Dill-Sorten: Ob im Topf oder im Beet ist entscheidend

Simon
Simon
Simon
Simon

Ich habe Gartenbauwissenschaften studiert und bin ein richtiges Dorfkind. Ich baue Kräuter, Naschobst und Gemüse an, wobei ich ausschließlich biologische Produkte einsetze. Neben meiner Liebe zur Natur koche ich für mein Leben gern - natürlich am liebsten mit frischem Gemüse aus meinem Garten.

Lieblingsobst: Holunder und Himbeeren
Lieblingsgemüse: Schwarzkohl, Artischocken und Spargel

Dill (Anethum graveolens) ist die einzige Art der Gattung der Dille (Anethum). Ein wenig Sortenvielfalt gibt es jedoch auch bei diesem Gewürz.

Dill im Beet
Junger Dill im Gemüsebeet. [Foto: pangcom/ Shutterstock.com]

Der Dill (Anethum graveolens) hat zwar keine weiteren Verwandten in seiner Gattung. Doch die Art wird noch in zwei Varietäten und eine Subspezies unterteilt:

  • Gartendill (Anethum graveolens hortorum) ist die Berühmtheit der Art und findet in unseren Gärten Platz.
  • Ackerdill (Anethum graveolens graveolens) ist das wilde Geschwisterchen des Gartendills und ist an Wegesrändern und auf Wiesen anzutreffen.
  • Indischer Dill (Anethum graveolens sowa) unterscheidet sich im Wuchs nicht wirklich vom Gartendill, ist aber wesentlich weniger intensiv im Aroma.

Welche Sorte ist die richtige?

Die Antwort auf diese Frage hängt vor allem davon ab, ob der Dill im Beet oder im Topf wachsen soll. Da das Gurkenkraut eine tiefreichende Pfahlwurzel ausbildet, ist grundsätzlich ein eher höheres Gefäß erforderlich. Aber auch die Wahl der richtigen Sorte, kann die Freude am Anbau im Topf steigern. Meistens wird vom Züchter ausdrücklich darauf hingewiesen, wenn sich die Sorte durch eine gute Eignung für die Topfkultur auszeichnet.

  • Bouquet: Dank des kompakten Wuchses gut für den Topf geeignet, sehr feine Blätter.
  • Dukat: Besitzt intensiv grünes Laub und zeichnet sich durch hohe Gehalte an ätherischen Ölen durch besonders intensives Aroma aus.
  • Ella: Kompakt wachsende Sorte, die direkt in den Topf für Terrasse und Balkon ausgesät werden kann.
  • Elefant: Die späte Blüte ermöglicht eine lange Erntezeit dieser blattreichen Sorte.
  • Hercules: Neben der späten Blüte sorgt ein ausgesprochen kräftiger Wuchs für viel Ertrag.
  • Mammut: Starkwachsende, alte Sorte, die sehr intensiv im Aroma ist.
  • Vierling: Eignet sich wegen ihrer auffällig schönen Blütenstände auch als Zierpflanze oder Schnittblume in Sträußen. Ist aufgrund ihres sehr kräftigen Wachstums jedoch nur für den Anbau im Beet geeignet.

Möchten Sie mehr zum Anbau von Dill erfahren? In unserem Spezialartikel geben wir hilfreiche Tipps für den Anbau des Gurkenkrauts.

Jetzt zur Garten-Post anmelden