Drachenbaum-Arten: Die besten Arten (Übersicht)

Lukas
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Ich habe mit voller Überzeugung Agrarwissenschaften studiert – für mich eine naheliegende Wahl, da ich auf dem landwirtschaftlichen Betrieb meiner Eltern groß geworden bin und früh gelernt habe, fürsorglich mit Pflanzen und Tieren umzugehen.

Lieblingsobst: Weintrauben, Mango und Bananen
Lieblingsgemüse: Rosenkohl, Spinat und Kartoffeln

Der Drachenbaum ist eine beliebte Zimmerpflanze mit einer Vielfalt verschiedener Drachenbaum-Arten. Wir stellen die beliebtesten und schönsten Arten vor.

Dracaena deremensis nah grüne Bläter
Wir zeigen Ihnen die verschiedenen Arten des Drachenbaums [Foto: hilmawan nurhatmadi/ Shutterstock.com]

Der Drachenbaum (Dracaena) zeigt sich in über fünfzig verschiedenen Arten. Die Gattung gehört zur Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae) und ist weit verbreitet. Dabei variiert das Erscheinungsbild des Drachenbaums in Größe, Blattform und -farbe. Wir listen die beliebtesten und schönsten Arten für Sie auf und nennen besondere Merkmale.

Dracaena reflexa

Sie ist die wohl beliebteste Art unter den Drachenbäumen. Das Aussehen von Dracaena reflexa steht mit ihren langen, spitz zulaufenden, meist zweifarbigen Blättern synonym für die Gattung der Drachenbäume. Bis vor einiger Zeit wurde die Art noch als Dracaena marginata bezeichnet. Mittlerweile stellt Dracaena marginata nur noch eine Unterart von Dracaena reflexa dar, deren Unterarten sich in der Blattfarbe unterscheiden.

Dracana marginata
Dracana marginata mit grün-weißen Blättern [Foto: Studio Light and Shade/ Shutterstock.com]

Dracaena deremensis

Diese Art fällt durch ihre relativ breiten Blätter auf, die meist mit einem hellen Rand gesäumt sind. Dabei stehen die leicht matten bis glänzenden Blätter im ersten Blattabschnitt tendenziell aufrecht, während sie zur Spitze hin leicht abfallen. Die Wuchshöhe der Dracaena deremensis liegt im Bereich 80 bis 100 cm.

Dracaena deremensis Blätter
Die Blätter des Dracaena deremensis sind etwas breiter [Foto: jaimie tuchman/ Shutterstock.com]

Dracaena compacta

Dracaena compacta, auch Ananas Dracaena genannt, ist in Wirklichkeit keine Art für sich, sondern eine Züchtung, die der Art Dracaena deremensis entstammt. Sie zeichnet sich durch ihr tiefgrünes und dichtes Blattwerk aus, welches vermehrt aufrecht steht. Die Wuchshöhe dieser Züchtung variiert im Raum von 80 bis 90cm.

Übrigens: In den 70er Jahren experimentierte die NASA mit dieser Drachenbaum-Sorte und wies nach, dass sie nachhaltig die Raumluft säubert. Das tun jedoch auch die anderen Arten und Sorten, weshalb sie nicht zuletzt schon lange ein Dauerbrenner in unseren Wohnzimmern sind.

Dracaena compacta in weißen Töpfen weißer Hintergurnd
Der Dracaena compacta ist etwas kleiner [Foto: Pekka Nikonen/ Shutterstock.com]

Dracaena fragans

Die Art Dracaena fragans ist ebenfalls eine sehr beliebte Drachenbaum-Art und ist in vielen Wohnzimmern zu finden. Bei richtiger Pflege und den passenden Temperaturen bildet sie sogar eine kräftig duftende Blüte aus – das gelingt allerdings selten. Die Blätter sind leicht bauchig, glänzend und häufig grün panaschiert.

Tipp: Dracaena fragans lässt sich auch wunderbar in Hydrokultur anbauen. Besonders für Allergiker kann der Verzicht auf Erde als Pflanzsubstrat viele Vorteile bieten. Außerdem sinkt die Gefahr von auftretender Staunässe.

Dracaena fragrans auf Holztisch
Der Dracaena fragrans ist ebenfalls ein Klassiker unter den Drachenbäumen [Foto: Six_Characters/ Shutterstock.com]

Dracaena draco

Die Unterart Dracaena draco wird häufig auch als kanarischer Drachenbaum bezeichnet, weil er auf den kanarischen Inseln im subtropischen Klima auch im Freien anzutreffen ist. Dracaena draco ist eher ein Exot in deutschen Wohnzimmern. Diese Art zeichnet sich durch ihre langen, schwertförmigen Blätter aus, die mit rötlich panaschierten Rändern gesäumt sind. Dracaena draco erreicht Höhen von bis zu 1,60 m.

Drago Milenario (dracaena draco) Teneriffa 1000 Jahre
Dieser Drachenbaum auf Teneriffa ist über 1000 Jahre alt [Foto: Tony Baggett/ Shutterstock.com]

Dracaena surculosa

Diese Art ist optisch ein kleiner Exot unter den Drachenbäumen. Dracaena surculosa wirkt durch seine Wuchsform eher wie ein kleiner Bambus. Die Ursprünge dieser Art liegen in den tropischen Regionen Afrikas, weshalb es Dracaena surculosa bis heute gern warm hat. Die Temperatur sollte stets über 15 °C liegen. Die Blätter sind vergleichsweise breit mit einem fleckig gesprenkelten Muster.

Dracaena surculosa gefleckte blätter
Der Dracaena surculosa mit seinen gefleckten Blättern [Foto: pisitpong2017/ Shutterstock.com]

Drachenbaum als Bonsai?

Der Drachenbaum eignet sich auf den ersten Blick nicht als Bonsai-Material, da er relativ große Blätter proportional zu seiner Wuchshöhe ausbildet. Deshalb ist es schwierig, trotz seines kurzen Stämmchens die Illusion eines Miniaturbaumes (beziehungsweise einer Miniaturpalme) zu erzeugen. Vorteilhaft ist aber, dass Sie nicht mit einem sehr jungen Exemplar beginnen müssen, wenn Sie einen Drachenbaum-Bonsai erziehen möchten. Auch in einem fortgeschrittenen Wachstumsstadium verträgt der Drachenbaum eine radikale Kürzung des Stämmchens, sodass Sie ihn auf die gewünschte Größe zurückschneiden können.

Dracaena mit Pinseln auf Schreibtisch
Der Dracaena kann auch als Bonsai gehalten werden [Foto: GoodMood Photo/ Shutterstock.com]
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Drachenbäume sind sehr dekorativ und werten jede Wohnung auf. Doch wie steht es um die Giftigkeit der Zimmerpflanze. In unserem Artikel “Drachenbaum: Giftig oder nicht?” erfahren Sie mehr zu diesem Thema.

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