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Tomate ‘Tamina‘: Anbau, Pflege & Ernte

Die schöne rote Stabtomate ‘Tamina‘ ist eine ertragreiche Sorte aus Deutschland. Wir stellen Ihnen die robuste Tomatensorte vor und geben Tipps zum Anbau im Freiland und Gewächshaus.

reife Tamina-Tomaten
Die Früchte der Salattomate ‘Tamina‘ reifen in Rispen ab Ende Juli bis spät in den Herbst [Foto: Kelsey Armstrong Creative/ Shutterstock.com]

Die Tomatensorte ‘Tamina‘ ist eine in Deutschland gezüchtete Sorte, die uns vor allem mit ihrer Widerstandsfähigkeit und ihrem Geschmack überzeugt. In diesem Steckbrief erfahren Sie alles zu dieser wohlgeformten Salattomate.

Tomate ‘Tamina‘: Geschichte und Herkunft

Die Stabtomate ‘Tamina‘ ist eine deutsche Sorte, die in der ehemaligen DDR in Eisleben von Christoph Kleinhanns selektiert wurde. Sie kam im Jahre 1978 auf den Markt und konnte sich zunächst kaum gegen die allseits beliebte Harzfeuer-Tomate durchsetzen. Die Robustheit der ‘Tamina‘ gegenüber widriger Witterung und Krankheitserregern machte sie im Laufe der Jahre allerdings zu einer im großen Stil angebauten Freilandtomate.

Geschmack und Beschreibung der Tamina-Tomate

Die Pflanzen der Tomatensorte ‘Tamina‘ besitzen kartoffelblättriges Laub und erreichen eine Wuchshöhe von etwa zwei Metern. Sie wächst unbegrenzt in die Höhe und wird deshalb als Stabtomate bezeichnet. Die Früchte sind rund, mittelgroß und bei Reife tiefrot. Im Schnitt bringen sie ein Gewicht von 70 Gramm auf die Waage. ‘Tamina‘ ist eine frühreife Sorte, die ab Ende Juli die ersten reifen Früchte trägt. Der Geschmack der Stabtomate ist fruchtig und ausgewogen süß-säuerlich. Die Tamina-Tomate ist samenfest, ihre Samen können also im nächsten Jahr wieder ausgesät werden.

reife Tamina-Tomaten
Die reifen Früchte der ‘Tamina‘ bringen einen fruchtigen und süß-säuerlichen Geschmack auf den Teller [Foto: Marina Onokhina/ Shutterstock.com]

Tomatensorte ‘Tamina‘ anbauen: Tipps für Freiland und Gewächshaus

Die Stabtomate ‘Tamina‘ gedeiht gleichermaßen im Gewächshaus und Freiland. Mit einem Regenschutz bleibt die Sorte auch bis spät in den Herbst gesund und bringt einen sehr guten Ertrag. In guten Lagen mit milder Witterung kann die robuste ‘Tamina‘ aber auch ganz ohne Schutz stehen. Ab Anfang Mai setzt man die Jungpflanzen ins Gewächshaus, aber erst nach den Eisheiligen Mitte Mai ins Freiland. Schwere und ausgelaugte Böden können bei der Pflanzung mit einer speziellen Pflanzerde, wie unserer Plantura Bio-Tomatenerde, aufgebessert werden. Diese enthält einen großen Anteil an Kompost, der langsam von Bodenorganismen zersetzt wird und so auf lange Sicht die Bodenstruktur verbessert. Die Jungpflanzen von ‘Tamina‘ sollten möglichst tief ins Pflanzloch gesetzt werden, dadurch bilden sich entlang des Stängels unterirdisch neue Wurzeln und die Pflanze ist deutlich standfester. Nach der Pflanzung sollte gut gewässert und die Tamina-Tomate mit einem Stab gestützt werden.

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Pflege der Tomatensorte: Darauf sollte man achten

Die starkwüchsige ‘Tamina‘ sollte regelmäßig auf Geiztriebe untersucht werden. Die Stabtomate kann gut mit zwei oder drei Trieben gezogen werden. So geht sie mehr in die Breite und wird nicht ganz so lang und hoch. Hierfür verbleiben zwei tiefstehende Seitentriebe an der Pflanze, der Rest wird regelmäßig ausgebrochen. Die beiden zusätzlichen Triebe benötigen ebenfalls einen Stab und sollten wegen des reichen Fruchtbehangs angebunden werden. Besonders im Freiland profitieren die Nachtschattengewächse von einer schützenden Mulchschicht. Das richtige Mulchen und Gießen von Tomaten spart im Sommer ordentlich Wasser und kann das Auftreten von Krankheiten verhindern. Ab Juni lohnt es sich, die Tamina-Tomate erstmals zu düngen. Ein vornehmlich organischer Langzeitdünger, wie unser Plantura Bio-Tomatendünger, versorgt die Starkzehrer über längere Zeit mit den notwendigen Nährstoffen für guten Ertrag und gesunde Pflanzen. Das pflanzenbasierte Düngegranulat wird oberflächlich um die Tomaten herum eingearbeitet und dort langsam von Bodenorganismen zersetzt. Nach zwei Monaten erfolgt eine zweite, geringere Nachdüngung, die für den Rest der Tomatensaison ausreicht.

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Tamina-Tomaten ernten und verwenden

Die gleichmäßig geformten, roten Früchte von ‘Tamina‘ werden am liebsten roh vernascht, direkt von der Pflanze oder im Salat. Die schnittfesten Tomaten bringen einen fruchtigen Geschmack auf den Tisch und können in Scheiben geschnitten gut für die kalte Jahreszeit getrocknet oder eingeweckt werden.

Tomaten im Freien anzubauen ist nicht immer ganz einfach. Neben der Sortenwahl ist auch die richtige Pflege entscheidend für einen guten Ertrag und köstliche Früchte. In unserem Spezial-Artikel geben wir Tipps zum Anbau von Freiland-Tomaten.

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