Tomatensamen vermehren ist übrigens eine hervorragende Methode, um Sorten zu erhalten und sich die Kosten für jährlich neues Saatgut zu sparen.

Strauch der Buschtomate Rotkäppchen
Buschtomaten wie ‘Rotkäppchen‘ wachsen kompakt und brauchen oft keine Stütze [Foto: Isabel Eve / Shutterstock.com]

Rotkäppchen anbauen: So geht’s

Als schwachwüchsige Pflanze eignet sich ‘Rotkäppchen‘ besonders gut für den Anbau im Topf und als Balkontomate. Das Pflanzgefäß für die alte deutsche Sorte sollte mindestens zehn Liter Volumen enthalten. Ab Mitte Mai, nach den Eisheiligen, können Sie die Jungpflanzen der Sorte ‘Rotkäppchen‘ in einen Kübel nach draußen setzen. Befüllen Sie den Topf mit einem speziellen Substrat, wie unserer Plantura Bio-Tomatenerde, und setzen Sie die Buschtomate hinein. Mit dem enthaltenen Kompostanteil und somit dem Nährstoffvorrat wird das Wurzelwachstum der Jungpflanzen angeregt. Nach dem Pflanzen sollte die Erde leicht angedrückt und gut angegossen werden.

Unser Tipp: Buschtomaten setzt man grundsätzlich nicht tiefer in die Erde als sie im Töpfchen waren. Durch den kompakten Wuchs stützt sich die Pflanze selbst und sie darf all ihre Blätter für die Photosynthese behalten.

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Pflege der Tomatensorte ‘Rotkäppchen‘

Die Buschtomate ‘Rotkäppchen‘ ist robust und kaum anfällig für Krankheiten, gleichzeitig ist sie sehr pflegeleicht. Sie muss nicht ausgegeizt werden, sondern sollte unbedingt alle Seitentriebe behalten dürfen. Denn an diesen extrem kurzen Geiztrieben entstehen rasch neue Blüten und somit neue Früchte. Einen Stab benötigen die kleinen Pflanzen oft auch nicht, denn die Rotkäppchen-Tomate bildet einen auffallend dicken Stamm aus. Ab Juni freut sich die Sorte über eine Düngung. Sie kann ungeheuer reich tragend werden und benötigt zur Versorgung der vielen Früchte große Mengen an Nährstoffen. Mit unserem Plantura Tomaten-Flüssigdünger ist das Düngen von Topftomaten und anderem Gemüse ganz einfach. Etwa einmal wöchentlich mischen Sie den organischen Dünger unter das Gießwasser und wässern die Pflanzen ganz normal.

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Rotkäppchen-Tomaten: Ernte und Verwendung

Die Rotkäppchen-Tomate bringt guten Ertrag und braucht dabei vergleichsweise wenig Platz. Die runden, roten Früchte bieten sich für alle Verwendungsarten an. Ob frisch von der Pflanze, in Salaten oder gekocht in Suppen, Soßen oder Aufstrichen – die Tomatensorte ‘Rotkäppchen‘ findet überall ihre passende Verwendung.

Sind Sie sich unsicher, bei welchen Tomaten man denn nun die Seitentriebe entfernen sollte und bei welchen nicht? Muss man Tomaten überhaupt ausgeizen? Wir geben Tipps zum Ausgeizen von Tomaten und gehen auf die einzelnen Sortentypen ein.

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